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07.04.2019 ⇒ FC Portugiesen I – SV Waldkirch II 4:0 (0:0)

Wo ein Wille ist, ist auch ein Sieg

Marco Fernandes, der wieder einmal aushelfen musste oder durfte, brachte es nach dem unerwartet hohen Sieg gegen die Ver-bandsligareserve auf den Punkt: Jede Minute in diesem Spiel hat Spaß gemacht, weil alle an einem Strang gezogen haben. Und hatten dem mit fünf Spielern aus dem Kader I bestückten Gegner Paroli geboten haben. Und siehe da: in nur einer Halbzeit werden vier Tore zum höchsten Saisonsieg erzielt.

DDabei hätte es schon nach fünf Minuten klingeln können, als Luis nur den Außenpfosten traf. Oder nach einer Viertelstunde im eigenen Tor, als der Ball gerade noch auf der Linie geklärt werden konnte. Diese Aktion zeigte, dass bis zum letzten Zentimeter des Hartplatzes gefightet wurde. In der 35. Minute wurde ein Schuss von Rene geblockt, der anschließende Kopfball flog neben das Tor. Kurz vor der Halbzeit konnte Sebbos Schuss nach Flanke von Daniel Pinto gerade noch zur Ecke geklärt werden, die nichts einbrachte. Am anderen Ende warf sich Rene in einen Schuss, um einen Rückstand zur Pause zu verhindern.

Halbzeit zwei begann wieder zäh, weil sich die Teams nichts schenkten. Nach einer Stunde konnte Deks in den Strafraum eindringen und tunnelte den Torwart zum 1:0, obwohl er en Abschluss wohl so nicht geplant hatte. Aber wieder hatte er das 1:0 für die Portos erzielt. Die Gäste brachten ihre Verbandsligaakteure, aber sie taten sich auf dem kleinen Hartplatz gegen aufopferungsvoll kämpfende Portos schwer. In der 70. Minute brachte Timo Luis mit einem schönen Doppelpass in eine gute Schussposition, doch Luis setzte den Ball neben den rechten Pfosten. Dann kam der Gästekeeper bei einem langen Ball weit aus seinem Strafraum und klärte den Ball mit der Hand. Ein Stürmer brachte den Ball noch ins Tor, doch der Schiri hatte schon abgepfiffen und zeigte dem Torwart die rote Karte. Den Freistoß konnte sein Ersatz, offenbar ein Feldspieler klären (72.). Eine Minute später traf Deks bei einem weiteren guten Angriff nur den Pfosten. Dann aber konnte Timo eine Viertelstunde vor Schluss nach einer guten Flanke von Naim am Torwart vorbei zum 2:0 einnetzen. Fünf Minuten später brachte Luis dann auch den Ball im Tor unter. Wie so oft, mit einem Elfmeter, den er selbst herausgeholt hatte, als er beim Antritt im Sechzehner vom Verteidiger gefällt wurde. Eigentlich müsste Luis für diese Elfer einen Assist und einen Scorerpunkt bekommen. Mit dem 3:0 war das Spiel entschieden, denn die Gäste hatten auch keine Lust mehr, sich aufzureiben. So konnte in der Schlussminute Timo sogar noch einen draufsetzen. Als er sich den in einer Pfütze stecken gebliebenen Ball holte, den Torwart verlud und überlegt zum 4:0 einschob. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. Außer Fußballexperte Frank, der mit seinem Tipp genau richtig lag. Die spannende Frage bleibt: Was wäre erst mit regelmäßigem Training möglich?

 

31.03.2019 ⇒ SV Heuweiler I –FC Portugiesen I 5:3 (1:1)

Viele Tore, wenig Punkte

Die Erste lieferte trotz andauernder Verletzungs- und Aufstellungsproblemen eine gute erste Halbzeit und ließ kaum Aktionen der Grünen zu. So war die Führung nach 15 Minuten nicht unverdient. Und endlich wieder einmal ein Torschütze, der nicht Timo oder Luis hieß. Eine gute Flanke von links hätte ein Verteidiger mit der Brust fast an seinem Keeper vorbei ins eigene Tor gelegt (14.). Eine Minute brachte Niggi eine weitere gute Flanke von links und Deks traf mit dem Kopf zum 1:0, rauschte dabei mit dem Torwart zusammen und blieb erst einmal liegen. Nach zwanzig Minuten hatte Rene Pech, als ein Verteidiger seinen Kopfball nach einer Ecke auf der Linie klären konnte. Die Gastgeber verzeichneten in der ersten halben Stunde lediglich einen Freistoß in gefährlicher Position, der aber schwach geschossen ohne Wirkung verpuffte. Fünf Minuten vor der Pause kam Daniel Pinto im Fünfer nicht richtig an den Ball, der abgewehrt und in den Strafraum zurückgeflankt wurde, wo ihn Timo über das Tor köpfte (40.). Als sich die Teams auf ein Unentschieden zur Halbzeit eingestellt hatten, traf Aron eine ungefährliche Hereingabe der Heuweilermer so unglücklich mit dem Schienbein, dass sich der Ball in einer hohen Bogenlampe von der Strafraumgrenze ins Dreieck senkte. Ein schöner Treffer, aber auf der falschen Seite und ein Ergebnis, das nicht dem Spielverlauf entsprach.

Offenbar waren die Portos nach dem Wechsel noch geschockt oder noch nicht wieder im Spiel, den mit dem ersten Angriff gelang den Hausherren sogar die Führung. Bei einer Hereingabe stand der Stürmer völlig blank und brauchte nur an Flo vorbei einzuschieben zum 2:1 für die Grün-weißen. Dann legte sich Luis wieder einmal selbst den Ball für sein Tor vor. In der 57. Minute wurde er zum x-ten Mal von seinem Gegenspieler gefoult, dieses Mal im Strafraum und der Schiri gab sofort Elfmeter. Inzwischen ist Luis ein sicherer Schütze, so dass er auch die Regel, wonach der Gefoulte nicht schießen soll, ignoriert und trifft zum 2:2. Aber die Freude über den Ausgleich währte nur fünf Minuten. Dann war es wieder eine Flanke von links, die der Stürmer annehmen konnte und aus der Drehung auf 3:2 für Heuweiler stellte. Nur eine Minute später ließ der Schiri weiterlaufen, als die Abwehr auf Abseits spielte, aber der Stürmer lupfte den Ball über das Tor der Portos. Wieder nur eine Minute später schlenzte Spielertrainer Hechinger den Ball aus guter Position am Dreieck vorbei. Heuweiler bekam zusehends Spielanteile und als zehn Minuten vor Schluss eine Ecke gefährlich hereinkam, war es ein weiteres Eigentor, dass die Führung auf 4:2 anwachsen ließ. Die schwindenden Kräfte der Portugiesen führten zu vielen Ballverlusten. So konnte besagter Spielertrainer Rene den Ball abluchsen und Flo umkurven, aber Rene war zurückgeeilt und konnte den Ball auf der Linie klären. Fünf Minuten vor dem Schusspfiff legte der Trainer für einen Spieler auf, der zum 5:2 traf. Drei Minuten vor Schluss traf Timo mit einem Flachschuss von der Sechzehnerkante zum 5:3. Aber das war nur Ergebniskorrektur.

 

24.03.2019 ⇒ FC Sexau I –FC Portugiesen I 6:0 (1:0)

Am Ende war das halbe Dutzend voll...

...und das Ergebnis in der von manchen befürchteten Höhe ausgefallen. Aber die Erste hatte sich wie die Zweite beim Tabellenführer über weite Strecken gut verkauft. Die Sexauer gingen mit Volldampf in die Begegnung und setzten in der ersten Minute den ersten Schuss auf das Tor von Flo ab. Gleich danach musste sich Flo mächtig strecken, um einen Flachschuss zur Ecke abzuwehren. Zehn Minuten später köpfte ein Stürmer eine Flanke freistehend über das Tor. Nach einer Viertelstunde setzte sich Ricardo mit einem schönen Dribbling gegen die Abwehr durch und legte für Timo auf, dessen Schuss den Torwart aber nicht wirklich in Verlegenheit brachte. Auf der Gegenseite verzog ein Sexauer frei vor dem Tor. Nach zwanzig Minuten wurde eine Ecke kurz geklärt, die Direktabnahme eines Stürmers konnte Flo abwehren, doch wieder zu einem Sexauer. Dessen Flanke wurde erneut über das Tor geköpft. Eine Minute später eine gute Freistoßsituation für Sexau, doch der Ball kommt genau auf Flo, der den Treffer verhindert. Die Portugiesen konnten sich hin und wieder durch lange Bälle auf Ricardo befreien. Doch nach einer halben Stunde griff er sich bei einem Sprint an den Oberschenkel und musste ausgewechselt werden. Der Druck der Gastgeber hielt an, eine weitere gute Freistoßsituation blieb ungenutzt, der Ball ging vorbei. Als es so aussah, als könnten die Portugiesen das Unentschieden mit in die Halbzeit nehmen, traf ausgerechnet Luca Schiavelli mit einem Sonntagsschuss aus gut dreißig Metern doch noch zur Führung für die Sexauer.

Gleich nach dem Wechsel der nächste Schock: als einem Stürmer der Ball abgenommen wird, entscheidet der Schiri plötzlich auf Freistoß auf der Außenbahn. Der Stürmer gab später zu, dass es kein Foul war, aber der Freistoß wurde ausgeführt. Rene verschätzte sich bei der Flanke und der hinter ihm stehenden Stürmer konnte zum 2:0 einköpfen (48.). Eine Viertelstunde später war Naim nach einer Verletzung an der Seitenlinie behandelt worden. Die Sexauer nutzten dies zu einem Angriff über die linke Seite, von wo ein Querpass vor das Tor kam und zum 3:0 verwertet wurde (63.). Zehn Minuten später die nächste blöde Szene: Einen guten Steilpass in den Sechzehner legt sich der Stürmer zu weit vor. Flo war ihm aber in die Quere gekommen und hatte ihn berührt. Der Stürmer ließ sich fallen und bekam den Elfmeter. Dieser bracht das 4:0 für die Heimelf. Zehn Minuten vor dem Abpfiff hatte Rene mit einem Kopfball nach einer Ecke eine der ganz wenigen Chancen der Portos in Hälfte zwei, köpfte aber am Tor vorbei. Doch auch ihm schwanden die Kräfte, so dass er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde. Die Sexauer wollten offenbar etwas fürs Torverhältnis tun und schlossen zwei Konter in der 86. und 89. Minute mit zwei weiteren Treffern ab. Damit war es doch eine herbe Niederlage. Einmal mehr fehlte nach einer Stunde die Kraft, mit dem Gegner bis zum Schlusspfiff mitzuhalten.

 

17.13.2019 ⇒ FC Portugiesen I – SV Gutach-Bleibach I 2:4 (0:3)

Nicht nur das Wetter war schrecklich

Bei kühlem, regnerischem und windigem Wetter waren es gefühlt weniger Zuschauer als Spieler, die sich in Tiengen eingefunden hatte. Das Spiel der Zweiten war schon aus Personalmangel verlegt worden. Die verbliebenen Portugiesen waren nach dem Sieg in St. Peter motiviert, obwohl eine Retro-Elf auf dem Hartplatz stand und trafen schon nach einer Minute den Pfosten, doch diese Szene war vorbedeutend für diese Partie. Während der Ball bei dieser Aktion nicht weiterverwertet werden konnte, schafften die Gäste im Gegenzug das 1:0. Auch hier traf der Angreifer zunächst nur den Pfosten, doch den ins Feld zurückspringenden Abpraller konnte ein Gutacher unter die Latte platzieren. Während die Portos das Spiel ausgeglichen gestalten konnten, waren die Gutacher vor dem Tor deutlich effektiver. So setzte Nando, der angesichts der Personalnot von Anfang an spielte, einen Kopfball nach einer Ecke neben das Gehäuse. Besser machten es die Gäste, die mit ihrem zweiten Schuss auf das Gehäuse von Flo den zweiten Treffer erzielten. Und kurz vor der Pause gelang ihnen ein weiteres Tor. nachdem ein Ball in die Mitte geklärt worden war und ein Gutacher entschlossen nachsetzte. Sein abgefälschter Schuss senke sich zum 3:0 über Flo ins Tor, ein an sich beruhigender Vorsprung.

Nach dem Wechsel setzten die Portos die Gäste unter Druck und stemmten sich gegen die Niederlage. Doch Nando zimmerte eine gute Hereingabe von Riccardo über das Tor. Schließlich war es Luis, der mit zwei Elfmetern den Anschluss herstellte. Zunächst war einem Verteidiger bei einem Dribbling von Luis der Ball an die Hand gesprungen. Da die Gutacher kaum protestierten, lag der Schiri mit seiner Entscheidung wohl richtig. Luis traf vom Punkt zum 1:3. Kurz danach wurde er im Strafraum gefoult, auch hier hielt sich der Protest der Gäste in Grenzen. Wieder trat Luis an und traf etwas höher als beim ersten Elfer zum 2:3, innerhalb von fünf Minuten war das Spiel wieder spannend geworden (68./71. Minute). Die Portugiesen waren beflügelt und wollten sich zumindest einen Punkt holen. Dazu wollte auch Rodrigo beitragen, der mit fast fünfzig sein Comeback in der Ersten feierte. Sein Sohn hatte auch noch eine Gelegenheit, die er überhastet direkt nahm und in die Büsche beförderte. So kam es, wie es oft kommt, wenn man vorne nicht trifft, bekommt man hinten einen rein. Zehn Minuten vor Schluss kamen die Gäste nach einem Ballverlust zu einem Konter und aus spitzem Winkel traf der Stürmer knapp neben dem Pfosten zum 4:2. Damit war den Portugiesen der Wind aus den Segeln genommen, auch wenn es auf dem Platz weiterhin windig (und nass und unangenehm war). Auch wenn die Gäste mit ihrem 2:2 gegen den Tabellenführer hatten aufhorchen lassen, schienen sie an diesem Tag besiegbar, aber dazu fehlte dann doch die Kraft, auch wenn die Oldies all ihre Routine, Kampf und Einsatz in die Waagschale warfen. Diese Einstellung ist lobenswert, allein sie wurde nicht belohnt. Und jetzt spielen wir gegen den Tabellenführer und die personelle Situation wird nicht besser.

 

10.03.2019 ⇒ SV St. Peter I –FC Portugiesen I 1:4 (0:2)

Doppelpacks sichern Sieg

Die Erste lieferte trotz Verletzungs- und Aufstellungssorgen eine gute erste Halbzeit. Zwei Mal legte Luis gut für Timo auf, zwei Mal verwandelte Timo und nach einer guten halben Stunde führten die Portos mit 2:0 (9.; 36. Minute). Und dabei hatte Luis zwischen seinen Assists eine prima Flanke von Ricardo aus kurzer Entfernung über das Tor befördert. Sonst wäre der Vorsprung schon zu diesem frühen Zeitpunkt beruhigend gewesen. Doch das dritte Tor wollte nicht fallen. Dafür war schon nach 20 Minuten Patrick ausgefallen, nachdem die alte Muskelverletzung wieder aufgebrochen war. Für ihn kam Jan, der mit Motorproblemen zu kämpfen hatte und verspätet in St. Peter eintraf.

Dann hatte auch Jan mit muskulären Problemen zu kämpfen und wurde in der Halbzeit von Thomas ersetzt. Direkt nach dem Wechsel hatten die Portos die Chance zum 3:0, doch der Lupfer ging über den Torwart und über die Latte. Quasi im Gegenzug trafen die Gastgeber zum Anschluss und die Portos begannen zu wackeln. Ricardo setzte einen Heber auf die Latte, nachdem er schön steil geschickt wurde. Nach einem weiten Flankenwechsel von Timo scheiterte Ricardo am Torwart. Und dann legte Nando mit einem Befreiungsschlag einem Stürmer auf, der aus 18 Metern abzog und zum Glück für die Portos nur die Latte traf. Den Abpraller konnte Flo aufnehmen und die Zuschauer atmeten auf. Während Nando in der Abwehr aushalf, versuchte Alex im Sturm Akzente zu setzten. Als er im Strafraum bei einem hohen Ball getroffen wurde, ging er zu Boden, doch der Schiri wollte den Elfmeter nicht geben, die wenigen Fans waren außer sich, zumal kurz zuvor Ricardo im Strafraum klar am Fuß getroffen worden war und auch hier die Pfeife stumm blieb. Doch die Angriffe der Portos wurden nun gefährlicher, während die Angriffe der Heimelf oft durch einen Pfiff des Schiris unterbunden wurden. Und wenn er einen Angriff doch laufen ließ, stand die Abwehr sicher. Kurz vor Ende der Partie dribbelte sich Luis in den Strafraum und wurde vom Verteidiger unclever kurz vor der Außenlinie attackiert. Dieses Mal gab der Mann in Gelb den Strafstoß und Luis erhöhte selbst auf 3:1. Nachdem sich die St. Petermer mit einer Unsportlichkeit selbst dezimiert hatten, war das Spiel gelaufen, aber der glänzend aufgelegte Luis setzte noch einen drauf. Eine Flanke nahm er mit der Brust an, ließ abtropfen und traf überlegt zum 4:1. Zwischendurch hatte sich sogar die Sonne gezeigt und einen Regenbogen im Doppelpack in die dunklen Wolken gezaubert, als Anerkennung und Fotomotiv. Der versöhnliche Abschluss darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Sieg gegen den Tabellenletzten gelang und die Verletzungsmisere andauert. Dennoch ist der Start in die Rückrunde gelungen.

 

25.11.2018 ⇒ FC Portugiesen I – SV Hochdorf I 1:3 (1:0)

Revanche nicht geglückt

Nach dem desaströsen Ergebnis im Rieselfeld waren die Erwartungen der Zuschauer so unterkühlt wie das Wetter. Und die Nachdem im letzten Heimspiel den Gästen en schnelles Tor gelang schaffte es Rafa im letzten Spiel vor der Winterpause, seine Farben schon nach zwei Minuten in Führung zu bringen. Dies war der Auftakt zu einem intensiven Spiel auf dem Hartplatz. Doch versäumten es die Portugiesen nachzulegen. Die beste Chance dazu hatte John, als er sich fünf Minuten vor der Halbzeit mit einem Doppelpass in den Angriff einschaltete und dann allein vor dem Torwart stand. Er versuchte es mit einem Lupfer, statt den Torwart auszuspielen oder an ihm vorbei zu gehen. Der Heber ging am Torwart vorbei, leider aber auch deutlich am Tor.

Nach dem Wechsel zeigten die Gäste mehr Engagement und Präsenz, so wie ihr Trainer Martin Saum in der Kabine. Die Portos schafften nur noch wenig Entlastung nach vorne, die Kraft ließ merklich nach. Als dann Jan als Stabilitätsfaktor im Defensivverbund ausgewechselt werden musste, wurde der Druck der Hochdorfer noch stärker. Bei einem Konter über die rechte Seite konnte Albo einen Schuss noch mit einer Hand abwehren. Aber am linken Pfosten stand ein Stürmer und konnte abstauben weil die Rückwärtsbewegung einmal mehr nicht funktionierte und aus einer eigenen Chance ein Tor für den Gegner wurde. Im Gegenzug hätte Deks ausgleichen können, doch sein Kopfball nach Ecke Didi verfehlte das Ziel. Zehn Minuten vor Schluss gingen die Gäste in Führung, als ein Angriff mittig vor dem Tor gestoppt wurde und der Schütze den Freistoß direkt verwandelte. Und nur eine Minute später konnte Albo den dritten Gegentreffer verhindern. Dann setzte Deks einen Schuss knapp neben das Gehäuse, ihm will einfach kein Tor gelingen. Das gelang dem eingewechselten Spinner der Gäste, der zweimal traf, zweimal bedient von dem uns bekannten Jan Löffler, der selbst auch einmal traf. Nandos Kopfball in der Schlussminute ging neben das Tor und so nahmen die Gäste die drei Punkte mit.

 

18.11.2018 ⇒ VfR Umkirch I –FC Portugiesen I 3:0 (2:0)

So ein Sch…spiel

Die Portugiesen wollten nach zwei Siegen auch die dritte Mannschaft aus der Führungsriege ärgern, das gelang aber nur für kurze Zeit. Die Portos hatten einen guten Auftakt und auch die erste Chance mit einem Freistoß, der ein Elfmeter hätte sein können, wenn der Platzwart nicht geschielt und zwei Linien gezeichnet hätte. So entschied der Schiri – wie im Verlauf des Spieles noch öfters - im Zweifel für den Angeklagten und legte das Foul außerhalb (oder zwischen die Linien). Nach einer halben Stunde hatte Rene Glück, als der Schiri nach einem harten Zweikampf im Strafraum nicht auf Elfmeter für Umkirch entschied. Im Gegenzug die zweite gute Chance der Roten: Nach einer scharfen Flanke von Rafa lenkte ein Verteidiger den Ball an die Latte, von wo er weit genug abprallte, dass kein Stürmer zum Nachschuss kam. Aber dann kamen die Umkircher immer besser ins Spiel. Vor allem, wenn sie die Breite des Platzes nutzten oder schnell in die Tiefe spielten, kam Unordnung in die Abwehr der Portos. In der Mitte der ersten Halbzeit hatten sie Glück, als ein Verteidiger beim Abwehrversuch für den Stürmer auflegte, dessen Querpass verwandelt wurde, aber vom Schiri wegen Abseits nicht als Tor anerkannt wurde. Nur eine Minute später klärten Albo und Rene zweimal gegen den durchgebrochenen Raul Sick. Doch die athletisch einwandfreie Abwehraktion der beiden wurde zunichte gemacht, weil bei der anschließenden Ecke ein Blau-Weißer im Fünfer ungehindert zum 1:0 einköpfen konnte (31.Minute). Kurz vor der Halbzeit lupfte ein Stürmer den Ball an Albo vorbei, sein Mitspieler kam am zweiten Pfosten nicht mehr an den Ball. Auch ein Fernschuss verfehlte das Ziel nur knapp. Als die Portos dann mit einem Angriff für Entlastung sorgen wollten, liefen sie in einen Konter, den die Heimmannschaft dieses Mal sauber zu Ende spielte; auch der Abseitspfiff kam dieses Mal nicht. Dafür pfiff der Schiri bald nach dem 2:0 (38.) zur Pause.

Nach dem Wechsel setzte sich die Überlegenheit der Umkircher fort. Ein ums andere Mal nahmen sie mit schnellen Angriffen die Abwehr der Portos auseinander. Doch ein Dreigestirn aus Abseitspfiffen, guten Paraden von Albo und gelegentlichem Unvermögen verhinderte eine höhere Führung der Heimelf. So lebte das Spiel bis weit in die zweite Halbzeit von der Hoffnung, dass die Portugiesen mit dem Anschlusstreffer für Unruhe bei den Umkirchern sorgen könnten. Unruhe kam dann auch auf, als Didi bei einem hohen Ball während Annahme von seinen Gegenspieler umgemäht wurde. Es folgte eine ausgiebige Rudelbildung. Die Portos kamen anschließend nur zu einigen halben Chancen. Während die Heimelf in der Schlussminute einen weiteren Angriff erfolgreich abschloss. Mit dem 3:0 war das Match gelaufen. Dumm gelaufen war es für die Portos insofern, als der Spielmacher der Umkircher wieder fit geworden war und das Spiel über weite Strecken mit seinem schnellen Antritt und seinen Ideen prägen konnte. Wir müssen diese Niederlage schnell abhaken und gegen Hochdorf alle Kräfte mobilisieren, um mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause zu gehen.

 

11.11.2018 ⇒ FC Kollnau I –FC Portugiesen I 1:1 (1:1)

Zweiter Sieg in Folge

Die Mannschaften entwickeln sich weiter gegensätzlich. Während die Zweite das Vorspiel verlor, konnte die Erste den Schwung vom Sieg gegen Buchholz mitnehmen und gegen den Tabellenletzten einen weiteren Dreier einfahren. Schon nach zehn Minuten gelang die Führung. Rene hatte mit einem gefühlvollen Lupfer die Abwehr überwunden. Didi lupfte den Ball über das Bein des Verteidigers, doch kam er nicht mehr zum Abschluss. Von rechts rauschte Rafa heran und schob zum 1:0 ein. Kollnau antwortete mit einem satten Schuss über das Tor von Albo nach einer schnellen Kombination in die Spitze. Beim nächsten guten Angriff der Portos wurde Ricci gut eingesetzt, aber er versuchte abzulegen, statt selbst den Weg zum Tor zu suchen. Dann schickte Didi ihn steil, aber er legte sich den Ball zu weit vor und konnte den Torwart nicht überwinden. Der wäre beinahe durch eine Flanke von rechts überlistet worden. Aber ein Verteidiger konnte für den überraschten Torwart den Ball von der Linie schlagen. Auch Albo hatte Glück, als ein Freistoß der Kollnauer abgefälscht wurde und knapp neben dem Pfosten ins Aus ging. Doch beim nächsten Angriff der Heimelf musste er hinter sich greifen: Nach einem Fehlpass im Mittelfeld spielten die Kollnauer sofort in die Spitze und der Stürmer konnte Albo mit einem Flachschuss bezwingen und den Ausgleich erzielen (25.) Bis zur Pause tat sich dann nicht mehr viel, lediglich ein Schuss von Deks ist erwähnenswert, ebenso die Parade des Torwarts, der den Ball aus der Ecke retten konnte und auch den Nachschuss von Timo aus spitzem Winkel abwehrte.

Zehn Minuten nach dem Seitentausch zeigte der Torwart wiedereine gute Aktion nach einem Eckball der Portos wehrte er einen Kopfball mit einem Reflex auf der Linie ab. Nach einer Stunde brachte Rafa eine Hereingabe, die die Linie entlang trudelte aber keinen Abnehmer fand. Rafa machte ein starkes Spiel, arbeitete auch immer fleißig nach hinten. Zu wünschen ist, dass er sich auch mal selbst etwas zutraut und den Abschluss sucht, ein Stürmer darf auch ´mal eigensinnig sein. So wie in der 65. Minute, als er den Verteidiger stehen ließ und flach abzog. Der Torwart rettet mit einer Fußabwehr. Der Ball kam als Bogenlampe zu Riccardo, der diesen mit einem Kopfballheber über den Verteidiger ins Tor platzierte. Das 2:1 eine Kombination unserer jungen Wilden. Das Spiel lebte von der Spannung, Kollnau wollte unbedingt einen Punkt erreichen. Eine Möglichkeit ergab sich fünf Minuten vor Schluss, als der eingewechselte Schiri aus dem Vorspiel steil geschickt wurde, aber Albo konnte seinen Schuss abwehren. Umgekehrt hätten auch die Portos ein Tor erzielen können, was zur Beruhigung der Fans beigetragen hätte. Die beste Gelegenheit bot sich Luis, als er in der 89. Minute allein vor dem Torwart stand, aber mit seinem linken Fuß brachte er nicht genug Druck auf den Ball und der Torwart der Heimelf konnte einmal mehr ein Tor verhindern. Insgesamt hatte er die Kritiker an der Außenlinie widerlegt. Aber er konnte die Niederlage nicht verhindern und so gelang auch gegen den Tabellenletzten ein Sieg, auch wenn er mühevoll war. Aber: besser ein dreckiger Sieg als eine schöne Niederlage. Und davon dürfen es noch mehr werden.

 

14.11.2018 ⇒ FC Portugiesen I – FC Buchholz I 2:1 (0:1)

Wundertüte FC Portugiesen

Nach dem desaströsen Ergebnis im Rieselfeld waren die Erwartungen der Zuschauer so unterkühlt wie das Wetter. Und die Befürchtungen hinsichtlich eines weiteren Debakels bekamen sofort Nahrung, denn die Gäste gingen mit dem ersten Angriff in Führung. Über die linke Seite kamen sie nach vorne, die Flanke wurde nicht verhindert, und am zweiten Pfosten wartete Riccardo auf den Ball statt diesen aktiv zu klären. So kam der Stürmer vor ihm an das Spielgerät und drückte es über die Linie: 0:1 (01.). Aber die Portos waren nur kurz geschockt. In der zehnten Minute verhindert die Latte nach einem Fernschuss von Deks den Ausgleich. Nach einer Viertelstunde war der Winkel für Rafa vom Oldie im Tor der Buchholzer zugemacht worden. An diesem Tag standen über 100 Jahre in den Toren, denn der Buchholzer Keeper, der vor langer Zeit auch schon bei den Portugiesen gespielt hatte, ist noch ein bisschen älter als unser Albo. Nach einer halben Stunde hatte Rene Glück, als ihm der Schiri nach einem Tritt von hinten in die Beine des Stürmers nur gelb zeigte. Auch die Trainer überlegten, ob eine Auswechslung angezeigt sei, ließen Rene aber auf dem Platz. Fünf Minuten später hatte er nach einer Ecke eine Kopfballchance, verzog aber den Ball. Fünf Minuten vor dem Wechsel wurde ein Schuss der Portos zur Ecke abgewehrt. Der Abpraller nach der Ecke kam zu Didi, der direkt abzog, ein Buchholzer konnte mit dem Kopf Schlimmeres für seinen Club verhindern. In der 44. Minute verlängerte Didi einen Einwurf mit dem Kopf, Rafa kam im Fünfer aber nicht mehr an den Ball. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff setzte der Buchholzer Torjäger Pfeifer einen Kopfball nach Freistoßflanke des anderen Torjägers Ruf neben das Gehäuse. Trotz des knappen Rückstandes eine gute Halbzeit der Portos.

Nach dem Wechsel brauchten die Spieler einige Zeit, bis sie wieder auf Betriebstemperatur kamen. So nach und nach wurde das Spiel aber hitziger. Nach einer Stunde schirmte Didi den Ball im Sechzehner ab. Als ihn der Verteidiger touchierte, nahm er den Kontakt an und ließ sich fallen. Stürmer und Verteidiger waren nach dem Spiel erwartungsgemäß unterschiedlicher Meinung, ob der Kontakt für einen Elfmeter gereicht hätte. Wir reden im Konjunktiv, denn der Schiri entschied, dass es kein Elfer war. Fünf Minuten später brachte John eine gute Flanke in die Mitte, doch der routinierte Keeper fischte Didis Kopfball aus dem Dreieck. Aber eine Minute später konnten die Anhänger der Portugiesen jubeln. Nach einer Ecke wurde der Ball abgewehrt und kam zu Race auf dem rechten Flügel. Er brachte den Ball flach in den Strafraum. Bei der Annahme durch Rene sprang die Kugel hoch und Rene legte einen Seitfallzieher hin und schoss zum Ausgleich ein, als wäre es ein Kinderspiel. Eine Viertelstunde hatte auch John ein Kabinettstückchen parat: er lupfte den Ball über den Verteidiger und nahm ihn dann volley, sein Schuss ging knapp über das Tor. Die Zweikämpfe wurden härter, auch der Ton unter den Zuschauern wurde rauer, die Buchholzer waren mit dem Unentschieden nicht zufrieden. Kurz vor dem Schlusspfiff hatten sie dann Pech, als ihr Goalgetter Ruf mit einer Direktabnahme nur den Außenpfosten traf. Tiefes Durchatmen bei den Fans der Portos. Und dann eine dramatische Schlussszene: Einen schnellen Einwurf von Naim legte John am Verteidiger vorbei. Als er nach innen zog, zog ihm der Verteidiger die Beine weg. Ein unnötiges Foul, aber dieses Mal gab es keine Diskussionen und Herr Schmid zeigte sofort in die Mitte des Strafraums zum Entsetzen des Buchholzer Anhangs. Didi, der Buchholzer bei den Portugiesen, trat an und schob flach und platziert zum 2:1 ein. Anstoß, Abpfiff und ein toller Sieg nach einem tollen Kampf. Bleibt zu hoffen, dass diese Einstellung auch gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte an den Tag gelegt wird und nicht nur gegen die Spitzenteams. Spitzenreiter Sexau zeigte sich dankbar für den Sieg und wird ein paar Kisten Gerstensaft sponsern. Den Dreier darf die Mannschaft gebührend feiern.

 

21.10.2018 ⇒ FC Portugiesen I – Alem. Zähringen I 2:2 (1:1)

Dem Schlusslicht fast einen Sieg beschert

Wann, wenn nicht heute dachten sich die Zuschauer zu den Aussichten für einen Heimsieg und waren motiviert. Motiviert war auch Rafa gegen seine früheren Kollegen und er traute sich Einiges zu in diesem Spiel. Schon nach zehn Minuten ließ er auf der linken Seite drei Mann stehen, ging in die Mitte des Strafraums und zog ab. Es schien fast zu spät, doch neben dem Pfosten fand der Ball den Weg ins Tor der Gäste. Zehn Minuten später hatte Didi eine gute Aktion nach einer Flanke von Riccardo, doch er schoss über das Gehäuse. Nachdem sich zum ansprechenden Auftakt auch die Sonne zeigte, gab es den ersten Dämpfer. Die Abwehr brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und schließlich bugsierte ein Zähringer die Kugel aus acht Metern zum Au­sgleich ins Tor. Nach einer halben Stunde ein guter Schuss von Timo, doch der Torwart hält. Dann hatten die Gäste noch zwei Chancen vor der Pause, doch Albo konnte halten und so ging es mit dem 1:1 in die Kabinen.

Gleich nach dem Wechsel probierte Deks nach einer Ecke einen Seitfallzieher, doch er traf den Ball mit dem Zeh und es tat ihm mehr weh als den Zähringern der Schuss, der vorbei ging. Kurz darauf wieder eine Chance für die Portos, doch der Winkel war zu spitz und die Möglichkeit dahin. Eine Minute später versuchte Didi bei einem Freistoß den Torwart zu überlisten, indem er den Ball auf die kurze Ecke zog, doch der Torwart war auf dem Posten und wehrte ab. Mitte der zweiten Halbzeit musste Albo dann einen Fernschuss parieren. Zwanzig Minuten vor Schluss ein guter Angriff der Portos über rechts, doch die Hereingabe von Riccardo wird geblockt zur Ecke. Die kommt herein, doch Rafa zieht den Ball über das Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss dann der nächste Schock. Die Gäste kombinieren sich zu leicht nach vorne. Den Schuss aufs Tor kann Albo abwehren, doch bei der anschließenden Flanke der Gäste steht ein Stürmer blank und kann zum 1:2 einnetzen. Nun wurde es ein ziemliches Gebolze, die Angriffe der Portos kamen mit zu wenig Geschwindigkeit. Dann wurde die Brechstange ausgepackt bzw. wurde Rene in den Sturm gestellt für den guten, aber erschöpften Riccardo. Bei einem Getümmel im Strafraum bekam ein Zähringer den Ball an die Hand. Die Spieler und Zuschauer reklamierten lautstark, der Schiri pfiff Elfmeter und Didi verwandelte souverän zum Ausgleich. Kurz darauf gab es nach einem Steilpass ein Gerangel zwischen Timo und einem Zähringer. Beide sahen gelb, da der Gästespieler aber schon gelb gesehen hatte, musste er kurz vor dem Schlusspfiff vom Platz. Dennoch waren die Portos in den letzten Minuten wenig souverän. In der Nachspielzeit schoss ein Verteidiger Horacio an, der Ball fiel einem Zähringer vor die Füße. Der schoss aus spitzem Winkel und verfehlte den Pfosten nur haarscharf. Sonst wäre wieder ein Überzahlspiel verloren gegangen, auch wenn die Überzahl nur wenige Minuten dauerte. Das Remis ist für beide Mannschaften zu wenig und die Frage blieb unbeantwortet: wann wenn nicht heute soll ein Sieg gelingen. Aber vielleicht können wir auf eine alte Konstante im Spiel der Portugiesen hoffen: gegen schlechte Mannschaften wie gegen gute passen wir uns an, und jetzt geht es gegen eine spielerisch gute Mannschaft, zum ersten Mal treffen wir auf den Verein Sport vor Ort im Rieselfeld. Dann sehen wir vermutlich auch einen alten Bekannten wieder, denn für Rieselfeld spielt der Sohn von Joachim „Rosi“ Rosenfelder, ein guter Stürmer vergangener Jahre in den Reihen der Portos.

 

14.10.2018 ⇒ SV Biederbach I –FC Portugiesen I 4:1 (2:0)

Früher war alles besser?

Wenn man die schmucke Anlage des SV Biederbach unten im Tal mit dem Hartplatz oben im Tal mit der gesundheitsgefährden Schwelle ins Clubheim direkt neben der Außenlinie vergleicht, gilt der Spruch sicher nicht. Auswärtssiege waren während der starken Jahre der Biederbacher selten, aber die Matches waren heiß umkämpft.

Zurück zur Gegenwart: In der dritten Minute versuchte es Patrick Lopes, der nach den Ausfällen von Luis, Marc und Alex in den Sturm gerückt war, mit einem Flachschuss, bekam aber keinen Druck hinter den Ball. Die Heimelf antwortete prompt mit einem gefährlichen Kopfball nach Freistoß, der Schiri gab aber Abseits, so dass keine wirkliche Gefahr bestand. Abseits gab er oft, nicht immer zutreffend, aber insgesamt nicht zum Nachteil der Portos. Nach etwa einer Viertelstunde ging Biederbach in Führung: Bei einem schnellen Angriff über die linke Seite zeigte sich die Abwehr indisponiert, so dass ein Stürmer über die Außenbahn an den Ball kam, sich bis zur Grundlinie absetzen und flanken konnte. Sein Mitspieler ließ Flo aus acht Metern keine Chance. Nur wenige Minuten später dann ein ähnlicher Lapsus auf der rechten Seite: Beim Versuch zu stören legt der Abwehrspieler für den Stürmer auf, der lässt sich nicht zweimal bitten und nutzt das Geschenk zum 2:0 (16.Minute). Dann eine Möglichkeit für die Portos nach einem Freistoß, doch der Torwart kann den Kopfball halten. In der 40. Minute blockt Rene einen Schuss ab, der wohl seinen Weg ins Tor gefunden hätte. Rene war unverhofft wieder ins Aufgebot gerückt nach seiner schnellen Rückkehr aus Rotterdam. Da bekommt der Begriff vom „fliegenden Holländer“ eine ganz andere Bedeutung.

Nach der Pause hatten zunächst die von Urgestein Roland Wernet lautstark angetriebenen Täler den ersten Aufschlag, ein Lupfer ging an Flo und am Tor vorbei. Dann kam die beste Phase der Portugiesen: in der 57. Minute kam ein schöner Pass in die Gasse zu Riccardo, der aber am Torwart scheiterte, den Nachschuss setzte Patrick neben den Pfosten. In der 65. Minute dribbelt sich Riccardo in den Strafraum und wird gefällt, doch der Schiri pfeift nicht. Eine Minute später kommt ein Abpraller nach einem weiteren guten Angriff zu Timo, doch der haut in Rücklage den Ball übers Tor. Und wie es uns dann zur Zeit erwischt, machen die Biederbacher in der 67. Minute mit einem unhaltbaren Schuss ins Dreieck das dritte Tor. Drei Minuten später wieder ein Dribbling von Riccardo im Sechzehner, aber beim Abschluss kommt auch keine Power, so dass der Torwart klären kann. Eine Viertelstunde vor Schluss kann Didi einen Freistoß über die Mauer zirkeln, doch der Torwart wehrt zur Ecke ab. Die bringt Timo herein, der eingewechselte Nando köpft über das Tor. Zehn Minuten vor Schluss kommt Didi zum Schuss. Der hatte genug Power, doch auch er verfehlte sein Ziel. Minuten später, nach einem neuerlichen Foul im Strafraum gab der Schiri Elfmeter. Der Torwart hatte Didis Ecke geahnt und berührte den Ball, konnte aber das 1:3 nicht verhindern (83.). Da noch einige Minuten zu spielen waren, keimte bei den Zuschauern kurzfristig Hoffnung auf, doch nach einem langen Ball, bei dem die Hoffnung auf den Abseitspfiff vergeblich war, erhöhten die Biederbacher auf 4:1.

Ein herrlicher Herbst(Spätsommer?)tag endete mit einer derben Niederlage. Da machte das Schwelgen in alten Erinnerungen mit den Gegenspielern von früher keinen großen Spaß. Den Spaß am Fußball muss sich die Mannschaft wieder erspielen und erarbeiten. Dazu sind Einsatz und Siegeswille und Punkte notwendig.

 

07.10.2018 ⇒ FC Portugiesen I – SC Reute I 1:2 (0:0)

Kein Sieg in Sicht

Die Anfangseuphorie der Saison ist schnell verflogen und nun stellt sich der alte Schlendrian ein, der zum Abstieg geführt hat. Die Portugiesen spielen mit dem Gegner mit, aber oft vermisst man den Zug im Spiel nach vorne oder die Aggressivität im Zweikampf. Auch wenn der Platz für manchen Abspiel- oder Annahmefehler verantwortlich ist, stehe ich doch auf dem Platz, um zu gewinnen.

Die Reutemer, obwohl keine Übermannschaft, hatten in der ersten Hälfte ein deutliches Mehr an Chancen und es war nur dem Unvermögen der Gäste oder dem Glück und stellenweise auch der Abwehr zu verdanken, dass die Gäste zur Pause nicht mit drei Toren in Führung lagen. In der fünften Minute klärte Guido nach ersten Patzern auf der Linie. Fünf Minuten später tat es ihm ein Verteidiger des Gegners nach, als Timo den Torwart überlupft hatte, der Verteidiger den Ball aber noch vor dem Überqueren der Linie wegschlagen konnte. Mitte der ersten Halbzeit eine Riesenchance für den farbigen Goalgetter der Gäste; nach einem Steilpass kommt er im Strafraum an den Ball, doch statt zu chippen oder eine Körpertäuschung zu versuchen, donnert er das Leder am Pfosten vorbei (22.). Und wiederum nur fünf Minuten später schoss ein Gästeangreifer aus acht Metern links am Tor vorbei. Nach einer halben Stunde eine ungewohnte Szene von Naim: er fand sich im Angriff wieder und köpfte eine Flanke knapp neben das Tor. In der 38. Minute schien das Glück aufgebraucht: auf der linken Seite setzte sich ein Stürmer gegen drei zaghafte Verteidiger durch. Doch sein Kollege schaffte es in der Mitte die Hereingabe aus zwei Metern über das Tor zu heben. Fast hätte Timo die Gäste bestraft, doch nach einem schönen Wechsel traf er in der 40.Minute auch nur über das Tor.

Das Zielwasser war wohl abgestanden, in der 50. Minute ging ein weiterer Versuch der Gäste über das Tor. Direkt im Gegenzug verpasste Deks mit einem Kopfball das Gehäuse. Nach einer Stunde klärte Flo zweimal hervorragend gegen die Stürmer, erst holte er einen Flachschuss von rechts aus der Ecke, dann klärte er den zweiten Versuch von links auf der Linie zur Ecke indem er den Ball gerade noch so wegboxen konnte. Und dann schien der alte Spruch „wenn du sie vorne nicht machst, kriegst du sie hinten rein“ auf den Gegner zuzutreffen. Nach einem tollen Pass von Naim in die Schnittstelle, nahm Timo den Ball gut mit und lupfte diesen über den Keeper zum 1:0 in die Maschen. Verkehrtes Spiel, doch die Freude währte nur kurz. Denn bei einem langen Ball in den Sechzehner kam Flo aus seinem Kasten. Er versuchte vor dem Stürmer den Ball wegzuschlagen, doch der schlechte Platz ließ den Ball unerwartet aufhüpfen und der Stürmer konnte den Ball behaupten und zum Ausgleich ins leere Tor einschieben. Mit einem Punkt hätten wir an diesem Sonntag gut leben können. Dann versuchte die Mannschaft, doch noch einen Dreier einzufahren. Ein guter Angriff in der 86. Minute brachte auch die Möglichkeit zum Treffer, doch die Abwehr konnte zur Ecke klären. Diese kam herein, und da die Angreifer nicht gestaffelt standen, konnten die Reutemer von der eigenen Sechzehnergrenze einen Konter starten. Dieser entwickelte sich über die rechte Seite, während in der Mitte des Feldes ein Stürmer mitlief. Die Zuschauer sahen das Unheil kommen und versuchten die Mannschaft auf den freien Mann aufmerksam zu machen. Vergebens. Der Pass kam herein und der freie Mann hatte wenig Probleme, den Ball im Tor unterzubringen. Wieder eine bittere Niederlage, aber wenn der beste Mann auf dem Platz der Schiri war ist das leider auch schon ein Statement zur abgerufenen Leistung. Auch Verletzungspech kann ich nicht gelten lassen. Wenn ein Spieler fehlt, dann muss ein anderer in die Bresche springen.

 

15.09.2018 ⇒ SV Waldkirch II –FC Portugiesen I 2:1 (0:1)

Am Ende fehlt das Quäntchen Glück

Nach dem schwachen Auftritt gegen Heuweiler war die Mannschaft in Waldkirch zumindest chancenmäßig wieder gut unterwegs. Doch außer einem Treffer von Didi sprang in Hälfte eins nicht mehr heraus gegen einen Gegner, dem nicht unbedingt anzusehen war, dass es sich um eine Verbandsliga-Reserve handelt.

Nach dem Wechsel hätten die Portos auf 2:0 erhöhen können, doch die Chance wurde nicht genutzt und fast im Gegenzug glichen die Waldkircher aus (51.). Das war bitter, doch nach einer Stunde kam es noch schlimmer: Mit einer simplen Körpertäuschung ließ derselbe Stürmer den Verteidiger aussteigen und traf mit einem Schuss von halblinks an den Innenpfosten, von wo der Ball zur Führung der Heimelf ins Tor sprang. Die Portos waren ob des unglücklichen Spielverlaufs geschockt und brauchten einige Zeit, bis sie wieder ins Spiel fanden. In der letzten Viertelstunde erarbeiteten sie sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, doch der Torwart oder das Aluminium verhinderten den Ausgleich. Zuerst war es John, der über den linken Flügel nach vorne stürmte und dessen Schuss aus 12 Metern am Pfosten landete. Nur wenig später setzte sich John wieder auf links durch, legte quer auf Didi, der einen Lupfer über den Torwart versuchte, aber dieser konnte abwehren. Dann wieder John mit einem Kopfball neben das Gehäuse, vielleicht hätte er den Ball annehmen sollen. Kurz vor dem Abpfiff versetzte Didi im Strafraum einen Verteidiger, hatte den Ball auf dem richtigen Fuß, doch sein Schuss ging am Dreieck vorbei. Und nur wenige Sekunden später verlängerte er eine Hereingabe mit dem Hinterkopf aufs Tor, wieder verhinderte das Alugestänge den Ausgleich, den Abpraller konnte der Torwart aufnehmen. Der Schiri ließ einige Minuten nachspielen, doch am Ende wollte das Runde nicht mehr ins Eckige und so stand eine weitere ärgerliche Niederlage zu Buche.

 

9.09.2018 ⇒ FC Portugiesen I – DJK Heuweiler I 2:5 (2:2)

Viele Tore, viele Chancen, viel Frust

Nach sieben Punkten aus drei Spielen ging die Mannschaft locker in das Spiel gegen die schwächer als gewohnt gestarteten Heuweilermer. Zu locker, wie sich bald herausstellen sollte. Schon in der vierten Minute gab es den ersten Hinweis, als ein Kopfball der Gäste an der Querlatte landete nach unzulänglicher Verteidigung. Auch bei weiteren Angriffen schien die Abwehr indisponiert, zunächst noch ohne Folgen. Im Gegenteil: Nach zwanzig Minuten bekommt Luis eine Flanke im Strafraum, umspielt seinen Gegner und vollendet flach zur Führung für die Portos. Läuft, dachten da wohl einige. Doch innerhalb von fünf Minuten schlugen die Gäste nicht nur zurück, sondern gingen sogar in Führung. Zunächst ließen die Roten Goalgetter Bonadio allein im Strafraum. Von halbrechts traf er mit einem satten Schuss ins Dreieck (22.). Und nur zwei Minuten kam ein langer Pass durch die Mitte zu einem Gästestürmer. Der Verteidiger konnte ihn nicht vom Ball trennen, ein Foul hätte zur roten Karte geführt. So setzte sich der Stürmer durch und traf mit einem Flachschuss aus 12 Metern zum 2:1 für Heuweiler. Und nach einer halben Stunde hatten sie den nächsten Treffer auf dem Fuß, der Schuss ging knapp am Pfosten vorbei. Bei der nächsten Chance war der Stürmer zu hastig und traf über das Tor, er hätte sich besser positionieren können. Dann glich Luis mit einer feinen Einzelleistung aus, sprichwörtlich aus heiterem Himmel. Eine Kerze nahm er technisch brillant an, der Ball klebte am Fuß, das können nicht viele Spieler in höheren Klassen. Er ging am Verteidiger vorbei und traf flach zum 2:2. Dabei blieb es bis zur Pause, obwohl die Gäste noch eine große Chance hatten. Erst konnte ein Verteidiger zur Ecke blocken, dann rettete Albo nach der Hereingabe.

Doch auch nach dem Wechsel setzte sich die pomadige Spielweise der Portos fort. Heuweiler ging engagierter zu Werke und gewann die Zweikämpfe oder erzwang schlechte Abspiele, so dass die Angriffe der Portugiesen nicht gefährlich wurden. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste nach einer Stunde in Führung gingen, wieder begünstigt durch schlafmützige Abwehrarbeit. Das Spiel plätscherte vor sich in und bei den Zuschauern schwand die Hoffnung auf einen Punktgewinn, bis Luis zehn Minuten vor Schluss wieder für Belebung sorgte: aus 25 Metern zog er ab und verfehlte das Tor nur knapp. Und zwei Minuten später gab es einen guten Angriff, bei dem Riccardo in Schussposition gebracht wurde, aber links am Ziel vorbeitraf. Dann ein Freistoß, der im Strafraum zum Querschläger und dann auf der Linie geklärt wird. Und kurz vor Ende der regulären Spielzeit versuchte es Luis noch einmal erfolglos mit einem Fernschuss. Damit war die Schlussoffensive der Portos verpufft und das Spiel schien gelaufen. Doch dann trafen die Gäste noch zwei Mal in der Nachspielzeit und aus einem mäßigen Auftritt wurde ein grottiger. Bezeichnend das 2:4, als ein Freistoß für die Portos kurz ausgeführt wird und verloren geht. Wenn es einen Zeitpunkt im Spiel für Langholz gibt, dann doch die Nachspielzeit wenn man hinten liegt. Das 2:5 ist ein echter Rückschritt nach der guten Leistung gegen Sexau, als hätte die Truppe in einer Woche das Fußballspielen verlernt. Zumindest die kämpferische Einstellung war definitiv abhanden gekommen.

 

01.09.2018 ⇒ FC Portugiesen I – SV Sexau I 2:2 (1:1)

Alves vs. Alves und ein bißchen Pinto ist auch dabei

Bei den Portugiesen geht es noch etwas familiärer zu als bei anderen Teams und jetzt war sogar der Gegner einbezogen. Wir freuten uns über die Rückkehr von Sergio und Luca Schiavelli, die nun für den FC Sexau spielen und nach vier Auftaktsiegen mit breiter Brust in Tiengen einliefen. Aber auch die Portos hatten nach zwei Siegen und mit einem größeren Kader Selbstvertrauen. Das zeigte sich schon nach zwei Minuten, als ein Kopfball von einem Sexauer von der Linie geschlagen werden konnte. Doch die Gäste zeigten bald, warum sie letzte Saison Dritter geworden waren. Sie setzten die Portos früh unter Druck und waren clever, wenn es darum ging, ein Foul zu ziehen. So gab es nach acht Minuten einen Freistoß von halbrechts, der hoch in den Strafraum kam und vom Stürmer gegen die Laufrichtung von Albo ins Dreieck geköpft wurde. Nach einer Viertelstunde verzog Luca eine Direktabnahme über das Tor. Nur wenig später fast eine Kopie des Führungstreffers: ein Freistoß von halblinks kann Luis auf das Tor köpfen. Der Torwart ist geschlagen, doch Rene will sicher gehen und drückt den Ball über die Linie. Unnötig wie Luis später befand, er wäre auch so reingegangen. Die Partie wurde sehr intensiv geführt, auch auf den Rängen. Doch bis zur Halbzeit fielen keine Treffer mehr.

Dafür ging die zweite Halbzeit furios los. Nach einer Ecke schraubte sich Luis hoch und traf mit einem starken Kopfball zur 2:1 Führung der Portos (50.). Doch diese hielt nur fünf Minuten. Bei einem Diagonalpass schlug Patrick unter dem Ball durch, der Platz hat trotz des Regens immer noch seine braunen Flecken und Tücken. Hinter ihm stand ein Stürmer, der aus abseitsverdächtiger Position zum Ausgleich traf. In Halbzeit zwei überwog der Kampf, lediglich kurz vor Schluss hatte Sexau eine Doppelchance, die Albo und der Pfosten zu Nichte machten. So stand am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden. Pelo menos os pontos ficaran na familha.

 

24.08.2018 ⇒ FC Gutach Bleibach I –FC Portugiesen I 2:4 (1:0)

Gebrüder Grimm entscheiden das Spiel

Nach dem ersten Saisonsieg gegen St. Peter ging es am Samstagnachmittag gegen Gutach-Bleibach. Der Kader war aufgrund verletzungs- und urlaubsbedingter Ausfälle stark geschwächt. Marc Grimme ersetzte unseren Topscorer Luis in der Startelf. Ebenfalls musste die Dreierkette um unseren Kapitän Patrick Lopes umgebaut werden. Sebastian Hug und Patrick Niegot rückten ins Team. Um 16 Uhr pfiff der Schiedsrichter bei nasskaltem Wetter die Partie auf dem Kunstrasen in Gutach an. In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams gegenseitig ab. Durch einfache Bälle in den eigenen Reihen wollten sich unsere Jungs auf dem Platz Sicherheit holen. Doch dies ging nach wenigen Minuten fast schief. Nach einem Rückpass auf Alberto versuchte dieser den anlaufenden Stürmer der Heimmannschaft zu überspielen. Der Ball knallte gegen den Kopf des Stürmers und zum Glück auch neben das Tor. Kurz darauf brachten wir uns nach einem weiteren Rückspiel wieder in Gefahr. Doch die Heimmannschaft konnte die anfänglichen Unsicherheiten unserer Mannschaft nicht bestrafen. Im Anschluss übernahm unser Team die Spielkontrolle und spielte die erste gute Chance heraus. Nach einem Pass in die Gasse tauchte Marc Grimme alleine vor dem Gutacher Torhüter auf. Doch dieser konnten im letzten Moment den Ball abwehren. Auch nach einem Eckball von Timo wurde es gefährlich. Die Heimmannschaft konnte die Hereingabe nicht klären. Unser Kapitän Patrick kam zum Abschluss und nach einem Ping-Pong Ball im Fünfmeterraum konnte der Keeper der Gutacher den Ball vor der Linie mit der Hacke klären. Es folgten weitere Chancen für unsere Mannschaft doch das Tor wollte nicht fallen. Beide Teams wollten nun mit dem Unentschieden in die Halbzeit gehen. Doch dann schlug Gutach zu. Mit einem Ball durch die Schnittstelle auf links außen lief der Spieler mit der Nummer 18 auf Alberto zu. Sein Schlenzer ins lange Eck war unhaltbar und es stand 1:0.

Die Einwechslung von John Grimme zur 2. Halbzeit brachte die Wende. Kurz nach Wiederanpfiff köpfte John den Ball nach einem Eckball von Timo aus kurzer Distanz ins Tor. Ein frühes Tor war wichtig und die Mannschaft wollte nun mehr. Wenig später tauchte wiederum der stark spielende Marc Grimme vor dem Tor der Gutacher auf. Ein Zuspiel von Rafael verwerte Marc 20-Meter vor dem Tor mit einem strammen Schuss ins rechte Eck. Der Doppelschlag war gelungen und das Spiel gedreht. Doch in der weiteren Phase des Spiels gelang es unserer Mannschaft nicht das Spiel frühzeitig zu entscheiden. So passierte nach einem Eckball der Ausgleichstreffer von Gutach. Eine Ecke auf den langen Pfosten wurde von dem Spieler mit der Nummer 10 ins Zentrum geköpft. Der Ball konnte von uns nicht geklärt werden und der Spieler mit der Nummer 44 spitzelte den Ball ins Tor. Doch unser Team ließ den Kopf nicht hängen. Es waren noch 10 Minuten zu spielen und mit der Einwechslung von Nando war klar, dass die Mannschaft nun alles nach vorne wirft. In der 85. Minute wurde Didi herrlich in die Gasse geschickt. Mit all seiner Erfahrung legte er den Ball am Gutacher Torhüter vorbei, der einen Tick zu spät kam und Didi aus dem Tritt brachte. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt – Elfmeter!!!
Didi nahm sich das Leder und verwandelte eiskalt zur erneuten Führung. Der Jubel war groß. Nach einer hektischen Schlussphase auf beiden Seiten steckte Nando den Ball auf Marc durch, der den Ball an der Mittellinie kontrollierte und mit einem Solo die Gutacher Abwehr abschüttelte. Marc veredelte das Solo mit einem platzierten Schuss ins linke Eck. Das Spiel war in der 90. Minuten entschieden. Der Jubel war umso größer. Nach drei Minuten Nachspielzeit beendete der Schiedsrichter die Partie. Und wir konnten den zweiten Sieg in Folge feiern.

 

19.08.2018 ⇒ FC Portugiesen I – SV St. Peter I 2:1 (1:0)

Albo sichert den ersten Dreier

Je oller, desto doller. Oder anders gewendet: wie guter Wein wird Albo mit zunehmendem Alter noch besser. Nach zwei Niederlagen musste ein Sieg her, doch der Weg dahin war beschwerlich. Das lag auch am Rasen, der verdorrt, vergilbt und staubtrocken war und so manchen Flachpass zu einer Hoppelpartie werden ließ, die den Angespielten vor Probleme bei der Annahme oder Verwertung stellte. Die Gäste schienen mit dem harten Geläuf besser zu Recht zu kommen, denn schon nach zehn Minuten hatten sie ihre erste gute Chance, die bei den Zuschauern für Schnappatmung sorgte. Doch nach gut einer halben Stunde gingen die Portos in Führung: Luis hatte sich in den Strafraum gedribbelt, wo er von den Füßen geholt wurde. Den Elfmeter drosch er unter die Latte zum 1:0; gut für seine Statistik, schlecht für seine Leiste. Fünf Minuten später ging ein Stürmer nach einem Pass in den Strafraum allein auf Albo zu. Offenbar konnte er sich zwischen den vielen Möglichkeiten für einen Abschluss nicht entscheiden und schoss den Ball schließlich in Albos Arme. Nur weitere fünf Minuten später eine weitere brenzlige Situation. Ein Stürmer war auf der linken Seite frei. Albo kam aus dem Tor und konnte mit einer Faust abwehren. Der Stürmer bekam den Ball wieder, doch seine Flanke war zu hoch und die Gäste konnten den Ball nicht kontrollieren. Der Abschluss ging dann über das leere Tor. Wieder war Kurzatmigkeit auf den Rängen angesagt. Die Portos retteten den knappen Vorsprung in die Pause.

Auch nach dem Wechsel war St. Peter die agilere Mannschaft. Oft konnten sie Bälle erobern, weil sie aggressiver in die Zweikämpfe gingen. Doch bei ihren Angriffen strahlten sie zunächst wenig Gefahr aus. Nach einer Stunde zeigte der für Luis gekommen Mark seine feine Technik, als er mehrere Verteidiger aussteigen ließ und dann für Timo auflegte. Der zog den Ball aber über die Querlatte. Das hatte offenbar Marks Bruder Jon inspiriert, seine Geschwindigkeit zu zeigen. Nur eine Minute später nahm er im Mittelfeld Tempo auf und zog aus vollem Lauf ab. Der Torwart konnte mit seiner besten Parade gerade noch zur Ecke abwehren. Die brachte wie alle anderen nichts ein. Besser machten es die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit: Sebo konnte einem Stürmer gerade noch den Ball wegspitzeln. Als die Ecke hereinkam, konnte ein St. Petermer köpfen. Albo konnte mit einem Reflex abwehren. Doch der Abpraller wurde von einem St. Petermer ins Tor geköpft, die Abwehr war nicht wach genug. Nun meinten die Gäste, das Momentum sei auf ihrer Seite. Doch zum Glück wurde ihnen dieser Zahn schnell gezogen. Die beste Kombination der Portos in der zweiten Halbzeit wurde von Piero eingeleitet. Seinen Pass verlängerte Didi in den Lauf von Mark, der seinem Verteidiger davon lief und mit einem Flachschuss auf 2:1 stellte (75. Minute). Doch noch waren zwanzig Minuten zu spielen und die Hitze sorgte für bedächtige Pässe und viel Spiel „hintenrum“. Nach 80 Minuten warf sich Albo in einen langen Pass in den Strafraum und konnte den Ball vor einem Stürmer sichern. Auch in der verbleibenden Zeit plus fünf Nachspielminuten war auf Albo Verlass. Er war der Rückhalt, der den Sieg festhielt, man of the match.

 

15.08.2018 ⇒ FC Portugiesen I – FC Heitersheim I 1:4 (0:2)

Pokalaus in Runde 1

Die Heitersheimer kamen mit dem St. Georgener Urgestein Eugen Beck als Trainer. Der war noch etwas angefressen, weil der Spieltermin nicht verlegt worden war. Das schien auch seine Truppe motiviert zu haben, denn der Bezirksligist begann mit viel Tempo und dominierte die erste Halbzeit. Mit schnellen Pässen in die Tiefe wurden die Stürmer bedient und dann wurde es brenzlig im Strafraum der Portos. So in der 12. Minute, als ein guter Angriff der Gäste über rechts mit einem schlecht platzierten Kopfball abgeschlossen wurde. Mitte der ersten Halbzeit dann die Führung für die Heitersheimer: ein Stürmer lupfte den Ball im Mittelfeld über Naim, nahm ihn dann elegant mit und umspielte auch den nächsten Verteidiger. Von der Ecke des Strafraums brachte er die Flanke nach innen und dieses Mal saß der Kopfball zum 1:0 im Netz.
Zwei Minuten später wieder eine zu zaghafte Verteidigung, der Stürmer spaziert in den Strafraum und kann von Albo gerade noch gebremst werden. In der 35. Minute wieder ein Pass in die Gasse, der von einem Verteidiger noch verlängert wird, doch der Stürmer schießt knapp am Pfosten vorbei. In der 40. Minute konnte ein Angriff nur mit einem Foul unterbunden werden, mittig vor dem Strafraum. Diese gute Position wusste der Schütze zu nutzen und mit einem Direktschuss neben den Pfosten erhöhte er auf 2:0. Erst in der letzten Minute vor der Pause hatten die Portugiesen ihre erste nennenswerte Chance. Einen Freistoß konnte der Gästetorwart nur abklatschen, doch der Nachschuss war zu schwach und konnte von der Abwehr geblockt werden. Mit dem 0:2 zur Halbzeit waren die Portos noch gut bedient.

Offenbar hatte es in der Kabine einige Ansagen gegeben, denn nach dem Wechsel gingen die Portos engagierter zu Werke. Die erste Chance hatten aber wieder die Gäste, ein Kopfball ging knapp vorbei. Dann kamen die Portos zwei Mal gut vor das Tor, doch die Bissigkeit im Abschluss fehlte oder wie man früher zu sagen pflegte: ein Stürmer muss gädrig sein, er muss das Tor wollen. Diesen Willen zum Erfolg schienen die Gäste eher zu haben, in der 72. Minute trafen sie erneut ins Tor, doch der Schiri hatte en Abseits gesehen und gab den Treffer nicht. Im Gegenzug eine gute Position für die Portos, doch auch hier entschied der Mann mit dem gelben Hemd auf Abseits, bevor sich etwas entwickeln konnte. Eine Viertelstunde vor Schluss bekam Jon den Ball vor der Sechzehnerlinie. Während er versuchte, die Verteidiger auszustanzen, versuchten diese, den Ball oder ihn zu treffen. Der Schiri ahndete diese mit einem Freistoß, den Didi direkt verwandelte. Nun versuchten die Portos, den Ausgleich zu erzielen. Piero wurde kurz vor Schluss im Strafraum angespielt. Doch bevor er abschließen konnte, entschied der Schiri einmal mehr auf Abseits. Als Piero dennoch einschoss, bekam er gelb. In der 87. Minute erhöhten die Gäste nach einer Ecke auf 3:1, erneut war die Verteidigung nicht aggressiv genug. Im Gegenzug setzte Deks einen strammen Schuss knapp neben den Pfosten. Und statt des Anschlusses fiel dann noch das 1:4, als die Gäste den letzten Angriff im Nachschuss erfolgreich abschlossen. Der Abschied vom Pokalwettbewerb war berechtigt, auch wenn der Sieg um ein Tor zu hoch ausgefallen war.

 

12.08.2018 ⇒ SV Hochdorf I –FC Portugiesen I 1:0 (1:0)

Am Ende fehlt die Kraft

An die längere Pause zwischen dem Spiel der zweiten und der ersten Mannschaft muss man sich immer noch gewöhnen. Zumindest die Getränkeversorgung war bei den heißen Temperaturen gewährleistet. Auch für die Spieler auf dem neuen Kunstrasen der Hochdorfer, denn dort dürften es gefühlte 10-15 Grad wärmer gewesen sein als an der Bande. Angeblich war der Rasen nicht bespielbar nach den letzten warmen Wochen. Erwartungsgemäß kamen die Hochdorfer mit dem Untergrund besser zurecht und waren anfangs die tonangebende Mannschaft. Nach einer Viertelstunde gingen sie dann auch in Führung. Mit einem Ball in die Tiefe wurde die Abwehr der Portos entblößt und der Stürmer traf mit einem Flachschuss aus zehn Metern halblinks vor dem Tor. Fünf Minuten legte Jan Löffler seinen früheren Sturmkollegen Luis unsanft. Der Freistoß kam in den Strafraum, sprang beim ersten Schussversuch einem Verteidiger an den Arm, doch der Schiri ließ weiterspielen. Luis versuchte es noch mit einem Fallrückzieher, der ging aber neben das Tor. Im Gegenzug hatten die Portos Glück, als ein schneller Angriff der Heimelf am Pfosten landete. Nach einer halben Stunde setzte Didi einen Kopfball nach einer Ecke neben das Tor. Bei der nächsten Ecke landete der Abpraller wieder bei einem Portugiesen, der aber über das Tor traf. Auf der anderen Seite konnte Albo nach einer Flanke aus kurzer Entfernung zur Ecke klären. Dann setzten die Portos einen Freistoß vorbei. Kurz vor der Pause kam ein weiteren Hochdorfer mit Portugiesen-Verbindung zu guten Szenen: Elia, der Sohn von Franco traf erst einen Verteidiger auf der Linie, statt die leere Ecke anzuvisieren. Kurz vor der Pause setzte er einen Ball über das Tor. Aber bis zur Klasse seines Vaters kann er noch reifen, er spielt ja noch A-Jugend.

In der zweiten Halbzeit wurden die guten Szenen rarer, die Akteure zollten der Hitze Tribut. Dennoch blieb das Spiel über die gesamte Distanz spannend. Die Hochdorfer hatten zwar ein deutliches Chancenplus, vermochten daraus aber nichts Zählbares herauszuschlagen. Die Portugiesen mühten sich nach Kräften, aber selbst auf dem kleineren Kunstrasen zeigten sich gegen Ende der Partie, dass noch einige Prozent fehlen, um den Gegner gegen Ende des Spiels noch einmal unter Druck zu setzen. Dennoch hatten die Portugiesen noch zwei gute Chancen: nach einem Freistoß kam Luis im Sechzehner an den Ball, konnte die Pille aber nicht im Tor unterbringen. Und dann eine gute Flanke von rechts, die Nando in seinen besten Zeiten sicher erreicht und wahrscheinlich verwandelt hätte. An diesem Sonntag blieb nur kollektives Stöhnen der Zuschauer. Auch die Nachspielzeit brachte Szenen an beiden Enden des Feldes, aber keine Tore. So blieben die Punkte schließlich in Hochdorf und uns die Erkenntnis, dass uns auch in der Kreisliga B nichts geschenkt wird.

 

05.08.2018 ⇒ FC Portugiesen I – VfR Umkirch I 2:5 (0:2)

You are making me Sick, Raul

Die Portugiesen hatten einen guten Start in die Saison mit dem Pokalsieg gegen Mezepotamien, doch im ersten Punktspiel gab es einen Dämpfer. Wenn ein Spieler seine fußballerische Ausbildung beim Sport-Club hier in Freiburg genießt, ist er für die Kreisliga B eigentlich überqualifiziert. So ein Spieler kann dann ein Spiel in den unteren Regionen prägen und entscheiden. Deshalb gilt es, diese Akteure aus dem Spiel zu halten, was den Portos an diesem Sonntag nicht gelang. Die ersten vier Tore gingen auf das Konto von Raul Sick, eines davon kurz vor der Halbzeit, nachdem er zuvor einen Elfmeter verwandelt hatte, so dass die Gäste mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause gingen.

Diese Führung bauten sie (oder baute Sick) zehn Minuten nach dem Wechsel weiter aus. Und auch der vierte Treffer ging auf sein Konto. Hoffnung keimte bei den Portugiesen auf, als Luis nach einem Elfmeter auf 1:4 verkürzen konnte. Offenbar hat Luis sein Elfmeter-Trauma überwunden. Aber schon fünf Minuten später stellten die Gäste den Vier -Tore Abstand wieder her und erhöhten in der xx Minute auf 5:1. Die Portugiesen zollten wohl auch der Verlängerung im Pokalspiel kräftemäßig Tribut. Wir haben zwar auch einen Torjäger, doch der zweite Treffer von Luis war an diesem Tag nur Ergebniskosmetik. Auch in der Kreisliga B wird uns nichts geschenkt werden, Nun gilt es gegen Hochdorf schnell wieder in die Spur zu kommen.

 

26.07.2018 ⇒ FC Portugiesen I – FC Mezepotamien 2:1 n. V. (1:1, 0:0)

Der Pokal und seine Besonderheiten

Die Ironie der Auslosung des Verbandes führte die zwei Mannschaften gegeneinander, deren Plätze in den Ligen vom Verband getauscht worden waren. Die Gäste begannen stark, sie wären in der letzten Saison vermutlich auch aufgestiegen, hätte es jenen unrühmlichen Stuhlwurf in Reute nicht gegeben, der zu einer zweimonatigen Sperre der Mesos geführt hatte. So war die Abwehr der Portos in der ersten halben Stunde gut beschäftigt. Schon nach zehn Minuten hatten sie Glück, dass ein durchgebrochener Stürmer Alberto traf statt das Tor. Nach einer Viertelstunde war die Abwehr wieder indisponiert und die Zuschauer atmeten tief durch, als der Stürmer die Hereingabe knapp neben den Pfosten platzierte. In Folge standen die Portugiesen etwas besser und schafften es im Verlaufe der ersten Halbzeit, eigene Angriffe vorzutragen. Der einzig wirklich gefährlich endete mit einem Flachschuss von Piero, der neben dem Pfosten ins Toraus ging.

Auch die zweite Halbzeit begann zäh. Die Mesos waren immer dann gefährlich, wenn sie den Ball schnell auf die Außen legten. Diese waren pfeilschnell und brachten gefährliche Hereingaben nach innen. Diese wurden aber vergeben oder landeten bei Alberto. So hatten Mitte der zweiten Halbzeit die Portos eine gute Aktion. Als sich Riccardo über rechts gut durchgesetzt hatte und auf Didi flankte, traf der aber mit seinem schwächeren Fuß über das Tor. Nur zwei Minuten später setzte sich Luis von der linken Seite durch, schlenzte den Ball aber über das Tor. Eine Viertelstunde vor Schluss dann die Führung für die Portos. Timo brachte einen Freistoß von links in den Strafraum und Luis platzierte den Kopfball mit Technik ohne viel Druck, so dass der Torwart der Gäste vergeblich flog. Der Keeper stand sieben Minuten später wieder im Zentrum des Geschehens. Nach einem langen Ball versuchte Piero zwischen Verteidiger und Torwart an den Ball zu kommen. Als der Verteidiger abstoppte, berührte Piero ihn und der Verteidiger seinen Torwart. Dieser fiel theatralisch und mit Geschrei. Der Schiri zeigte Piero daraufhin die gelb-rote Karte und die Portos waren nur noch zu zehnt. Nun witterten die Mesos Morgenluft und schlugen lange Bälle, um keine Zeit zu verlieren. Die Portugiesen versuchten es ebenfalls mit langen Bällen, um die Zeit herunterlaufen zu lassen, was nur bedingt gelang. Als die Nachspielzeit schon fast abgelaufen war signalisierte der Schiri bei einer Gästeecke, dass dies die letzte Aktion sei. Die Ecke kam herein und wurde unglücklich zu einem Spieler an der Strafraumgrenze geklärt. Der fasste sich ein Herz, zog ab und traf mit der letzten Aktion des Spiels zum Ausgleich. Die Zuschauer waren bestürzt. Die Trainer wollten es nicht wahrhaben und begannen eine Diskussion mit dem Schiri, während die Spieler versuchten, die Muskeln für die Verlängerung zu lockern.

Das Momentum war auf Seiten der Mesos und diese versuchten sofort, die Offensive fortzusetzen. In der 100. Minute beinahe die Führung für die Gäste: nach einer Ecke kam der Ball zum agilen Linksaußen der Mesos. Er nahm den Ball direkt, doch Riccardo konnte den Ball am Pfosten von der Linie schlagen. Die Portugiesen schleppten sich förmlich in die Halbzeit der Verlängerung. Die Zuschauer hofften auf ein Elfmeterschießen, die Portos waren mit den Kräften am Ende. Doch drei Minuten nach dem Wechsel legte Didi den Ball zwischen zwei Verteidigern durch und ging in den Sechzehner. Seinen scharfen Schuss konnte der Torwart abwehren. Als der Ball den Strafraum fast verlassen hatte, erlief sich Luis den Ball und wurde von einem Gästespieler zu Fall gebracht. Der Schiri zeigte zum Entsetzen der Gäste sofort zum Elfmeterpunkt. Luis trat selbst an. Doch der Torwart war am Ball und lenkte diesen an den Pfosten, von wo er hinter die Linie kullerte. 2:1 für die Portugiesen! Nun waren die Mesos gefrustet und nach einem harten Foul im Anschluss an einen abgewehrten Angriff sah der Foulende direkt rot. Mit gleicher Spielerzahl und der Führung war der Sieg greifbar. Aufopferungsvoll kämpften die Portos bis zum Schlusspfiff. Ein toller Sieg zum Pokalauftakt!

 

 

 

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