Der Verein


Aktive


Alte Herren

19.11.2017 ⇒ FC Portugiesen I – SF Eintracht Freiburg I 1:8 (1:4)

Aller schlechten Ergebnisse sind drei...

...wie die Badische Zeitung (FuPa) erkannte, denn gegen die SF Eintracht gab es die dritte Klatsche in der Hinrunde. Nach der guten Vorstelllung auf der Post hatten die wenigen Zuschauer, die sich auf der Balkontribüne eingefunden hatten die Hoffnung, dass gegen die Eintracht etwas gehen könnte. Und als Deks nach fünf Minuten auf Hereingabe von Mohsen die Führung erzielte, schien ein Anfang gemacht. Allein, die Hoffnung währte nur kurz: Schon im Gegenzug konnte ein gefährlicher Kopfball gerade noch so zur Ecke geklärt werden. Als diese auf den kurzen Pfosten herein kam, zogen zwei Verteidiger die Köpfe ein und Albo konnte nicht mehr reagieren und schon zwei Minuten nach dem 1:0 lag der Ball im eigenen Netz zum Ausgleich. Nach einer Viertelstunde zog Ricardo ab, aber der Torwart konnte halten. Dann spielte die Verteidigung auf Abseits, der Stürmer lief durch und machte das 2:1. Beim 3:1 rutschte Rene aus, so dass der Gegner frei Bahn hatte. Fünf Minuten vor der Halbzeit brachte Deks einen Fernschuss auf die Kiste, wieder war der Torwart zur Stelle. Das 4.1 vor der Pause folgte einem bekannten Schema: Ballverlust im Mittelfeld, Pass auf die Außenbahn, Querpass nach innen, wo die Verteidigung nicht nachrückt und der Stürmer ohne Probleme einschiebt.

Nach der Pause brachte Djamal einen Stürmer mehr, doch die Tore erzielten weiter nur die Gäste und zwar noch einmal vier. Für ein Tor fehlte den Portos die Gefährlichkeit und als Luis im Strafraum gefoult wurde, blieb die Pfeife des Schiris stumm. So stumm, wie die Mannschaft sich in die Niederlage fügte. Kein gegenseitiges Aufmuntern, kein Herz im Abstiegskampf. Man kann verlieren, aber bitte mit Anstand.

 

12.11.2017 ⇒ PTSV Jahn I – FC Portugiesen I 2:1 (1:0)

Noch mehr Novemberwetter

Das Spiel begann 45 Minuten, weil das vorhergehende A-Jugendspiel wetterbedingt erst unter- und dann abgebrochen wurde. Schon nach einer Viertelstunde musste an diesem trüben Novembernachmittag das Flutlicht angeschaltet werden. Die erste halbe Stunde hatten die Portos mehr vom Spiel, Post Jahn nach der guten Serie in den letzten Spielen überraschend behäbig unterwegs. Aber nach einer halben Stunde waren sie mental schneller. Bei einem Angriff über die linke Seite brachte die Abwehr den Ball nicht weg und als eine Flanke Richtung zweiter Pfosten kam, stand ein Blau-Gelber frei und traf aus kurzer Distanz. Danach verteiltes Spiel, ohne dass eine Mannschaft Zählbares zustande brachte und mit 1:0 ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte verfestigte sich bei den wenigen Zuschauern der Eindruck, dass es schon lange nicht mehr so einfach war, bei der Post etwas zu holen. Die beste Chance bot sich Mitte der zweiten Halbzeit, als bei einem Eckball für die Portos Fabi vom Torwart weggeschubst wurde. Aber er ging zum Gegenangriff über und so zückte der Schiri gegen beide gelb Karte statt den Keeper mit Rot zum Platz zu schicken. Der Eckball brachte nichts ein. Nur zwei Minuten später hätte Fabi den Torwart doch noch bestrafen können. Ein Querpass wurde ihm perfekt aufgelegt, doch er schoss den Ball über die Latte. Ein Treffer hätte das Spiel kippen können, zumal die Postler in dieser Phase sehr unruhig waren. In der Nachspielzeit wurde Albo zur tragischen Figur. Als er einen Ball im Spiel halten wollte, flutschte ihm dieser zur Ecke. Diese kam herein, ein Stürmer köpfte, Albo hielt stark auf der Linie, doch der Stürmer kam erneut mit dem Kopf an den Ball und machte das zweite Tor. (90.+3) Vom Anpfiff weg kamen die Portos nach vorne und erhielten einen Freistoß am Sechzehner. Denn verwandelte Luis direkt, aber das brachte nur den Anschlusstreffer, kurz darauf pfiff der Schiri ab.

 

05.11.2017 ⇒ FC Portugiesen I – FSV Weilertal I 2:2 (1:1)

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel

Der November präsentierte sich als gäbe es keinen Klimawandel: feucht und kühl und noch feuchter in der zweiten Halbzeit. Fußballwetter nicht für Techniker, sondern Grätscher. Dennoch begannen die Portugiesen stark und hatten schon in der ersten Minute einen vielversprechenden Angriff, der aber zur Ecke abgewehrt wurde. Als diese hereinkam, behinderten sich zwei Verteidiger und der Ball lag frei vor Fabi Zier, der aus kurzer Distanz voll draufhielt, aber nur den Torwart traf. Daraus resultierte eine weitere Ecke, die zunächst geklärt wurde, aber dann bei Dean landete. Der machte ein paar Schritte aufs Tor und überwand den Torwart von außerhalb des Sechzehners mit einem hohen Lob. Zumindest sah es mehr aus wie eine Bogenlampe denn ein Schuss, aber die Flugkurve war ideal und der Ball fiel hinter dem Keeper zum 1:0 ins Netz. Doch beinahe postwendend hätten die Weilertaler ausgeglichen. Albo konnte den Flachschuss aber parieren. Die Weilertaler bleiben gefährlich, insbesondere über ihre linke Seite. Von dort kam dann auch die Flanke zum Ausgleich. Nach einem Foul im Mittelfeld kam der Freistoß in den Fünfer gesegelt. Kein Verteidiger und auch nicht Albo ging dem Ball energisch entgegen. Und so war es ein Leichtes für den langen Mittelstürmer, den Ball einzunicken, er brauchte sein überlegene Körpergröße nicht einzusetzen (19.Minute). Nach einer halben Stunde hatte Luis Pech, als er eine Ecke mit dem Kopf erwischte, ein Weilertäler den Ball aber von der Linie wegschlagen konnte. Dann setzte er zwei Minuten später einen Kopfball nach Freistoß Timo knapp neben das Tor. Auch als Vorlagengeber trat er in Erscheinung, doch Timo nahm seine Flanke direkt, anstatt den Ball anzunehmen, der Schuss ging drüber (38.). Luis war der auffälligste Angreifer, an nahezu jeder Chance beteiligt, auch die nächste gehörte ihm, wieder setzte er einen Kopfball knapp drüber (40.). Dann eine Schrecksekunde vor der Halbzeit, aus einer Ecke für die Portos entwickelt sich ein Konter der Gäste, der gerade noch zur Ecke abgewehrt werden konnte. Und unmittelbar vor der Pause noch ein gefährlicher Angriff der Gelben, der über der Querlatte endet, unentschieden ging es in die Kabinen.

Unmittelbar nach dem Wechsel hatten die Portos einen Freistoß, doch keiner spekulierte auf den Abpraller. Nach 50 Minuten setzte Timo eine Direktabnahme knapp neben das Tor. Eine Minute später wurde ein Kopfball von Deks geblockt. Die Portugiesen hatten mehr Spielanteile, aber viele hohe Flanken gegen die groß gewachsenen Spieler der Weilertäler waren das falsche Mittel, um deren Abwehr unter Druck zu setzen. Richtig machten es die Portos dann Mitte der zweiten Halbzeit, nämlich mit Passspiel am Boden. Jon hatte über links Druck gemacht, dann zu Deks gepasst, der Luis fand. Luis versetzte zwei Verteidiger mit einem Super-Dribbling, lief dann auch links am Torwart vorbei und schob flach zum 2:1 ein und belohnte sich für sein großes Laufpensum, das auch eine Ehrenrunde zur Tribüne einschloss (69.). Doch im Gegenzug hätten die Weilertäler fast ausgeglichen, der Abschluss ging nur knapp vorbei. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel aber der erneute Ausgleich, die Täler brauchten drei Anläufe. Zweimal konnte Albo klären, doch die Abwehr brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und der dritte Ball kam als Bogenlampe Richtung zweiter Pfosten und tropfte dort auf und hinter die Linie. Und zehn Minuten vor Schluss konnte Albo bei einem Konter der Gäste überragend zur Ecke parieren. Fünf Minuten vor Schluss erwischten Luis den Abpraller nach einem Freistoß, doch seinen Flachschuss konnte der Torwart halten. Und wieder hatten die Gäste die Antwort parat und nach einem Konter eine Minute später strich der Ball nur Zentimeter über die Querlatte. Die Spannung hielt an bis zum Schluss, aber die Partie fand keinen Sieger. So mussten beide mit dem Unentschieden leben, welches im Abstiegskampf bekanntlich keiner Mannschaft so richtig weiterhilft.

 

28.10.2017 ⇒ SV Munzingen I – FC Portugiesen I 4:1 (0:0)

In Hälfte zwei den Faden verloren

Bei sehr warmen Temperaturen Ende Oktober war es in Halbzeit eins ein ausgeglichenes Spiel, aber die zweite Hälfte ging klar an die Munzinger, leider.
Schon in der ersten Minute musste Albo auf dem Posten sein, um die Führung der Gastgeber zu verhindern, indem er einen Schuss aus dem Dreieck fischte. In Minute acht dribbelte sich Luis in den Strafraum, ein Verteidiger konnte zur Ecke klären. Die Ecke setzte Luis dann mit einem Kopfball über das Tor. Nach einer Viertelstunde lenkte Albo eine gute Chance der Munzinger über die Latte. Ansonsten tat sich nicht mehr viel in Halbzeit eins, aber Gesprächsstoff gab es genügend auf der Veranda nach dem Spielabbruch bei der zweiten Mannschaft.

Die erste Möglichkeit nach dem Wechsel hatten die Portos, eine gute Flanke von rechts konnte Luis nicht verwerten. Zehn Minuten waren gespielt, als die Gastgeber glücklich in Führung gingen. Bei einem weiten Ball aus dem Mittelfeld kam Albo aus dem Tor. Der Ball wurde aber im letzten Moment noch abgefälscht, so dass er einem Stürmer vor die Füße fiel. Der hatte die Übersicht, Albo mit einem Flachschuss zu tunneln und seine Farben in Führung zu bringen. Zwei Minuten später stand Albo erneut im Mittelpunkt, als er nach einem Eckball das 2:0 verhindern konnte. Nach einer Stunde setzte sich Luis gegen zwei Verteidiger durch, setzte den Schuss dann aber über die Latte. In der 65. Minute hatten die Portos Glück, als ein Stürmer den Abpraller nach einer Ecke am leeren Tor vorbeisemmelte. Doch eine Viertelstunde vor Schluss setzten die Gäste mit einem schnellen Angriff über rechts die Abwehr schachmatt und erzielten mit einem Flachschuss das 2:0. Nun resignierten die Portugiesen und mussten in den letzen zehn Minuten noch zwei Gegentreffer hinnehmen, was das Ergebnis deutlicher aussehen lässt, als es der Spielverlauf über weite Strecken hätte vermuten lassen.

 

22.10.2017 ⇒ FC Portugiesen I – SC Auggen II 2:1 (0:0)

Viel Spannung, wenig Höhepunkte...

...und ein dramatisches Nachspiel. In der ersten Halbzeit war das Spiel geprägt vom Kampf. Beide Mannschaften brauchen die Punkte und schenken sich nichts. Darunter leidet der Spielfluss. Dennoch haben die Gäste einige Gelegenheiten, die sie aber nicht gut ausspielen. Schon in der ersten Hälfte entsteht der Eindruck, dass derjenige das Spiel gewinnen wird, der das erste Tor erzielt. Torlos ging es in die Pause.

Als Luis schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff per Kopf nach einer Ecke von Timo der Führungstreffer gelang, verbreitete sich Optimismus auf den Rängen. Dann ließen die Gäste aber mit einer Chance aufhorchen, nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer und es wurde bewusst, dass es noch einige Zeit bis zum Schlusspfiff dauern würde. Doch die Harmlosigkeit der Gäste hielt an, die wenigen Schüsse aufs Tor wurden eine Beute von Albo. Doch dann begann eine hektische Schlussphase. Ein Ballverlust im Mittelfeld führte zu einem Konter der Auggener. Die Flanke wurde von Jon unglücklich mit der Hacke zu einem Stürmer abgefälscht. Dessen Schuss konnte Albo noch abwehren, doch beim Nachschuss war er machtlos. Mit Wut im Bauch warfen die Portos noch einmal alles nach vorne und schafften tatsächlich den Siegtreffer. Nach einem Foul im Mittelfeld brachte Timo den Freistoß hoch in den Strafraum. Rene nutze seine Körpergröße zu einem Kopfball. Der kam als Bogenlampe aufs Tor und senkte sich perfekt vor der Latte zum 2:1 ins Tor. Dann wurde Mohsen in der Nachspielzeit nach einem Freistoß an der Strafraumgrenze vom Schiri des Feldes verwiesen, obwohl er nichts gesagt hatte, wie sein Gegenspieler fairerweise nach dem Spiel dem Schiri bestätige, aber der Verweis blieb stehen. Nach 97 Minuten war der Sieg unter Dach und Fach. Oder doch nicht? Auggen legte Protest ein, die Wertung des Spiels steht aus.

 

08.10.2017 ⇒ FC Portugiesen I – VfR Pfaffenweiler I 2:1 (2:1)

Endlich wieder ein Dreier!

Nach der guten Vorstellung in Opfingen gelang gegen Pfaffenweiler ein hart erarbeiteter und verdienter Sieg. Das Ergebnis stand schon Mitte der ersten Hälfte fest, aber zu dem Zeitpunkt konnte das keiner wissen und so hielt die Hochspannung eine Stunde lang an, ehe Spieler und Fans sich über den Heimsieg freuen konnten.

Die Portugiesen begannen forsch und verzeichneten nach wenigen Minuten die erste Chance. Und sie blieben am Drücker. Nach einer Viertelstunde eine gute Kombination über rechts. Timo läuft in den Sechzehner, hat aber die Übersicht zurückzulegen auf den heraneilenden Marco, der aus acht Metern zum 1:0 trifft. Und nur fünf Minuten später erhöht der für Marko Pusic in die Abwehrformation gerückte Fabi Zier auf 2:0, die Zuschauer waren bass erstaunt. Luis hatte im Mittelfeld gegen vier Gegenspieler gerackert, bis ihn einer von den Füßen holte. Den Freistoß verlängerte er im Sechzehner mit dem Kopf und am zweiten Pfosten stand Fabi und traf aus kurzer Distanz. Die Gäste waren aber nur wenig beeindruckt und antworteten mit einem Angriff bei dem ein sehenswerter Schuss nur knapp am Dreieck vorbeizischte. Auch beim nächsten Angriff nur zwei Minuten später überbrückten sie das Mittelfeld schnell und die Portos hatten Glück, dass der Abschluss am Pfosten vorbei in den Wald ging. Doch beim dritten Anlauf schafften es die Gäste dann, das Tor zu treffen. Oder auch nicht: Wieder waren die Gäste schnell unterwegs und wurden durch ein Foul im Mittelfeld gestoppt. Der Ball kam hoch in den Strafraum hinein, ein Gästespieler köpfte den Ball nach unten und Fabi traf bei seinem Rettungsversuch ins eigene Tor. Albo, der hinter ihm stand, konnte nicht mehr eingreifen (26. Minute). Die Gäste, die gesehen hatten, dass sie mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg kommen konnten, erhöhten den Druck. Und nach 35 Minuten hatten sie einen weiteren gefährlichen Freistoß zu verzeichnen. Die Portos waren froh, den Vorsprung in die Pause zu retten.

Gleich nach dem Wechsel setzte Luis Marco mit einem guten Pass in Szene. Der setzte sich an der rechten Strafraumkante gegen zwei Gegenspieler durch und versuchte es mit einem langen Chip, der knapp neben dem Pfosten ins Aus flog. Wie erwartet versuchten die Pfaffenweilermer, den Ausgleich zu erzielen. Die Portos wurden zusehends in die eigene Hälfte gedrängt, auch wenn sie um jeden Meter kämpften. Nach gut einer Stunde konnte Albo einen Flachschuss abwehren. Die Zweikämpfe wurden intensiver und der Spielfluss durch viele Fouls unterbrochen. Dabei agierte der Schiri bisweilen unglücklich mit seinen Pfiffen. So zeigte er Jon nach einem Foul die gelb-rote Karte, obwohl Jon noch keine gelbe gesehen hatte. Immerhin nahm er die gelb-rote Karte zurück, so dass die Portugiesen weiterhin mit elf Mann spielten, aber nur für kurze Zeit. Denn nur wenige Spielzüge darauf beging Aaron ein Foul an der Außenlinie und sah ohne Verwarnung direkt rot, obwohl es keine Attacke von hinten oder ein besonders grobes Einsteigen war. Und noch war eine halbe Stunde zu spielen. Die Gäste hatten drei Auswechslungen aufgrund von Verletzungen zu verzeichnen und als der giftige Sechzehner eingewechselt wurde, hatte er Glück, dass er nach einem harten Foul an Rene nur gelb sah. Kurz zuvor war ein Foul an Timo ohne Folgen für diesen Spieler geblieben. Zehn Minuten vor Schluss fast das zweite Eigentor: Eine scharfe Flanke von rechts lenkte Rene, der sich als Kapitän vorbildlich reinhaute, auf das eigene Tor. Albo konnte mit einem Wahnsinnsreflex den Ball gerade noch über die Latte lenken. Aufgrund vieler Pausen gab es fünf Minuten Nachspielzeit und das Opfinger Endspiel kroch in die Gehirne. Dann schafften die Portos plötzlich einen gefährlichen Konter, Samy wurde im Strafraum zweimal gefoult, doch weil er den Ball weiter behaupten konnte, pfiff der Schiri keinen Elfer. Wo hier der Vorteil gelegen haben sollte, blieb sein Geheimnis, Samy verstand die (Fußball)welt nicht mehr. Der Schreiber auch nicht: gegen zehn Mann verlieren wir zweimal, mit zehn Mann gewinnen wir. Seltsam , aber wahr. Bravo Jungs!

 

01.10.2017 ⇒ SV Opfingen I – FC Portugiesen I 2:1 (1:1)

Bayern Dusel in der Kreisliga?

Den Bayern scheint ihr sprichwörtliches Dusel abhanden gekommen zu sein, aber irgendwo muss es ja geblieben sein, vielleicht in Opfingen? In der Vorwoche gerieten sie gegen Kappel in der Schlussminute in Rückstand und drehten das Spiel in der Nachspielzeit. Diese Woche stand es zu Beginn der Nachspielzeit Unentschieden und als diese abgelaufen war und alle auf den Schlusspfiff warteten, gelang den Opfingern mit der letzten Aktion der Siegtreffer. Der Schiri ließ nicht einmal mehr anspielen. Die Portos hatten gekämpft bis zum Umfallen und hätten sich den Punkt redlich verdient gehabt, aber am Ende standen sie wieder mit leeren Händen da. Die Personalsituation ist nach wie vor eng bei der Ersten, aber wie so oft zeigte das letzte Aufgebot eine tolle Leistung, wurde dafür aber nicht belohnt. Schon in der zweiten Minute hatte Leonardo die große Chance zur Führung, als er allein vor dem Torwart stand, dieser aber zur Ecke klären konnte. Besser machte es nach einer Viertelstunde Deks, als der Verteidiger patzte. Deks schnappte sich den Ball und lief auf den Torwart zu, der sich auf den Boden warf, den Ball aber nicht fassen konnte, so dass Deks diesen zur überraschenden 1:0 Führung in das leere Tor dreschen konnte. Kurz darauf kam Mohsen frei zum Kopfball, konnte aber keinen Druck hinter den Ball bringen. Opfingen schien geschockt und überrascht, dass die Portugiesen dagegen hielten. Erst allmählich sammelte sich die Heimmannschaft und bekam ein Übergewicht im Mittelfeld. Aber die Abwehr stand stabil und was durchkam, hielt der unverwüstliche Albo. Und das, obwohl er sich schon in der ersten Halbzeit verletzte, als er einem durchgebrochenen Stürmer entgegeneilen musste und dieser ihn an seinem lädierten Knie traf. So war es noch erstaunlicher war, wie uns er Oldie Albo die Bälle entschärfte, die auf seinen Kasten kamen. Machtlos war er allerdings in der 41. Minute beim Ausgleich. Ein langer Ball kam in das Abwehrzentrum, bei dem Versuch zu köpfen verschätzte sich Rene und der Stürmer kam mit Ball an ihm vorbei. Marco wollte als letzter Mann kein Foul riskieren kurz vor dem Sechzehner, reklamierte aber Handspiel als der Stürmer an ihm vorbeiging. Es half alles nichts, der Stürmer traf flach zum Ausgleich.

Die zweite Hälfte war eine Abwehrschlacht der Roten. In der 55. Minute konnte Diogo auf der Linie gerade noch vor einem Stürmer klären. Die Entlastungsangriffe blieben Mangelware, auch Chancen konnten sich die Portos kaum erarbeiten. Aber die Grundordnung blieb stabil und die Opfinger wurden zusehends nervöser. Dies zeigte sich auch an ihrer Chancenverwertung: Sie versuchten es häufig mit harmlosen Fernschüssen. Und wenn eine Kombination gelang und sie vor dem Tor standen, trafen sie meist nur den Fangzaun oder sogar darüber. Oder Albo faustete den Ball aus der Gefahrenzone. Auch bei den Ecken gewannen meist die Verteidiger die Kopfballduelle. So bangten und zitterten die Zuschauer mit der aufopferungsvoll kämpfenden Truppe und als der Schiri drei Minuten Nachspielzeit anzeigte, keimte die Hoffnung auf einen Punktgewinn auf, um dann brutal zerstört zu werden. Die Portugiesen hatten einen Freistoß im Mittelfeld zugesprochen bekommen und als der Ball in der Luft war, rechneten die Zuschauer mit dem Abpfiff. Doch der Ball ging ins Toraus der Opfinger und der Schiri ließ auch den Abstoß ausführen und irgendwie kam der Ball in die Spitze, wo der Stürmer mit einem satten Flachschuss neben dem Pfosten zum unverdienten 2:1 für die Dusel-Opfinger traf. Auch wenn der Punktgewinn insbesondere für die Moral wertvoll gewesen wäre, braucht sich die Mannschaft in dieser Partie keinen Vorwurf zu machen, sondern kann im Gegenteil auf ihre Leistung stolz sein. Nun gilt es weiter hart zu arbeiten, dann kommt der Dusel auch nach Tiengen.

 

24.09.2017 ⇒ FC Portugiesen I – SV Au-Wittnau II 1:4 (0:2)

Die verflixte 10!

Wieder waren es im Verlaufe des Spiels nur noch zehn Gegenspieler und wieder vermochten die Portugiesen daraus kein Kapital zu schlagen. Es fehlen die Tore im Spiel der Ersten, aber mehr noch fehlen die Antreiber, die die Mannschaft nach vorne pushen, wenn es notwendig und eigentlich auch möglich ist. Denn zu Gast war der Tabellennachbar, so dass ein Sieg einen Platztausch bedeutete hätte. Aber die Gäste wollten den Sieg offenbar mehr als wir. Schon nach fünf Minuten strich ein Kopfball nur knapp über die Latte. Der Stürmer war sträflich frei gelassen worden. Nach einer Viertelstunde die nächste gute Kopfballchance für die Gäste nach einer Flanke. Albo konnte den Ball gerade noch vor der Linie festhalten. Dann tat sich lange nichts, bis Diogo mit einem Anspiel aus der Abwehr in die Bredouille gebracht wurde. Seinen Fehlpass schnappte sich ein Stürmer, lief auf die Grundlinie und passte nach innen, wo Aron gerade noch vor einem Angreifer zur Ecke klären konnte. Nur zwei Minuten später brachte ein abgefälschter Schuss als Bogenlampe Gefahr für das Tor der Portos, ging dann aber am Tor vorbei. Kurz danach verlor Ricardo einen Ball in der Vorwärtsbewegung. Der Stürmer sagte danke und schob die Kugel flach ein zum 1:0 (40.) Das wäre noch zu verkraften gewesen, doch nur zwei Minuten später musste Marco Pusic zu einem taktischen Foul greifen. Der Freistoß kam in den Sechzehner und wie schon zweimal zuvor stand ein Stürmer mutterseelenallein und konnte köpfen. Leider traf er dieses Mal und erhöhte auf 2:0. Kurz darauf schwächten sich die Gäste selbst, als ein gelb verwarnter Stürmer am Strafraum der Portugiesen Diogo von hinten umsäbelte und dafür zum Duschen geschickt wurde, ein dämliches Foul unmittelbar vor dem Pausenpfiff.

Die Mannschaft kam motiviert aus der Halbzeit und konnte schon nach drei Minuten den Anschlusstreffer erzielen. Luis hatte sich bei einem Ausball ein paar Meter erschlichen und warf schnell ein. Während die Gäste noch protestierten, lupfte Timo den Ball elegant an seinem Gegenspieler vorbei und passte perfekt nach innen, Marco Harle brauchte nur das Brettchen hinzuhalten um den Anschlusstreffer zu erzielen. Wer nun gedacht hatte, die Portos würden zur Aufholjagd ansetzen sah sich nur zehn Minuten später getäuscht, als die Gäste das 3:1 markierten und das in Unterzahl. Die Portugiesen waren bemüht, aber im Aufbau zu behäbig und im Abschluss, wenn es überhaupt dazu kam, zu harmlos. Die einzig nennenswerte weitere Chance hatte Ricardo mit einem tollen Fernschuss, den der Keeper zur Ecke abwehren konnte (80.). Bedenklich stimmt das letzte Tor der Gäste in der 89. Minute: Ein Stürmer läuft aus dem Mittelfeld auf das Tor der Portugiesen, drei oder vier Defensivspieler geben nur Geleitschutz. Kein Zweikampf, kein taktisches Foul und trotz einer Halbzeit in Unterzahl kann dieser Stürmer auf 4:1 stellen, das hatte mit Abwehrverhalten nicht viel zu tun. Es sei denn, man steht auf schlechte Wortspiele: Die Abwehr war da sehr verhalten. Und wo soll nun die Hoffnung auf Besserung herkommen, wenn es im nächsten Spiele auswärts gegen den Tabellenzweiten geht? Nun, gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte tun sich die Portugiesen traditionell leichter als gegen Mitkonkurrenten um die schlechten Plätze. Also hoffen wir auf ein gutes Spiel aus Tradition.

 

17.09.2017 ⇒ FSV Ebringen I – FC Portugiesen I 3:4 (0:2)

Und wieder ein Krimi am Nachmittag

Das war die Überschrift des letzten Spiels in Ebringen, Geschichte wiederholt sich doch, es wurde wieder spannend bis zur letzten Minute. Immerhin wurde das Minimalziel erreicht, der erste Sieg im siebten Spiel. Phrasenhaft wird bei Begegnungen von Tabellennachbarn von Sechs-Punkte-Spielen gesprochen (das einzige mir bekannte Sechs-Punkte-Spiel ist das ausgefallene zwischen dem FCP und Türkgücü aus der letzten Saison, als beide Mannschaften drei Punkte zugesprochen bekamen). Aber wir wollen uns um diese Saison kümmern. Die ist für beide Teams schwierig, wie sich auch an der Aufstellung der Ebringer zeigte. Der kräftige, aber technisch versierte Spielmacher der Zweiten lief von Anfang an in der Ersten auf. Sascha Hohwieler war es auch, der nach einer Viertelstunde mit einem satten Schuss aus 18 Metern knapp über das Tor das erste Ausrufezeichen setzte. Marco setzte nach 22 Minuten einen Freistoß an die Latte, der Keeper konnte den Nachschuss abwehren. Nach einer halben Stunde brachte Marco mit einem guten Pass Luis in eine aussichtsreiche Position. Luis versetze den Torwart und konnte flach zum 1:0 einschießen. Drei Minuten später konnte Albo den Ausgleich verhindern, als er einen scharfen Freistoß gerade noch vor der Linie zu fassen bekam (33.). Auf der Gegenseite zwang der schnelle Jon den Torwart mit einem Flachschuss zu einer Parade, der Ball kam zu Leo, der zum 2:0 abstauben konnte. Dieses Ergebnis hielt bis zur Pause, auch weil ein Lupfer des rundlichen Regisseurs der Gastgeber in den Sechzehner vom Stürmer ohne Druck auf das Tor gebracht wurde, so dass Albo halten konnte.

Weniger sattelfest zeigte sich der Ebringer Torhüter kurz nach der Pause. Marco zog aus 18 Metern ab und hatte schon abgedreht, weil der Schuss zu mittig kam und der Torwart die Hände am Ball hatte. Dann jubelten Marcos Mitspieler, der Torwart hatte den Ball durchflutschen lassen, Kikeriki, 0:3 (53.). Wer nun gedacht hatte, das Spiel sei gelaufen, hatte sich gründlich getäuscht. Schon zwei Minuten später war Albo bei einem Schuss der Ebringer gefordert. Nach einer Stunde vertändelte Mohsen den Ball im Mittelfeld. Der Gegner schnappte sich die Kugel und lief allein auf Albo zu. Der touchierte den Stürmer, als er vorbeiwollte und der nahm dankbar an. Die Zuschauer verlangten die rote Karte, aber der Schiri gab nicht einmal gelb. Allerdings Strafstoß, den der schon mehrfach erwähnte Sascha sicher verwandelte. Und sofort ging das Flattern bei den Portos los. Fünf Minuten später war Leo nicht energisch genug im Zweikampf auf der Außenbahn. Der Stürmer kann nach innen flanken. Den ersten Ball kann Albo abwehren, doch gegen den Nachschuss ist er machtlos, die Ebringer sind dran, 2:3. Kurz danach brachte Luis einen guten Freistoß, doch der gescholtene Torwart konnte zur Ecke abwehren. Eine Viertelstunde vor Schluss Glück für die Portos, als nach einem Getümmel im Strafraum Albo schließlich den Ball halten kann. Im Gegenzug hat Jon auf Pass von Mohsen das 4:2 auf dem Fuß, doch statt den Torwart auszugucken, spielt er nach innen und ein Verteidiger kann klären. Dann fischt Albo einen Freistoß aus dem Dreieck (77.). Und wieder nur drei Minuten später stellen die Portos auf 4:2. Ausgangspunkt wieder der starke Marco Harle. Seinen Pass auf Ricardo kann dieser mit etwas Glück am Verteidiger vorbeibringen. Dann geht er auf die Grundlinie und legt mustergültig für Jon auf, der nur noch einzuschieben braucht. Aber auch dieses Tor brachte keine Ruhe ins Spiel der Portugiesen. Oder der Ebringer, denn der Schiri befeuerte die Hektik mit insgesamt dreizehn gelben Karten, obwohl es ein relativ faires Spiel war. In der 84. Minute stand ein Ebringer nach einer Ecke allein im Strafraum und verkürzte auf 3:4. Nun war endgültig das Zittern ausgebrochen, auf dem Platz und bei den Zuschauern. Als dann Luis in der vorletzen Minute noch die gelb-rote Karte sah, wurden die Stoßgebete lauter. Dann pfiff der Schiri nach fünf Minuten Nachspielzeit endlich ab und der erste Dreier war unter Dach und Fach, wenn auch sehr mühsam.

 

10.09.2017 ⇒ FC Portugiesen I – FC Wolfenweiler-Schallstadt I 0:3 (0:2)

Blutleerer Auftritt nach Platzverweis...

...allerdings traf der Platzverweis die Gäste. Und das schon nach acht Minuten. Doch während bei den Wolfenweiler-Spielern die Körpersprache sofort ein „jetzt erst recht“ vermittelte, vermochten es die Portos über die gesamte restliche Spielzeit nicht, aus der Überzahl Kapital zu schlagen. Die Gäste schienen auch mit einem Mann weniger läuferisch stärker und hatten zumindest den gleichen prozentualen Ballbesitz, wenn nicht gar mehr. Entsprechend erarbeiteten sie sich auch mehr Chancen. Immerhin hatten auch die Portos eine gute Gelegenheit, als Timo einen Verteidiger mit einer Körpertäuschung aussteigen ließ, sein Schuss aus 20 Metern aber über das Tor ging (20.). Das Spiel war sehr hektisch, auch von außen wurde diese Unruhe zusätzlich angeheizt. Nach einer halben Stunde verteilte der Schiri drei gelbe Karten am Stück. Die nächste Karte sah Albo nach vierzig Minuten. Bei einem Konter musste er vor dem Strafraum klären und dies per Foul. Dafür sah er den gelben Karton, der Freistoß blieb in der Mauer hängen. Unmittelbar vor der Halbzeit gingen die Gäste durch Torjäger Waßmer in Führung, der eine Hereingabe von links nur über die Linie zu schieben brauchte.

Auch nach dem Wechsel waren die Schallstädter das dominierende Team. Die Portos agierten zu einfallslos und konnten die Abwehr der Wolfenweilermer nicht aus den Angeln heben. Diese verstanden es umso besser, ihre schnellen Stürmer in Szene zu setzen und konnten so kurz nach Wiederanpfiff wieder durch Waßmer auf 2:0 erhöhen. Als sie in der 78. Minute auch das dritte Tor folgen ließen, war das Spiel gelaufen. Nach dieser neuerlichen Pleite gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel kommen nun die Wochen der Wahrheit.

 

03.09.2017 ⇒ SV Biengen – FC Portugiesen I 3:1 (2:1)

Wieder nicht gepunktet

Beim SV Biengen zeigte die Mannschaft eine ganz andere Körpersprache und Motivation als in den letzten Partien und zur Abwechslung ging die Mannschaft früh in Führung anstatt früh in Rückstand zu geraten. Schon nach acht Minuten konnte Luis einen Eckball per Kopfball verwerten. In der zwölften Minute trat der schlitzohrige Stürmer der Biengener einen Freistoß aus dem Stand knapp neben das Tor. Nach einer Viertelstunde konnte Rafi bei einem schnellen Gegenangriff der Einheimischen den Stürmer im Strafraum gerade noch so stören, dass der Abschluss misslang. Und wieder 180 Sekunden später setzte sich ein Stürmer zu einfach auf der Außenlinie durch und legte mustergültig zurück, doch sein Kollege hämmerte den Ball über die Latte. Bei seiner Rettungsaktion hatte sich Rafi wohl verletzt und musste schon Mitte der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. In der 27. Minute landete ein Freistoß der Portos auf dem Netz des Tores. Als die erste halbe Stunde vorbei war, hätten die Portos nach einem schönen Angriff nachlegen können: über Luis, Marvin und Patrick kam der Ball nach innen zu Timo, doch der konnte die Kombination nicht erfolgreich abschließen. Dennoch schienen die Portos die Partie im Griff zu haben, um sich dann selbst ein Bein zu stellen. In der 35. Minute wurde ein Stürmer auf der linken Seite nicht konsequent angegangen, so dass er nach innen flanken konnte, wo der erste Stürmer den Ball verpasste, doch der zweite konnte zum Ausgleich einköpfen. Dann spielte Rene kurz darauf einen Ball unbedrängt in die Mitte direkt zum Gegner. Der erste Biengener nahm das Geschenk nicht an, doch der Ball wurde zu Pascal Geiger abgewehrt und der Enkel unseres früheren Platzwarts in Weingarten markierte trocken die Führung für die Biengener, innerhalb von sechs Minuten war das Spiel gekippt. Doch die Biengener waren in der Abwehr auch nicht sattelfest und so bekam Timo den Ball von einem Verteidiger serviert, sah dass der Torwart weit vor seinem Tor stand und versuchte es fast von der Mittellinie, doch der Ball ging neben das Tor, er hätte noch ein paar Meter laufen sollen vor dem Abschluss.

Gleich nach dem Wechsel konnte Patrick eine Flanke nur gegen den Verteidiger köpfen, so dass der Torwart keine Mühe hatte, aber die Portos zeigten gleich, dass sie den Ausgleich wollten. Bei einem Konter der Gelben in der 50. Minute konnte Albo nur abklatschen, doch beim zweiten Versuch stand der Stürmer im Abseits. Dann strich ein Freistoß von Pascal knapp am Tor vorbei. Nach einer Stunde zeigte der bullige Mittelstürmer bei einem langen Ball seine gute Technik, nahm den Ball herunter und jagte ihn dann aus der Drehung über die Latte. Nur zwei Minuten später war Albo wieder im Mittelpunkt und gewann das 1:1 gegen einen Stürmer. Eine Viertelstunde vor Schluss war Markos Akku leer und er wurde durch Diogo ersetzt. Die Zuschauer befürchteten weniger Organisation in der Abwehr und schon zwei Minuten später bewahrheitete sich diese Ahnung, die Biengener konnten auf 3:1 erhöhen. Und die Biengener hatten in den letzten zehn Minuten noch einige klare Chancen, die sie kläglich vergaben, so dass es nicht erneut eine Flut von Gegentoren gab. Zumindest auf die erste halbe Stunde kann die Mannschaft aufbauen, aber die Gegenwehr und die Laufarbeit sind stark verbesserungsbedürftig. Und Albo hat nicht jeden Sonntag einen derartigen Sahnetag.

 

30.08.2017 ⇒ FC Portugiesen Freiburg I – Spvgg Buchenbach I 1:2 (0:2)

Spürbare Verunsicherung

Dass die Mannschaft sich nach den vielen Neuzugängen erst finden muss, war den Verantwortlichen klar, nicht so klar war, dass die Viererkette so verwundbar sein würde, zumal hier bewährte und bekannte Kräfte zusammenwirken sollten. Aber wieder war es eine Unkonzentriertheit in den ersten Minuten, die den Buchenbachern die frühe Führung ermöglichte. Nach einem Stellungsfehler von Fabi konnte der Stürmer in den Strafraum kommen und den Ball aus 10 Metern ins lange Eck schlenzen. In der zehnten Minute ein unnötiges Foul der Gästeabwehr an Luis, der auch den Freistoß aufs Tor köpfte, aber ohne Druck, so dass der Torwart halten konnte. Nach einer Viertelstunde ging ein Schuss von Rafi am Tor vorbei, die Gäste waren wütend, weil ihr Stürmer verletzt am Boden lag, während der Konter lief. Die Abwehr war weiterhin nicht sattelfest, aber die Buchenbacher konnten nicht profitieren, da sie selbst sehr unsicher passten und bei den Schussgelegenheiten nicht treffsicher waren. Nach 33 Minuten brachte Deks eine gute Flanke, die Luis aber im Rückwärtslaufen köpfen musste, so dass erneut kein Druck hinter den Ball kam. Fünf Minuten später liefen zwei Verteidiger neben dem Stürmer der Gäste her. Albo konnte klären. Doch beim nächsten Angriff war er machtlos. Wieder gab die Abwehr nur Begleitschutz. Der Stürmer lief von der Außenbahn in die Mitte des Sechzehners und zog ab und traf mit einem guten Flachsschuss. Felix war über die mangelnde Zweikampfhärte erbost und versuchte seine Mitspieler aufzurütteln. Das führte schließlich zu seiner Auswechslung und seinem Rücktritt aus dem Verein. Marko Pusic brachte mit seinen Anweisungen schnell mehr Struktur in die Defensive.

Nach dieser turbulenten Schlussphase in der ersten Hälfte begann die zweit Hälfte gut, doch mit den Kopfbällen wollte es weiterhin nicht klappen: In der 48.Minute kam Timo frei zum Kopfstoß, doch es war keine Power dahinter. Kurz danach strich ein Flachschuss von Marvin am Pfosten vorbei. Zwanzig Minuten vor Schluss kam ein Freistoß zu Marko, doch sein Schuss ging am Tor vorbei. Rafi grätschte in den Ball, traf aber nur den Außenpfosten. Im Gegenzug hatte Buchenbach die Chance zum 3:0, die vergeben wurde. Die Portos machten auf und boten den Gästen die Möglichkeit zu Kontern. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde Luis bei einem Vorstoß im Gesicht getroffen. Den Freistoß setzte er halbhoch über die Mauer, er schien haltbar, doch der Torwart ließ den Ball zum Anschlusstreffer passieren. Direkt danach hatte Timo nach einer scharfen Hereingabe die Gelegenheit zum Ausgleich, doch sein Schuss aus kürzester Distanz traf den Torwart, die Zuschauer stöhnten auf ob dieser verpassten Chance. Nun starteten die Portos die Schlussoffensive. Zehn Minuten vor dem Ende war Timo nach einen Ballverlust der Verteidigung auf dem Weg zum Tor. Doch statt den Torwart ins Leere laufen zu lassen, wollte er zu Marvin passen. Doch vor Marvin kam ein Verteidiger an den Ball und konnte zur Ecke abwehren. Die nächste 100-prozentige, die mit null Prozent ausging. Dann hatten die Portugiesen Glück, dass eine Rettungsaktion von Marko vom Schiri auf der Linie gesehen wurde, der Ball wohl aber schon hinter der Linie gewesen war. Aber in der Kreisliga gibt es noch kein Hawkeye. In der 85. Minute wurde Albo überlaufen, doch Deks schlug den Ball von der Linie. Die letzte gute Gelegenheit wollte der Schiri den Portugiesen nicht gönnen. Bei einer Aktion im Strafraum fiel ein Verteidiger und berührten den Ball mit der Hand, doch der Schiri hatte dies nicht gesehen und ließ weiterspielen. So gab es keinen Elfmeter und auch kein Tor mehr. Auch wenn die Buchenbacher etliche Chancen ausgelassen hatten, wäre ein Punkt drin gewesen, und diese liegen gelassenen Punkte schmerzen mehr als die Niederlagen gegen Mannschaften, die am Ende der Saison an der Tabellenspitze zu finden sein werden wie etwa Buggingen oder Waltershofen.

 

27.08.2017 ⇒ SF Grißheim I – FC Portugiesen I 4:0 (2:0)

Dritter Spieltag ohne Dreier

Das Wetter war schwül und heiß, fast ein bisschen zu heiß für sportliche Ertüchtigung. Heißer war der Grill, von dem es nach Merguez und Zwiebeln duftete. Das Bier war gekühlt, sogar Ultras gibt es in Grißheim, auch wenn die nicht so cool sind, wie sie meinen. Der Rasen lag herrlich da, es hätte ein perfekter Fußballsontag werden können. Wäre, wäre Fahrradkette. Kaum hatte das Spiel begonnen, war es im Prinzip schon wieder vorbei für die Portos. Dabei hatten sie die erste Chance, doch dann schlugen die Grißheimer mit zwei Toren in zwei Minuten zu. Mit einem Konter wurden die Portugiesen überlaufen, zunächst rettete der Pfosten, dann konnte Albo den Nachschuss abwehren, doch im dritten Anlauf waren die Einheimischen erfolgreich. Dem 1:0 in der dritten folgte das 2:0 in der vierten Minute. Der Drops schien gelutscht. Dann hatte Deks nach einem Freistoß eine Kopfballmöglichkeit, die er knapp über das Tor setzte (12.). Doch fast im Gegenzug hätten die Grißheimer das Spiel endgültig heimschaukeln können. Sie kamen über die linke Seite, der Verteidiger wurde Opfer eines Platzfehlers, doch der Stürmer traf knapp neben den Pfosten. Als es in Richtung Halbzeit ging, hatten sich die Portos wieder gesammelt und setzten Grißheim unter Druck. Eine gute Flanke von Luis konnte Timo aus vier Metern nicht ins Tor köpfen. Der Torwart machte den Hampelmann und sich so breit wie möglich und konnte den Ball abwehren (38.). Zwei Minuten später zwang Patrick Lopes den Torwart mit einem satten Schuss aus 20 Metern zu einer Flugeinlage. Doch der Anschlusstreffer wollte nicht fallen vor der Pause.

Immerhin gaben diese Aktionen Anlass zur Hoffnung für den zweiten Abschnitt. Doch wieder dauerte es keine drei Minuten, bis die Fans der Portugiesen enttäuschte Gesichter machten. In der 47. Minute kam ein Angriff der Grißheimer über die linke Seite. Als der Stürmer schoss und Albo abtauchte, schien der Ball eine sichere Beute für ihn, doch dann ließ ein weiterer Platzfehler den Ball hoch abspringen und über Albos ausgestreckte Hand trudelte der Ball ins Tor zum 3:0 (47.). Knapp zehn Minuten später konnte Albo einen gefährlichen halbhohen Schuss parieren. Nach gut einer Stunde setzte Luis einen Freistoß knapp über die Kiste. Eine Viertelstunde vor Schluss konnte Albo einen Schuss aus kurzer Distanz blocken, nachdem eine Hereingabe parallel zur Linie gefährlich durch den Strafraum zischte. Kurz vor Schluss zeigten sich Konzentrationsschwächen in der Abwehr, ein Pass nach vorne landete bei einem Grißheimer Stürmer, der sich diese Vorlage nicht entgehen ließ und auf 4:0 erhöhte (86.). Die letzte Chance hatten aber wieder die Portos. Doch der Abschluss landete am Außennetz, so dass der Ehrentreffer versagt blieb. Auch wenn das Ergebnis sicher um einen Treffer zu hoch ausfiel, wurden viele Baustellen sichtbar in der Mannschaft, die schnellstens beackert werden müssen, um nicht dauerhaft im Tabellenkeller festzusitzen. Potential ist da, aber dass muss abgerufen werden. Und das geht nicht so einfach wie bei einem gegrillten Würstchen, das wir uns dann doch nicht entgehen ließen.

 

19.08.2017 ⇒ Spvgg Buggingen I – FC Portugiesen Freiburg I 7:0 (5:0)

Sieben auf einen Streich und..,

...kein tapferes Schneiderlein in Sicht. Was ist schlimmer in der Frühphase der Saison, eine Reserve eines höherklassigen Vereins, die bis zur Wechselpause auf motivierte Talente zugreifen kann oder ein souveräner Aufsteiger, dessen junge hungrige Truppe zusammenbleibt und sich mit Routiniers aus höheren Klassen verstärkt? Für diese Meisterschaftsrunde tendiere ich zur zweiten Alternative, die Abführ in Buggingen war so beeindruckend wie die blitzblanke Anlage im Pearl TV Stadion. Nach den ersten zehn Minuten sah es nach einer verteilten Partie aus, die ersten Chancen hatten die Portos, etwa als Marvn nach fünf Minuten nach einem gewonnen Kopfballduell (!) den Ball knapp am zweiten Pfosten vorbei platzierte. Dann brannte die Bugginger innerhalb von 20 Minuten ein wahres Offensivfeuerwerk ab und legten fünf Tore vor, das Spiel war nach 35 Minuten vorbei. Das 1:0 ein schöner Treffer, der Stürmer nimmt den Ball an und trifft aus der Drehung. Beim 2:0 fehlte der Biss im Zweikampf, so dass der Angreifer sich durchsetzen konnte und Albo mit einem Flachschuss überwinden konnte. Das 3:0 war fragwürdig, denn Horacio wurde bei einem Abwehrversuch abgeschossen und blieb im Sechzehner liegen. Die Heimelf spielte weiter und als der Ball wieder in den Strafraum kam, wurde Horacio fast noch einmal getroffen. Der Stürmer zeigte sich unbarmherzig und ließ Albo keine Chance. Genauso hoffnungslos war die Situation für Albo beim 4:0 nach einem Querpass konnte sich der Stürmer die Ecke aussuchen. Und auch das 5:0 sah mehr nach Eskortservice als nach Zweikampf aus. Spieler und Zuschauer waren froh, als der Schiri zur Halbzeit pfiff.

Doch im zweiten Abschnitt schien es genauso weiter zu gehen: in der 47. Minute überlief ein Flügelspieler Marko und sein Querpass wurde umgehend zum 6:0 verwertet. Einige Minuten später hatten die Portos Glück, als eine abgewehrter Eckball im zweiten Versuch an der Latte landete. erst nach gut einer Stunde kam wieder ein Schuss der Portos aufs Tor. In der 70. Minute konnte sich Deks im 1:1 gegen den Torwart nicht durchsetzen. So blieb auch der Ehrentreffer verwehrt. Besser machten es erneut die einheimischen Stürmer, die zwei Minuten vor Schluss aus allerdings abseitsverdächtiger Position noch einmal zum Erfolg kamen. Wenn die Tore bei Buggingen weiterhin im Primzahlenrhythmus fallen, müssten sie das nächste Mal sogar elf Tore schießen, aber irgendwann wird auch dieser Lauf sein Ende finden. Die Portos müssen jetzt erst einmal schauen, dass sie in einen Lauf kommen. Das wird im nächsten Spiel gegen Grißheim auch nicht leicht werden, hatte Grißheim die Relegation doch nur knapp verpasst. Aber einige Urlauber kehren zurück, so dass sich dem Trainer ein paar Alternativen anbieten sollten. Und nach Unentschieden und Niederlage wäre ein Sieg jetzt die richtige Alternative.

 

13.08.2017 ⇒ FC Portugiesen Freiburg I – BW Waltershofen I 1:1 (1:0)

Erster Punkt gegen Waltershofen

Nach dem starken Auftakt der Zweiten wollte die Erste auch einen guten Start hinlegen, zumal in der letzten Saison zwei deutliche Niederlagen gegen die erste Gastmannschaft zu verzeichnen waren. Den schnellen Erfolg schaffte Jon nach zwölf Minuten mit einem sehenswerten Treffer: einen langen Ball in den Strafraum nahm er herunter, um dann den Torwart mit einem Lupfer zu überlisten. Die Gäste legten einen Zahn zu und es entwickelte sich ein verteiltes Spiel. Nach einer halben Stunde sah Felix gelb, Indiz, dass der Druck der Gäste stärker wurde, die Entlastung der Portos wurde schwächer, aber sie konnten die Führung in die Pause retten.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gäste die Schlagzahl und deckten die Heimelf mit Angriffen ein. Nach gut einer Stunde schien das Anrennen zum Ziel geführt zu haben: nach einer Flanke brachte ein Waltershofener den Ball über die Linie. Doch der Jubel wurde jäh gestoppt, der Schiripfiff ahndete ein Foul an Albo, es war nicht das Torsignal. Die Gäste schüttelten sich kurz und setzten ihre Angriffswellen fort. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fiel. Die Hoffnung der Portos beschränkte sich auf wenige Konter, doch die wurden meist nicht genau genug ausgespielt, um das Tor der Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Und so kann dann doch das erwartete und letztlich auch gerechte Ergebnis zustande, ärgerlich nur, das es erst in der 89. Minute geschah. Einmal mehr hatten die Gäste schnell umgeschaltet und den Ball auf den Flügel gespielt. Die Hereingabe verwertet ein Stürmer vor den nur mit schweren Beinen zurückeilenden Portos zum 1:1 Ausgleich. Bevor sich wieder die Angst vor einer Niederlage in den letzten Minuten breit machen konnte, pfiff der Schiri das Spiel ab und das leistungsgerechte Remis bedeutete den ersten Punkt gegen Waltershofen.

 

16.08.2017 Bezirkspokal
⇒ FC Portugiesen Freiburg I – SG Prechtal/Oberprechtal I 0:2 (0:1)

Unnötiges Pokalaus

Die Gäste aus dem Tal legten wie wild los, als wollten sie gleich zeigen, wer hier der Favorit aus der höheren Liga ist. Und in den ersten 15 Minuten hatten sie massig hochkarätige Chancen. So schon in der zweiten Minute, als ein Kopfball knapp über das von Oldie Albo gehütete Tor strich. In der achten Minute konnte er einen Schuss aus acht Metern gerade noch zwischen den Beinen festklemmen, der Stürmer war frei zum Schuss gekommen. Besonders wenn sie mit schnellem Spiel in die Spitze ihre Angriffe vortrugen, brachten die Gäste die Abwehr gehörig ins Schwitzen. Aber im Abschluss zeigten sie ohne die Ruf-Brüder deutliche Verwertungsprobleme und so schien es, dass sie nach dem ersten Drittel der ersten Hälfte ihr Pulver verschossen hatten. So hatte Nando nach einem schönen Pass auf die linke Seite den Verteidiger abgeschüttelt und überwand den Torwart mit einem raffinierten Schlenzer mit dem Außenrist, doch der Ball ging knapp neben den linken Pfosten.(15.) Nur fünf Minuten später die nächste gute Gelegenheit für die Portos. Jon hatte auf dem rechten Flügel zwei Verteidiger umkurvt und zog aus spitzem Winkel ab. Der Ball wurde abgewehrt, kam zu Nando, der aber den zweiten Ball auch nicht nutzen konnte. Nun schien es so, als hätten die Portos das Spiel im Griff, da legte in der 35. Minute Rene beim Versuch, eine Flanke zu klären, den Ball einem Prechtaler Stürmer vor die Füße. Da Albo aus dem Tor geeilt war, weil er auch den Ball klären wollte, war das Tor verwaist und der Stürmer chippte die Kugel von der Strafraumgrenze von links ins lange Eck zur Gästeführung. Fünf Minuten vor der Pause hatte Jon wieder eine starke Aktion auf der rechten Außenbahn. Nachdem er an drei Gegnern vorbeigekurvt war, traf sein Schuss aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Der Ball prallte ins Feld zurück zu Tugay, dessen Schuss auch geblockt wurde. Der Ball schoss wie eine Billardkugel durch den Strafraum, doch alle Schussversuche bleiben in der vielbeinigen Abwehr stecken, bis die Prechtäler den Ball schließlich aus der aus der Gefahrenzone bugsieren konnten. Kurz vor der Pause legte Marvin einen Pass ungewollt in den Lauf eines Prechtälers. Der lief auf Albo zu und der kann den Schuss blocken. Nachdem Marvin schon abgebremst hatte, weil er das Unheil kommen sah, setzte er jetzt schnell nach und klärte zur Ecke, bevor der Stürmer seinen Fauxpas im zweiten Versuch ausnutzen konnte. Das war das Manko beider Seiten in Halbzeit eins: viele Chancen, aber nur ein Tor für die Gäste stand zu Buche.

Im zweiten Durchgang zollten die Mannschaften dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut, das Spiel wurde ruhiger. Die Gäste versuchten es weiter mit langen Bällen, um ihre schnellen Spitzen in Szene zu setzen, die Portos versuchten mit Kombinationsspiel nach vorne zu kommen. Doch die Chancenverwertung blieb weiterhin mangelhaft oder gar ungenügend. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff schien sich der stärkere Druck der Portugiesen auszuzahlen. Bei einem Getümmel im Strafraum wollte Mohsen aufs Tor ziehen, doch sein Gegenspieler holte ihn von den Beinen. Das war nicht nur deutlich zu sehen, sondern auch zu hören. So war der Elfmeterpfiff unstreitig. Marvin schnappte sich selbstbewusst den Ball, doch sein Schuss war zu schwach, so dass der Keeper, der die Ecke geahnt hatte, abwehren konnte. Damit war die Ausgleichschance vertan. Die alte Portugiesenwahrheit che nao marca, sofre machte die Runde und wie zur Bestätigung setzten die Gäste mit einem Konter in der 89. Minute den Schlusspunkt und erhöhten auf 2:0. Schade, denn es war mehr drin gewesen, als das Ergebnis vermuten lässt.

Schlimmer als das Pokalaus war das Aus für Nando noch vor der Pause, wir hoffen auf schnelle Genesung. Die Mannschaft sollte sich schnell vom Pokal erholen und auf die Meisterschaftssaison konzentrieren.

 

02.08.2017 Bezirkspokal
⇒ Spvgg Ehrenkirchen – FC Portugiesen Freiburg I 1:3 (1:0)

Pokalsensation in Ehrenstetten...

...denn zum ersten Mail seit gefühlt einem Dutzend Jahren endet die Pokalsaison nicht schon wieder, nachdem sie gerade erst angefangen hat. Und die erste Runde wurde nicht mit einem Freilos, sondern mit einem Sieg geschafft. Aber -wir sind es aus der letzten Meisterschaftsrunde ja gewohnt - die Mannschaft machte sich das Leben selbst schwer und geriet in Rückstand, um die Partie dann im zweiten Abschnitt zu drehen.

Das wäre nicht nötig gewesen, hätten wir die Chancen so effektiv wie die Gastgeber genutzt. Schon in der zweiten Minute natzte Luis den Verteidiger mit einer kleinen Körpertäuschung. Sein satter Schuss ging aber gut einen Meter über das Tor. Nur wenige Minuten später kam der Ball nach einem heftigen Pressschlag von Rene im Mittelfeld mit einem guten Pass in die Spitze wieder zu Luis. Der versetzte erneut den Verteidiger, traf aber mehr Boden als Ball, so dass der Keeper den Schuss aus acht Metern zur Ecke abwehren konnte. Diese wurde dann über das Tor geköpft. Nach dieser Aktion humpelten Rene und Luis, Rene wurde nach einem weiteren schmerzhaften Zweikampf ausgewechselt. Luis scheiterte in der 13. Minute erneut am Torwart. Von halbrechts kommend ließ er wiederum einen Verteidiger stehen, doch sein Schuss war zu schwach, der Torwart konnte klären. Noch war keine Viertelstunde vorbei und es hätte 0:3 stehen können. Nach knapp einer halben Stunde hatte Marvin eine ähnliche Situation: Nach einem guten Flankenwechsel auf die rechte Seite zog er in de Strafraum, brachte den Ball aber aus kurzer Distanz nicht platziert genug aufs Tor, der Keeper konnte abwehren, aber genau vor die Füße von Marvin, der auch den Nachschuss nicht am Torsteher vorbeibrachte. Es folgte eine Ecke, die Jon über das Tor köpfte.

Fast zwangsläufig fiel dann das Tor auf der anderen Seite: Nach einer Ecke stimmte die Zuordnung im Strafraum nicht und der freie Mann nahm den Ball mit dem Vollspann volley und traf flach zum 1:0 ins Tor (38. Minute). Noch vor dem Halbzeitpfiff hätten die Portos den Ausgleich erzielen können. Erst köpfte Sammy eine Ecke über das Tor. Dann hatte sich Luis gut durchgesetzt, sah aber nicht, dass Timo mitgelaufen war und völlig frei stand. Luis brachte nur ein Schüsschen zustande und der Keeper war erneut der Sieger in diesem Duell. Und in der 45. Minute brachte Jon einen Schlenzer vom Sechzehnereck, doch der Torwart konnte den Ball gerade noch so zur Ecke klären. Die erste Halbzeit hatte einige ansehnliche Kombinationen und ein Chancenverhältnis von 6:2 gebracht, die 1:0 Führung stellte den Spielverlauf auf den Kopf.

Doch in der zweiten Halbzeit konnte die Mannschaft nicht nur den Druck aufrecht erhalten, es klappte auch mit den Toren. Nach nicht ganz einer Stunde setzte sich Luis auf dem linken Flügel durch. Dieses Mal sah er den mitgelaufenen Timo und brachte den Ball flach nach innen, Timo schob ein zum 1:1 Ausgleich. Die Kräfte ließen bei den Gastgebern merklich nach, die Zweikämpfe wurden nickliger, der Schiri zückte mehrfach den gelben Karton. Eine Viertelstunde vor Schluss eroberte Sammy den Ball, zog in den Strafraum legte schön mit dem Absatz ab für Jon, der nach innen flankte, wo Timo wieder gut stand und zum 2:1 einköpfte. Und dann klappte es beim nächsten Angriff auch bei Luis. Eine gute Flanke von Jon von rechts nahm er direkt und traf zum 3:1, damit war das Spiel entschieden. Denn nach diesem Doppelschlag resignierten die Gastgeber und die Portos brachten den Erfolg über die Zeit. Ein schöner Sieg auf einer schönen Anlage, die aber bald Geschichte sein wird, da es Bauland gibt. Dann ist es vorbei mit Fränkers Logenplatz an der Seitenlinie.

 

Hier finden Sie uns
(Stadion)


Links


Kontakt & Impressum