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10.11.2019 ⇒ FC Portugiesen I – SC Mengen I 0:4 (0:4)

Torschützen verzweifelt gesucht

Das Restprogramm vor der Winterpause hat es in sich, die Portos müssen nacheinander gegen die ersten vier der Tabelle antreten. Dass es da nicht einfach sein wird, Punkte einzufahren, war klar. Aber dennoch sollte es dem Gegner nicht zu leicht gemacht werden, zu Toren zu kommen, da wir uns weiterhin sehr schwer tun, welche zu erzielen. Der Tabellenführer konnte auf dem Hartplatz den Ball laufen lassen, weil wir ihm zu viel Platz ließen. So konnte er immer wieder Angriffe bis auf die Grundlinie durchspielen. Das 1:0 fiel dann dennoch glücklich: Albo war bei einem langen Ball aus seinem Tor gesprintet und hatte dem Stürmer die Kugel weggespitzelt. Diese landete dann wieder bei einem Mengener, der auf das leere Tor zielte. Diogo verpasste den Ball und dieser trudelte zum 1:0 über die Linie. Beim zweiten Treffer wurde der Ball abgefälscht. Aber die Gäste hatten nicht nur Dusel, sie hatten deutlich mehr Spielanteile, konnten diese Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Selten waren die Entlastungsangriffe und so blieb es beim 2:0 zur Pause.

Halbzeit zwei brachte wenig Änderung. Die Gäste zogen ihr Spiel durch, und konnten Mitte der zweiten Halbzeit zwei Tore nachlegen. Weitere Chancen wurden eigensinnig vergeben oder von Albo zunichte gemacht. Bezeichnend für die mangelnde Effektivität der Portos war, dass die beste Gelegenheit in der Schlussminute an der Latte landete. Wieder ein Spiel ohne eigenen Treffer, das ist das große Manko im Moment. Da springt nur selten ein Punkt heraus.

 

03.11.2019 ⇒ Spvgg Bollschweil I – FC Portugiesen I 7:1 (2:1)

Drei Torhüter auf dem Feld und...

...dennoch sieben Tore kassiert. Allerdings zeigt schon die Tatsache, dass zwei Keeper als Feldspieler in der zweiten Hälfte eingewechselt wurden, dass die Personaldecke weiterhin dünn ist und das obwohl das Spiel der Zweiten an diesem regnerischen Herbsttag abgesagt worden war. Die Trainer bleiben ihrer Linie treu und setzen auf die Spieler, die sich auch bei herbstlichen Bedingungen im Training auf dem Hartplatz zeigen.

Der Winterrasen in Bollschweil war tief und aufgrund des Dauerregens schwer zu bespielen. Gegen die Heimelf, die Aufstiegsambitionen hegt, galt es zunächst hinten sicher zu stehen. Die Gastgeber waren immer dann gefährlich, wenn sie ihre schnellen Stürmer durch Steilpässe einsetzen konnten. Schon in der 5. Minute musste Albo einen Schuss an die Latte lenken. Zwei Minuten später kam eine Flanke scharf in den Fünfer, Albo konnte den Schuss aus kurzer Distanz irgendwie abwehren. Nach einer Viertelstunde setzte Horacio einen Fernschuss knapp neben den Pfosten, ein offensives Lebenszeichen der Portos. Mitte der ersten Halbzeit dann der Führungstreffer der Platzherren: eine Flanke in den Sechzehner nahm der groß gewachsene Mittelstürmer direkt und traf zum 1:0. Die Portos knabberten noch an dem Rückstand, als der zweite Treffer fiel: Wieder ein flacher Pass in die Schnittstelle der Vierkette. Derselbe Stürmer zieht los und kann nicht mehr entscheidend gestört werden und vollendet zum 2:0 (27.). Fünf Minuten vor der Pause war die Abwehr einmal mehr indisponiert, doch der sehr gut leitende Schiri gab den Treffer wegen Abseits nicht. Und so konnten die Portos zwei Minuten vor dem Wechsel verkürzen: Niggi brachte einen Freistoß in den Strafraum. Alex verlängerte mit dem Kopf Richtung Tor. Ali stocherte den Ball weiter und schließlich traf ein Verteidiger beim Versuch, den Ball zu klären ins eigene Tor.

Nach dem Wechsel ging es gleich wieder brisant los: in der 47. Minute konnte Mohsen einen Ball von der Linie klären. Dann stoppte Diogo einen langen Ball unglücklich für einen Stürmer, der Stürmer trifft die Latte. Den ersten Abstauber kann Albo klären, der zweite Abstauber trifft einen Verteidiger auf der Linie und geht dann ins Tor zum 3:1. Der Druck der Heimelf wuchs, in der 63. Minute wieder eine Abwehraktion auf der Linie. Kurz darauf in der 65.Minute der nächste Treffer: Über links wurde der Angriff schnell vorgetragen, Querpass im Strafraum, am zweiten Pfosten schiebt der Stürmer ein. Die Portos versuchten immer wieder, die Heimelf vom Tor weg zu halten, doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Entlastungsversuche immer schwächer. So kassierten die Portugiesen in den letzten zehn Minuten noch drei Tore. Das 5:1 nach bewährtem Muster: schneller Pass durch die Mitte, der Verteidiger verpasst den Ball, der Stürmer kann einnetzen. Beim sechsten Treffer gelang es nicht, eine Flanke in den Strafraum zu klären, bis ein Stürmer aus dem Getümmel das Tor gemacht hatte. Das 7:1 beruhte einmal mehr auf den Geschwindigkeitsvorteilen der Gastgeber auf dem glitschigen Rasen: Über den rechten Flügel ging es flugs nach vorne, Pass in die Mitte, Abschluss. Auch wenn die Spvgg auf Tabellenplatz zwei steht und sich die Rumpfelf kämpferisch nichts vorzuwerfen hat, war die Torflut an diesem kühlen Sonntag nicht zu einzudämmen. Leichter wird es nicht, denn nun kommt der Tabellenführer Mengen in den Solvay-Sportpark.

 

26.10.2019 ⇒ FC Portugiesen I – SvO Rieselfeld I 0:0 (0:0)

Zweiter Nullinger...

...und wir freuen uns wie Bolle. Mit einer kämpferisch bis zur letzten Sekunde großartigen Leistung reichte es gegen den Tabellendritten zu einem torlosen Unentschieden und damit einem weiteren Punkt. Schade nur, dass erneut auch vorne die Tore fehlten, so dass keine drei daraus wurden. Aber nur zwei Gegentore aus den letzten drei Spielen zeigen deutlich die defensive Handschrift des neuen Trainerduos.

Schon in der achten Minute die erste interessante Situation. Ein hoher Ball kommt auf den Gästekeeper zu. Mike steht direkt vor ihm, rutscht aber beim Absprung aus, so dass der Keeper zuerst an den Ball kommt. Zu allem Unglück verletzte sich Mike in dieser Aktion und musste kurz darauf vom Platz. Nach einer Viertelstunde hatte unser Torwart Glück. Nach einem langen Ball musste Albo in den Pressschlag gehen. Der Ball sprang nur hoch ab und der Stürmer setzte seinen Kopfball knapp über die Latte. In der 20. Minute ging Ricci nach einem guten Pass allein auf den Torwart zu, schloss aber überhastet zu früh ab und schoss den Torwart an. Nach einer halben Stunde war es wieder Ricci, der allein vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte. Wieder versuchte er es mit einem Schuss, der aus 18 Metern am Tor vorbei ging. Und aller guten Dinge sind drei: kurz vor dem Pausenpfiff stand er wieder dem Torwart gegenüber, dieses Mal war der Winkel etwas spitzer, doch Ricci schoss wieder den Keeper an. In der Nachspielzeit musste Albo noch einen gefährlichen Fernschuss der Gäste abwehren und als sie dann eine Minute später trafen, gab der gut leitende Schiri den Treffer wegen Abseitsstellung nicht.

Die zweite Halbzeit war chancenarm, da sich die Teams zwischen den Sechzehner neutralisierten. Rieselfeld versuchte seine spielerische Linie durchzusetzen, doch die Portos störten immer wieder erfolgreich und warfen sich in jeden Zweikampf. Mitte der zweiten Halbzeit musste dann auch Marvin verletzt ausscheiden. Und auch Rene schonte weder sich noch Gegner und musste nach einem Foul in der Platzmitte verletzungsbedingt vom Feld. Durch die vielen Unterbrechungen ließ der Schiedsrichter lange nachspielen, was den Presidente auf die Palme brachte. Ständig forderte er den Abpfiff, doch dann hatten die Portos eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit die Siegchance. Einen langen Ball in den Sechzehner konnte Alex mitnehmen, doch in letzter Sekunde spitzelte der Verteidiger ihm den Ball vom Fuß. Und noch immer war nicht Schluss. Die Rieselfelder versuchten es nun auch mit langen Bällen und hatten lange in der Nachspielzeit nach einer Ecke noch eine gefährliche Situation. Ein Stürmer zog aus zwölf Metern den Ball ins kurze Eck, doch dort stand Kevin auf der Linie und konnte den Ball wegschlagen und eine Last-Second- Niederlage verhindern. Dann pfiff der Schiri ab und nach diesem aufregenden Finale war es jedem selbst überlassen, ob er sich über die vertanen Chancen vorne ärgern oder über die tolle Abwehrleistung hinten freuen wollte. Der Punkt war hochverdient und lässt auf weitere Zähler hoffen, denn es steht nun eine Mannschaft auf dem Platz, in der jeder für den anderen fightet. Über den Kampf zum Spiel finden hieß das früher. Sieht nicht immer spektakulär aus, aber das Ergebnis spricht für sich.

Bem feito, malta!

 

20.10.2019 ⇒ FSV Ebringen I – FC Portugiesen I 0:0 (0:0)

Die Null steht …. endlich!

Ein 0:0 der besseren Sorte, weil die Portos zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentor blieben in diesem bis zum Schlusspfiff heiß umkämpften, ja geradezu hitzigen Spiel. Doch was die Trainer defensiv freut, bringt sie offensiv in Wallung. Auch hier kam kein Treffer zustande, vor allem die jungen Spieler wie Rafa und Ricci müssen vor dem Tor abgeklärter werden und öfter einen Ball versenken. So mühten sich beide Seiten redlich doch erfolglos mit einem Treffer den Dreier zu sichern. So muss man von zwei verlorenen Punkten statt einem gewonnenen sprechen. Aber in zwei Spielen mit zwei Toren zwei Punkte zu holen ist nach den hohen Niederlagen davor ein echter Fortschritt. Wenn die taktische Disziplin und der Kampfgeist beibehalten werden, sollte es auch bald wieder einen Sieg geben, auch wenn jetzt die Teams aus den oberen Regionen auf die Portugiesen warten.

 

13.10.2019 ⇒ FC Portugiesen I – FC Rimsingen I 2:2 (2:0)

Wenigstens ein Unentschieden

Nach der Klatsche gegen die Polizei legten die Portugiesen los wie die Feuerwehr und führten nach einer Halbzeit mit 2:0. Horacio verwandelte einen Elfer zur Führung. Dann konnte sich Patrick Niegoth mit einem Kopfball in die Torschützenliste eintragen. Dabei hatte die Erste Glück, dass das Spiel der Reserve ausgefallen war und deren Spieler einige aus der Ersten ersetzen konnten, bei denen offenbar Sand ins Getriebe gekommen war.

Nach einer Stunde kamen die Gäste besser auf und konnten binnen zehn Minuten ausgleichen. Auch wenn ein Tor glücklich zustande kam, hätte es vielleicht auch einen Elfer für die Gäste geben können, so dass die Punkteteilung in Ordnung geht. Immerhin ein Pünktchen auf dem Hartplatz.

 

06.10.2019 ⇒ PSV Freiburg I – FC Portugiesen I 8:3 (2:2)

Acht(ung) Polizei!

Wer will viele Tore sehen, muss zum Spiel der Portos gehen. So könnte man einen Kinderreim umformulieren, an diesem Spieltag fielen mehr als zehn Tore (und zuvor acht bei der Reserve!).

Die Portugiesen wollten an den Sieg vom vorigen Sonntag anknüpfen. Sie kamen gut ins Spiel und gingen früh durch einen Treffer von Didi in Führung (11.). Nachdem diese Mitte des ersten Abschnitts egalisiert worden war, brachte Ricci seine Farben nur zwei Minuten später erneut in Führung (28.). Doch kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gastgebern der Ausgleich.

Dadurch schien die Heimelf aufgewacht und kam motiviert aus der Halbzeit. Unmittelbar danach gelang die Führung, die durch einen Fehler der Portos begünstigt worden war. Auch die nächsten beiden Treffer nach gut einer Stunde entstanden unter Mithilfe der Gäste im Abstand von zwei Minuten. Und auch das dritte Tor folge im Sekundenabstand. Mit diesem Dreierpack war die Partie Mitte der zweiten Spielhälfte so gut wie entschieden. Didi konnte mit seinem zweiten Treffer zwanzig Minuten vor Schluss auf 3:6 verkürzen, doch in den letzten zehn Minuten legten die „Polizisten“ noch zwei Treffer nach und sorgten somit für die höchste Anzahl von Gegentoren in dieser Saison. Der Angriff hat seine Abschlussqualitäten wieder gefunden, nun muss die Defensive schnellstens nachziehen und hinten dichtmachen. Der Catenaccio muss wiederbelebt werden!

 

20.09.2019 ⇒ FC Portugiesen I – BW Wiehre I 4:3 (0:2)

Eine schwere Geburt!

Nach einem kurzen Absacker mit nur drei Toren in Pfaffenweiler hielt die Torflut bei den Spielen der Portugiesen weiter an, dieses Mal aber mit der (aus unserer Sicht) richtigen Verteilung, vier für Heim, drei für den Gast. Aber bis dahin war es ein kräftezehrendes und nervenaufreibendes Match.

Die erste Viertelstunde gehörte den Portos, die gut aufbauten, nur der Druck vor dem Tor fehlte. Umso ärgerlicher die Gästeführung aus dem Nichts: Albo schlug nach einem Rückpass den Eröffnungsball direkt auf einen gegnerischen Stürmer. Der Angriff wurde abgewehrt, aber wieder zu einem Blau-Weißen, der mit einem Fernschuss zum 1:0 traf. Mitte der ersten Halbzeit kam eine gute Flanke in den Strafraum der Gäste, doch Alex Emidio setzte den Kopfball über das Tor. Zwei Minuten später bekam er einen Ball von Rafa in den Sechzehner durchgesteckt, doch dieses Mal traf er mit dem Fuß weit über das Tor. Nach knapp einer halben Stunde ein Angriff der Gäste über links. Die Abwehr griff nur zögerlich ein und so konnte der Stürmer zwei Mann umkurven und flach zum 2:0 einschieben. In der Folge hatte Didi eine Riesenchance, als er einen tolle Flanke von rechts mit der Brust annahm, dann aber den Ball knapp neben dem Pfosten ins Aus setzte (32.). Und zehn Minuten später war es erneut Didi, der in aussichtsreicher Position das Tor nicht traf. Dann hatte Marvin eine Schussgelegenheit, aber wie schon zuvor kam sein Versuch zu mittig, so dass der Keeper der Wiehre wenig Mühe damit hatte. Kniffliger war die nächste Situation. Als Rafa aus spitzem Winkel abzog, aber auch hier blieb der Keeper Sieger und rettete die 2:0 Führung in die Halbzeit.

Das Pech der Portos schien sich nach der Pause fortzusetzen, denn schon nach zwei Minuten landete ein Schuss nach einer guten Kombination am Pfosten. Aber der Abpraller kam zu Ricci und der traf zum Anschlusstreffer. Und nur fünf Minuten später traf Didi zum Ausgleich. Erst flutschte ihm ein Ball im Sechzehner unter der Sohle durch und brachte damit die Zuschauer zum Stöhnen: „Nicht schon wieder!“. Aber dann packte er kurz danach einen mit seiner linken Klebe unhaltbar ins Dreieck und brachte damit die Zuschauer zum Jubeln. Nun schien ein Dreier im Bereich des Möglichen. Aber fünf Minuten später wäre nach einem Zweikampf im Strafraum auch ein Elfer für die Gäste möglich gewesen, die Pfeife blieb stumm, die Zuschauer seufzten erleichtert auf. Der Dreier rückte näher, als Moreno eine Viertelstunde vor Schluss das 3:2 erzielte. Er hatte über eine Halbzeit lang auf der Bank geschmort und war richtig heiß bei seiner Einwechslung. Er setzte sofort offensive Akzente und konnte dann auch mit einem Lupfer aus zwölf Metern aus halblinker Position im Strafraum den Torwart überwinden und die Portos in Führung bringen. Doch nur fünf Minuten später der Ausgleich. Ein unnötiges Foul bringt eine gute Freistoßposition für die Wiehre. Albo kann den Ball nur abklatschen, aus dem Getümmel trifft ein Blau-Weißer zum 3:3 (80.). Aber die Portos wollten es an diesem Tag mehr und hatten auch das Glück des Tüchtigen und einen Gegner, der mehr Fehler produzierte. So auch in der vorletzten Minute, als ein Verteidiger Alex im Strafraum unnötig foulte. Der junge Schiri gab den Elfer, den Alex souverän verwandelte. Aber damit nicht genug. In der Nachspielzeit ließ ein Steilpass durch die Mitte die Abwehr der Portos alt aussehen, der Stürmer lief durch und traf. Aber der Schiri entschied auf Abseits zum Entsetzen der Gäste. So war es ein glücklicher Sieg, aber die kämpferische Einstellung und die Moral nach dem 0:2 Rückstand zur Pause lassen auch den Schluss zu, dass sich die Mannschaft den Sieg verdient hatte.

 

22.09.2019 ⇒ VfR Pfaffenweiler I – FC Portugiesen I 2:1 (0:0)

Am Punktgewinn geschnuppert

Die Portugiesen wollten nach drei deftigen Niederlagen wieder Stabilität in die Abwehr bringen, was auch phasenweise gewann, aber ein Erfolgserlebnis konnten sie nicht verbuchen. Es sei denn, man betrachtet die wenigen Gegentore als ersten Schritt auf dem Weg zu besseren Resultaten.

Die Woche war turbulent gewesen und so versuchten die Portos, das Spiel ruhig anzugehen. Dies gelang bei herrlichen äußeren Bedingungen in der ersten Hälfte von Halbzeit eins. Nach einer Viertelstunde setzte sich Moreno auf dem Flügel durch und brachte den Ball gut nach innen, aber Ricci schoss mit Rücklage den Ball hoch übers Tor. In der 25. Minute luchste Didi einem Verteidiger den Ball ab, konnte dann aber nicht aufs Tor ziehen, der Gegenspieler holte sich die Kugel zurück. Nun bekamen die Einheimischen die Oberhand. In der 35. Minute kam die Heimelf zur ersten guten Chance, doch der Schuss war zu schwach. Unmittelbar vor der Pause hielt Flo seine Mannschaft mit zwei hervorragenden Rettungsaktionen im Spiel. Erst war er nach einer Hereingabe blitzschnell am Boden, um die Direktabnahme zur Ecke abzuwehren. Als diese hereinkam, war es wieder ein Stürmer, der an den Ball kam. Aber auch dessen Versuch aus kurzer Distanz konnte Flo entschärfen. Spieler und Zuschauer waren mit dem torlosen Unentschieden zur Halbzeit zufrieden.

Die Heimelf aber setzte ihre Angriffsbemühungen quasi unterbrechungsfrei fort. In der 47. Minute landete eine Direktabnahme nach einer Ecke auf dem Parkplatz. Gleich danach wieder ein Standard für die Platzherren. Ein Freistoß aus dem Halbfeld kommt hoch in den Sechzehner. Flo entscheidet sich zu spät fürs Herauslaufen. Der Ball springt vor ihm auf und über ihn. Mit den Fingerspitzen kann er den Ball gerade noch am Überschreiten der Linie hindern, aber ein nachrückender Stürmer braucht nur noch einzunicken. Die Mannschaft hatte sich noch nicht vom Schock des Rückstands erholt, da schlugen die Roten (das war die Mannschaft aus Pfaffenweiler) erneut zu. Sebbo ließ den Stürmer auf links außen ziehen, seinen flachen Pass in die Mitte konnte sein Mitspieler ins Tor grätschen. Und zehn Minuten später ein ähnlicher Angriff über links, dieses Mal traf der Stürmer den Ball aber so schlecht, dass er über dem Zaun hinter dem Tor verschwand. Danach erspielten sich die Portos einige Möglichkeiten, doch Alex scheiterte mit links, Didi mit rechts, es war jeweils der „schwächere“ Fuß. Ein Handspiel im Strafraum des VfR hatte der sehr gut leitende Schiedsrichter zwar gesehen, aber keinen Elfmeter gepfiffen. Nach seiner Auslegung war es kein Strafstoß, weil der Ball vom Schenkel des Verteidigers an seinen Arm prallte und dies kein Handspiel sei. Zwanzig Minuten vor Schluss wurde die Abwehr wieder überlaufen, der Rückpass kam präzise, doch Flo konnte zur Ecke abwehren. Die Portos mussten mehr riskieren und waren so anfällig für Konter. Eine Viertelstunde vor Schluss dachten die einheimischen Fans, die Entscheidung sei gefallen. Doch das Tor wurde vom Schiri wegen Abseits nicht gegeben. Dann startet Didi alleine auf den Torwart zu, wurde aber ebenso wegen Abseits zurückgepfiffen. Die Angriffsbemühungen wurden zwei Minuten vor Schluss belohnt, als Giuliano mit einem guten Pass Alex in den Sechzehner schickte und Alex den Ball am Torwart vorbei zum 1:2 im Tor unterbrachte. Das sorgte für Spannung in der Nachspielzeit, die aber kurz bemessen war und so gelang (anders als vor zwei Jahren) kein Last-Minute-Punktgewinn. Aber vielleicht ist die Wende eingeleitet. s

 

08.09.2019 ⇒ Sankt Georgen II –FC Portugiesen I 5:0 (2:0)

Gib´mir fünf … schon wieder?

Gimme five ist ein gern geübter Gruß, insbesondere mit Kindern, aber fünf Gegentore zu kassieren ist nicht so prickelnd.

Die äußeren Bedingungen hätten nicht unterschiedlicher sein können: Naturrasen und Sonnenschein in Munzingen, Kunstrasen und Dauerregen in St. Georgen, das Ergebnis aber war identisch: Ein Fünferpack auf Gegners Platz.

Schon nach fünf Minuten schlugen die St. Georgener zu: sie kombinierten sich schnell nach vorne, der Versuch zu verteidigen misslang bzw. landete wieder bei einem Stürmer und der brachte die Grünen mit 1:0 in Front. Die Portugiesen taten sich schwer mit dem schnellen und spielstarken Nachwuchs des Landesligisten und hatten nur wenige Gelegenheiten. So versuchte es Didi in der 25. Minute mit einem Freistoßschlenzer, der den Torwart nicht wirklich vor Probleme stellte. Auch der Versuch eines Hebers aus dem Mittelfeld war nicht von Erfolg gekrönt. Besser machten es die Hausherren, die nach gut einer halben Stunde wieder schnell kombinierten und als Niggi zu spät auf den Stürmer ging, hatte der schon abgezogen und neben dem Pfosten schlug es zum 2:0 ein. Drei Minuten später kam ein Freistoß der St. Georgener scharf auf das Tor, aber zu mittig, so dass Flo den Ball zur Ecke fausten konnte.

Auch nach der Pause war die Landesligareserve sofort wieder am Drücker. Fünf Minuten dauerte es, bis Flo gegen einen Stürmer im Strafraum retten musste. Der Pressschlag landete aber wieder bei einem Grünen, der mit einem Lupfer in das verwaiste Tor auf 3:0 stellte. Nach gut einer Stunde der nächste Treffer. Eine Flanke von der rechten Angriffsseite konnte ein Stürmer annehmen und verwandeln. Die Abwehrarbeit war zeitweise desolat. In der 65. Minute musste Flo wieder in eine Eins-zu Eins-Situation. Seine Abwehr geriet zu kurz, aber der Angreifer verfehlte das Tor ganz knapp. Dann dribbelte sich ein Stürmer in den Strafraum, hatte Glück, dass ein Abwehrversuch zur Vorlage geriet und dank dieser unfreiwilligen Mithilfe konnte der Stürmer das fünfte Tor erzielen. Nun befürchteten die treuen Fans der Portugiesen ein Debakel, doch dann besann sich die Mannschaft in den letzten zwanzig Minuten auf die Defensive und verhinderte weitere Gegentreffer, aber eine Handvoll war es schon. Das sieht nach Arbeit aus, bis die Tore auf der richtigen Seite fallen.

 

01.09.2019 ⇒ SV Munzingen I –FC Portugiesen I 5:0 (1:0)

Rückfall in alte Zeiten?

Die Portugiesen waren wieder einmal mit Personalsorgen angetreten und das schon am dritten Spieltag, aber das war nicht der Grund für die Niederlage. Auch die drei Elfmeter, die der Schiri gegen die Portos gab, taugen nicht wirklich als Entschuldigung. Die Mannschaft war einmal mehr nur in der Lage, bis zur Mitte der zweiten Halbzeit körperlich mitzuhalten, und das ist bei herrlichem Sommerwetter zu wenig, auch in der der Kreisliga B.

Schon in der neunten Minute gerieten die Portos in Rückstand. Alex Emidio war bei einem Abwehrversuch im Strafraum gestrauchelt und bekam nach Ansicht des weit entfernt stehenden Schiedsrichters den Ball an die Hand. Der Schütze verwandelte sicher, während auf den Rängen die Zuschauer einmal mehr die Handelfmeterauslegung diskutierten. In der 12. Minute versuchte es Didi mit einem Fernschuss - ohne Erfolg. Die Aktionen beider Teams waren nicht wirklich zwingend. In der 35. Minute konnte Flo mit einer Fußabwehr einen Kopfball klären. Als sich die Zuschauer schon auf die Halbzeitpause eingestellt hatten, pfiff der Schiri den zweiten Elfmeter für Munzingen. Diese verstanden es immer wieder, mit Diagonalbällen das Spiel zu verlagern. Nach einem dieser Pässe lieferte sich Yassin ein Laufduell mit einem Stürmer. Dieser suchte im Strafraum den Kontakt und fiel dann sofort. Vielleicht hätte es genügt, den Körper robust dagegen zu stellen und den Stürmer ins Aus laufen zu lassen. Sei´s drum, dieses Mal war der Strafstoß grottig geschossen und ging hoch und weit neben das Tor, so dass es beim knappen 1:0 blieb.

Gleich nach dem Wechsel ließ Flo eine Flanke durch die Hände gleiten, doch der Stürmer war wohl zu überrascht, um daraus Kapital zu schlagen. Im weiteren Verlauf erhöhte Munzingen den Druck, da die Portugiesen nur noch selten zu Entlastungsangriffen kamen. Aber erst eine Viertelstunde vor Schluss wurde es wieder aufregend, als eine Ecke der Munzinger auf der Latte landete. Kurz darauf bekam Munzingen einen Freistoß zugesprochen. Bei der Ausführung trabte der agile Siebener der Munzinger wieder aufs Feld, unbemerkt von den Verteidigern. Den abgewehrten Ball drosch er an die Latte. Der Abstauber landete wieder bei einem Munzinger, der das 2:0 machte. Damit schien das Spiel gelaufen. Max wechselte die Ersatzleute ein, aber damit wurde der Spielfluss nicht besser und Munzingen erhöhte durch drei Treffer in den letzten vier Minuten auf 5:0, wobei der dritte Treffer durch den dritten Elfmeter fiel. Aber auch ohne die Mithilfe des Schiris waren die Munzinger zum Ende hin die bessere Mannschaft. Wobei der Siebener herausragte. Beim 4:0 tanzte er die Abwehr im Fünfer aus und vollendete flach, das schönste Tor des Tages. Leider gelang den Portugiesen keines, so dass es eine deutliche Klatsche wurde, wie häufig in der Vorsaison mit der Mehrzahl der Gegentreffer in der finalen Viertelstunde. Das letzte fiel in der Schlussminute, danach wurde das Spiel nicht mehr angepfiffen. Matze Russo, Spielertrainer in Munzingen und auch den Portos gut bekannt, weilte im Urlaub, so dass er keinem Loyalitätskonflikt ausgesetzt war. So kann sich Co-Trainer Serrano den Sieg an die Fahne heften. Damit sich die Portugiesen bald wieder über einen Dreier freuen können, gilt es neben den guten spielerischen Voraussetzungen die läuferischen Grundlagen zu verbessern.

 

25.08.2019 ⇒ FC Portugiesen I – FC Bötzingen I 1:0 (1:0)

Hart erkämpfter Heimdreier

Trotz heißer Temperaturen begannen die Portugiesen mit hohem Tempo und konnten einige gute Angriffe setzen. Schon nach sieben Minuten gelang die Führung: Moreno hatte einen weiten Schlag mit der Brust angenommen, sich nach vorne gedreht und Sebbo mit einem herrlichen Chip geschickt. Sebbo entlief seinem Verteidiger, traf mit einem satten Schuss aber nur die Unterkante der Latte. Der Ball prallte zurück ins Feld und sprang hoch ab. Didi war mitgelaufen und sprang höher als zwei Verteidiger und köpfte den Ball ins Tor. Zwei Kopfballtore in zwei Spielen, er wird zum Kopfballungeheuer! Nach einer Viertelstunde holte Didi eine Ecke heraus. Als diese hereinkam, wurde ein Kopfball von den Bötzingern geklärt, direkt vor Renes Füße, der den Ball dann ebenfalls an die Latte drosch, von wo die Kugel aus dem Sechzehner hüpfte. Schon nach einer halben Stunde musste Guido das Feld verlassen, für ihn kam Niggi. Gut dass die Zweite nicht spielte und die Reservebank gut besetzt war, die Personalsituation ist schon sehr früh eng geworden. Nach der Trinkpause entwickelte sich Sommerfußball. Didi setzte eine gute Flanke per Kopf neben das Tor. Dann hatte der starke Moreno eine tolle Aktion, als er einen Freistoß von Mohsen per Direktabnahme aufs Tor brachte, leider zu mittig, so dass der Torwart abwehren konnte (38.). So blieb es beim 1:0 zur Pause.

Auch im zweiten Abschnitt begannen die Portos mit einem guten Angriff. Didi setzte eine Flanke knapp neben dem Pfosten ins Aus, wieder mit dem Kopf(?!). Aber dann wachten die Gäste auf und hatten eine gefährliche Aktion, als Flo eine Flanke durch die Hände gleiten ließ. Der hinter ihm stehende Stürmer traf nur das Außennetz (57.) Die letzte halbe Stunde war ein Anrennen der Bötzinger mit hohen Bällen und ein beherztes Verteidigen der Portos. Als die vier Minuten Nachspielzeit vorbei waren, freuten sich Spieler und Fans über die ersten Punkte für die Erste.

 

19.08.2019 ⇒ ASV Merdingen I –FC Portugiesen I 1:1 (1:1)

Bärenstarker Bärmann

Die Portugiesen wollten nach der knappen Pokalniederlage an den guten Auftritt gegen Simonswald anknüpfen, was aber nur bedingt gelang, obwohl die äußeren Bedingungen deutlich angenehmer waren als bei der Regenschlacht auf der Rhodia.

Das ist das Schöne an einem Staffelwechsel, man lernt neue Mannschaften und neue Anlagen kennen. Die in Merdingen ist jedenfalls uneingeschränkt feiertauglich, auch wenn es für die Portos nach dem Schlusspfiff wenig zu feiern gab.

Die Merdinger zeigten einen guten Spielaufbau und schafften es insbesondere mit schnellem Umschaltspiel, die Abwehr der Portugiesen in Verlegenheit zu bringen. Nach zehn Minuten wurde Flo bei einem Konter im Strafraum überlaufen, aber den Schuss konnte Mike gerade noch vor der Linie zur Ecke klären. Nach knapp einer halben Stunde verzeichneten die Portos durch einen Pfostenschuss von Moreno ihre erste Chance. Und nur zwei Minuten später die überraschende Führung. Überraschend vor allem deshalb, weil Didi den Treffer mit dem Kopf markierte nach einer Ecke. Aber er war so frei gelassen worden, dass er nicht einmal sonderlich springen musste, sondern aus dem Stand einnicken konnte. Nun hofften die Anhänger der Portos auf etwas mehr Sicherheit im Spielaufbau, aber nur sechs Minuten später ging es nach einem Ballverlust wieder schnell auf das Tor der Gäste. Ein Stürmer hinterlief mustergültig, bekam den Ball und flankte nach innen. Auch im Sechzehner war der Stürmer sträflich freigelassen worden und ließ Flo mit einer schönen Direktabnahme keine Chance (36.). Mit dem 1:1 ging es zehn Minuten später in die Pause.

Die Heimelf kam konzentrierter aus der Kabine und erzielte schon nach drei Minuten die Führung. Wieder ging es schnell über die Außen nach vorn, dann ein Pass in den Rücken der Abwehr und der Stürmer mit der Nr. 11 machte seinen Doppelpack. Die Portos taten sich nun schwer, gute Angriffe aufzubauen. Oft versuchten sie es mit langen Bällen auf Nando oder Didi. Doch mit zwei Stürmern mit ähnlicher Spielanlage auf dem Platz fehlten die schnellen Stürmer, zu denen weitergeleitet werden konnte bzw. waren diese nur selten in guter Position für einen vielversprechenden Angriff. Dann gab es trotz Sonnenscheins eine kurze Unterbrechung wegen eines Gewitters. Dieses zog vorbei, aber auch diese Pause bekam den Portos nicht. Nach einem Ballverlust schalteten die Gastgeber wieder blitzschnell um, der Ball kam zu Biedermann und dessen Schuss wurde noch abgefälscht und fand zum 3:1 ins Netz. Damit war das Fell praktisch verteilt. Kurz danach hatte Mohsen mit einem satten Fernschuss Pech, doch auch die Merdinger schrammten in der 65. Minute knapp am vierten Treffer vorbei. Sie bekamen nun zunehmend die Oberhand, da bei den Portos die Kräfte und der Spielfluss nachließen. Drei Minuten vor Schluss hatten die Portos Glück, als ein eingewechselter Spieler der Reserve nach einer guten Hereingabe das Kunststück fertigbrachte, den Ball aus fünf Metern über das leere Tor zu hämmern. Aber auch so war die Niederlage deutlich.

Die Stimmung bei den Einheimischen war entsprechend gut, aber die Fans der Portos hielten beim Feiern gut mit, nachdem schon die Trinkpausen für die Mannschaften gut genutzt wurden, zeigten wir auch beim Tanzen Flagge. Wie gesagt, das Clubheim ist durchaus feiertauglich.

 

 

 

 

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