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17.11.2019 ⇒ ESV Freiburg II – FC Portugiesen II 3:2 (3:1)

Da fehlte nicht viel...

...zum Punktgewinn. Aber die letzte halbe Stunde fehlte Filipe nach einer gelb–roten Karte und dann fehlte die Kraft, um zum Ausgleich zu kommen.

Die Heimelf ging schon nach wenigen Minuten in Führung. So früh, dass einige Zuschauer dachten, die Portugiesen lägen in Führung, nachdem Giuli egalisiert hatte. Nach einem abgewehrten Eckball traf er mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:1 (15.). Mitte der zweiten Halbzeit gingen die ESVler wieder in Führung: nach einem guten Pass auf den Flügel nahm der Stürmer den Ball technisch gekonnt mit und traf mit einem strammen Schuss diagonal ins Tor. Die Portos kamen aber nun immer besser ins Spiel, vor allem Filipe machte viel Druck nach vorne. Oft wurde er durch Fouls gebremst. Doch weder die daraus resultierenden Freistöße noch einige Ecken sorgten wirklich für Gefahr, meist kamen sie halbhoch in den Strafraum, was es der Abwehr leicht machte, die Bälle aus der Gefahrenzone zu befördern. Die ESVler konnten kurz vor der Halbzeit auf 3:1 erhöhen. Bei einer Ecke stand ein Stürmer am zweiten Pfosten, zwei Portugiesen deckten ihn nicht, so dass er den Ball annehmen und einnetzen konnte

Mit Jose da Costa kam nach dem Wechsel mehr Struktur ins Spiel und dann glückte auch ein Standard, einen Freistoß köpfte Filipe zum 3:2 ins Tor. Jose brachte kurz darauf einen Freistoß mit Effet in den Strafraum, aber der Kopfball fand dieses Mal das Ziel nicht. Nachdem Filipe schon für einen „Hand-Gottes“-Versuch à la Maradona gelb gesehen hatte, wurde er nach einem weiteren Handspiel, dem er nicht ausweichen konnte, vom Platz geschickt. In der Folge plätscherte der Regen auf den Kunstrasen und das Spiel so vor sich hin, beide Mannschaften konnten keine Akzente mehr setzen und so blieb es beim knappen 3:2.

 

10.11.2019 ⇒ FC Portugiesen II – SC Mengen II 0:4 (0:4)

Abseits ist, wenn der Schiri pfeift...

...und wenn es der eigene ist. Gegen die Spitzenmannschaft hielt die Heimmannschaft lange gut mit, weil der Defensivverband gut gestaffelt war. Wie so oft resultierten die Tore dann nicht aus tollen Angriffen, sondern aus kleinen Fehlern in der Rückwärtsbewegung.

Vom Führungstreffer der Gäste zeigten sich die Portos unbeeindruckt und hielten an der taktischen Ausrichtung safety first fest. Nach einem gelungenen Doppelpass mit Rui hatte Ingo den Ausgleich auf dem Fuß, doch untypisch für seine Abschlussqualitäten landete der Ball direkt beim Torwart. Dem 0:2 ging ein unnötiges Foul voraus, dass der Stürmer mit einem souverän verwandelten Freistoß bestrafte. Mit diesem Stand wurden nach einer weiteren vergebenen Chance der Portos (und mehreren der Gäste) die Seiten gewechselt.

Die Portugiesen versuchten im zweiten Abschnitt mit einer etwas offensiveren Ausrichtung mehr Gefahr für das Gästetor zu schaffen. Allein der Schuss ging nach hinten los. Mehrmals wurde die Abwehr mit Steilpässen in die Mitte überlaufen. Beim ersten Versuch spielten die Gäste noch uneigennützig, aber unclever ab, so dass Kevin den Treffer wegen Abseits nicht gab. Doch dann schafften sie es zwei Mal, den Angriff zu Ende zu spielen und auf 4:0 zu erhöhen, die Abseitsfalle ist in dieser Klasse keine gute Variante. Bei etlichen Eckbällen konnte die Portos weitere Treffer verhindern, indem sich in die Schüsse warfen. Aber nach vorne passierte leider nicht viel und so blieb es beim klaren Sieg der Mengener.

 

27.10.2019 ⇒ FC Portugiesen II – SvO Rieselfeld II 0:3 (0:1)

Körperlos, torlos, punktlos

Die junge Truppe der Gäste bestimmte mit ihrem ruhigen Spielaufbau die ersten zwanzig Minuten. Allerdings waren sie im Abschluss ungefährlich, weil viele Schüsse weit über das Tor gingen. Oder Flo konnte sich die Bälle fischen. Eigene Chancen der Portos waren Mangelware. Aber sie konnten das Spiel bald ausgeglichener gestalten. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal brisant. Zunächst versuchte es ein Gästestürmer mit einem Seitfallzieher, sah gut aus, war aber erfolglos. Dann musste Flo einen Ball aus der kurzen Ecke klären. Doch in der letzten Minute der Halbzeit war es geschehen: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schaltet SvO schnell um. Fast von der Eckfahne zieht der Stürmer in den Strafraum und trifft aus spitzem Winkel zum 1:0, weil keiner der vier Verteidiger um ihn herum sich beherzt in den Weg stellt.

Die zweite Halbzeit begann mit einer weiteren Schlechtleistung in der Verteidigung. Nach einem Foul im Halbfeld kam der Freistoß in den Fünfer. Der Stürmer wurde nicht hart bedrängt und konnte ohne große Mühe zum 2:0 einnetzen. Die Rieselfelder kombinierten weiter munter nach vorne und gingen weiterhin fahrlässig mit ihren Chancen um, so dass die Portugiesen lange im Spiel blieben, obwohl sie nur wenige Erfolg versprechende Aktionen zustande brachten. Statt kämpferisch dagegen zu halten, wollten sie Pfiffe von Janis, der sich als Schiri zur Verfügung gestellt hatte und seine Sache unaufgeregt und souverän durchzog. Eine Viertelstunde vor Schluss verlor Diogo den Ball im Sechzehner, doch der Stürmer zog den Ball am Pfosten vorbei, statt auf das Tor zuzulaufen. In der Nachspielzeit gelang dann doch noch der dritte Treffer. Nach einem Foul im Mittelfeld kam der Freistoß in den Sechzehner gesegelt, wo ein Spieler in Orange umringt von drei Roten den Ball erwischte und ins Tor beförderte.

 

20.10.2019 ⇒ FSV Ebringen II – FC Portugiesen II 1:0 (0:0)

Toll gekämpft und doch verloren

Trotz großer taktischer Disziplin und aufopferungsvollem Kampf gelang es der Zweiten nicht, den verdienten Punkt aus dem Ebringer Kunstrasenkäfig zu entführen. Mauro hatte für die Defensive und Offensive zwei verschiedene Systeme ausgegeben. Insbesondere die Vorgabe, bei Ballbesitz des Gegners hinter den Ball zu kommen wurde gut umgesetzt. In der 10. Minute hatte Janis in Mittelstürmerposition eine Chance, war aber zu schlecht positioniert, um den Ball voll zu treffen. Die 13. Minute hätte dann unglücklich für die Portos enden können, denn Sascha, der kräftige Spielführer und Spielgestalter der Gastgeber traf mit einem satten Fernschuss auf die Latte. Nach einer halben Stunde ein Freistoß der Ebringer, den Flo im Nachfassen sichern konnte, nachdem keiner zuvor den Ball berührt hatte, was ihn umso gefährlicher machte. Drei Minuten vor dem Wechsel lenkte Flo einen Fernschuss über die Latte. Und eine Minute später noch einmal dicke Luft im Fünfer. Nach einer Ecke werden zwei Schussversuche der Ebringer geblockt und die Null stand zur Pause.

Fünf Minuten nach der Pause brachte Leon eine gute Flanke von der rechten Seite nach innen, doch unser Mexikaner Benjamin konnte die Hereingabe nicht verwerten. Nach einer Stunde flankte Rui ebenfalls von rechts, doch kein Abnehmer in der Mitte. Dann kamen die ersten Einwechslungen von der Ersatzbank, die man an diesem Tag getrost auch als Rentnerbank bezeichnen durfte, denn mit Rodrigo, Jose da Costa und Careca saßen schon einmal 150 Jahre auf der Bank, da fiel Fabio kaum mehr ins Gewicht. Jose brachte noch einmal Schwung in den Angriff, da er die Bälle gut festmachte und dann versuchte, die Mitspieler einzusetzen. Einen guten Pass von Jose auf Leon konnte dieser nicht verwerten, sein Schuss wurde gerade noch zur Ecke geblockt. Auch Rodrigo unterstützte mit frischer Kraft im Angriff, so dass die Partie offener wurde. In der 67. und 68. Minute musste Flo gleich zwei Mal gefährliche Schüsse entschärfen. Das Spiel wogte hin und her, da beide Seiten die Entscheidung zu ihren Gunsten suchten, aber ihre Angriffe nicht entscheidend abschließen konnten. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Careca ins Spiel und die Punkte (oder der verdiente Zähler eines Unentschiedens) ging flöten. Bei einem der letzten Angriffe der Heimelf konnte er einen Pass zum schussgewaltigen Dreizehner nicht unterbinden. Sascha (besagter gefährliche Schütze) hielt mittig vor dem Tor aus 18 Metern drauf und Flo war bei diesem Hammer machtlos. Und dass in der letzten Minute. Der Schiri (ehemals Vorstand in Tiengen und uns wohl bekannt) ließ zunächst zwei Minuten und nach einem kleinen Disput insgesamt vier Minuten nachspielen, doch mit verzweifelten langen Bällen brachten die Portugiesen keine gefährliche Situation mehr zustande. Eine ganz bittere Niederlage. Immerhin war die Flut der Gegentore eingedämmt worden und eine taktische Grundordnung gefunden, die auf bessere Zeiten hoffen lässt, wenn sie so konsequent wie in Ebringen umgesetzt wird.

 

29.09.2019 ⇒ FC Portugiesen II – BW Wiehre II 0:8 (0:1)

Im (halben ) Dutzend billiger

Oder: von der Ersten lernen heißt verlieren lernen. Jedenfalls fing sich die Reserve gegen die Wiehre eine ordentliche Packung ein. Nach gut einer halben Stunde hatten die Portos Glück, als ein Stürmer Mauro entwischte, aber den Ball neben das offene Tor setze. Kurz vor dem Wechsel fällte Daniel Martins einen Wiehremer kurz vor dem Strafraum und sah die gelbe Karte von Kevin. Das verbale Scharmützel mit Daniel beeindruckte den Schützen wenig, mit etwas Windunterstützung versenkte er den Ball im Dreieck zur Pausenführung für die Gäste.

Kurz nach dem Wechsel gelang den Gästen der zweite Treffer, begünstigt einmal mehr durch unzulängliche Defensivarbeit. Auch beim dritten Gegentreffer wurde die Mannschaft in der Vorwärtsbewegung kalt erwischt mit einem Konter. Doch an diesem Tag war auch die Offensive maßgeblich an dem schlechten Ergebnis beteiligt. Zehn Minuten vor Schluss trafen die Stürmer Latte und Pfosten mehrfach, aber nicht das leere Tor. Besser machten es die Blau-Weißen, die beim Gegenstoß auf 4:0 stellten. Da es so leicht schien, ein Tor zu erzielen, stürmte Wiehre munter weiter. Aber auch die Portugiesen, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. Während sich die Portos im Auslassen klarster Chancen übertrafen, konnten die Gäste noch zwei Mal jubeln, weil die Rückwärtsbewegung weitgehend eingestellt wurde. So endete das Spiel mit 0:6, obwohl sicher auch ein 5:8 oder gar 5:6 möglich gewesen wäre. Und auch die Tatsache, dass es das erste Spiel auf dem Hartplatz war, taugt nicht als Entschuldigung. Denn wie immer spielten beide Mannschaften auf demselben Untergrund.

 

22.09.2019 ⇒ VfR Pfaffenweiler II – FC Portugiesen II 4:3 (2:2)

Gib’ mir fünf … auch bei der Zweiten

Tore satt wie meist, wenn die Portugiesen beteiligt sind, aber am Ende kann der Gegner noch nachlegen und behält die Punkte für sich.

Nach fünf Minuten gerieten die Portos nach dem bekannten Schema in Rückstand: Ballverlust beim Spielaufbau, langer Ball in die Spitze, Gegner verwertet und führt. Aber die Zweite hat Comeback-Qualitäten und kam schon fünf Minuten später zum Ausgleich. Ingo hatte Fabi steil geschickt, der legte zurück auf Kevin. Als die Zuschauer schon lamentierten, dass Kevin sich den Ball zu weit vorgelegt hatte, erwischt er ihn genau richtig und traf ins lange Eck zum 1:1. Und zehn Minuten später gingen die Portos sogar in Führung. Einen Freistoß aus knapp zwanzig Metern setzte Ingo gut über die Mauer, so dass der Torwart den Ball nur noch ins eigene Tor klatschen konnte. Kurz darauf verhinderte Alex mit einer guten Abwehr nach einem weiteren Patzer in der Abwehr den Ausgleich. Das defensive Stellungsspiel bleibt mangelhaft. Doch es dauerte bis zur 40. Minute, ehe die Gastgeber eine erneute Unsicherheit ausnutzen konnten: Eine Flanke kam zu einem völlig freistehenden Stürmer. Dessen Schuss klatschte Alex nach vorne ab, doch der Nachschuss des zweiten Stürmers, auch er nur minimal gestört, saß. So ging es mit 2:2 in die Pause.

Fünf Minuten nach dem Wechsel hatten die Schneckenstädter drei Ecken, aber weder ein Tor noch ein Elfer war das Resultat, die dritte Ecke wurde am Pfosten vorbei geköpft. Auf der Gegenseite setze sich Ingo im Sechzehner gut durch, traf aber ebenso knapp neben den Pfosten. Mitte der zweiten Halbzeit verschätzte sich der eingewechselte Jochen beim Abwehrversuch. Der Stürmer lief allein auf Alex zu, schlug einen Haken an Alex und dann den Ball am Tor vorbei. Doch die nächste Chance brachte die erneute Führung für die Heimelf. Nach einem Freistoß konnte Gaspar einen Kopfball auf der Linie zur Ecke abwehren. Die Ecke kam scharf herein und am zweiten Pfosten köpfte ein Stürmer ein zum 3:2. Postwendend der Ausgleich. Nach einem Rückpass schien der gegnerische Torwart am Ball, doch Ingo setzte nach, eroberte den Ball und schob flach ein zum 3:3. (69.) Nur eine Minute später sogar die Chance zur Führung. Janis hatte Ingo geschickt, der zog in den Sechzehner, kam auch am Torwart vorbei, doch irgendwie konnte der Torwart den Ball mit der Hand noch blocken und seinen Fehler vom dritten Gegentreffer wieder wettmachen. Zehn Minuten vor Schluss segelt ein Freistoß hoch in den Strafraum. Alex segelt vorbei, der Ball streicht knapp neben dem Pfosten ins Aus. Dann das kurioseste Tor des Tages. Alex schlägt nach dem Ausball den Abstoß, trifft genau den Kopf eines Stürmers und von dessen Birne fliegt der Ball als Lob ins leere Tor, 4:3, ein echter Genickbrecher. So war es nicht verwunderlich, dass die Pfaffenweilermer Reserve fünf Minuten vor dem Ende noch einen draufsetzte. Wieder ein Fehler im Defensivverbund. Zwei Verteidiger gehen auf denselben Stürmer, der legt auf die Außenbahn, wo der frei gelassene Spieler Zeit hat, die Flanke gut zu timen, in der Mitte verwandelt der dritte Stürmer per Direktabnahme zum 5:3. Da die Heimelf ein Chancenplus hatte, geht der Sieg insoweit in Ordnung, aber bei einer konsequenteren Verteidigung und dem einen oder anderen glücklicheren Abschluss wäre ein Remis möglich gewesen. So blieb die bittere Tatsache, dass drei und sogar vier Auswärtstore nicht für ein für einziges Pünktchen gereicht haben. s

 

01.09.2019 ⇒ SV Munzingen II –FC Portugiesen II 7:4 (4:2)

Gut geköpft, schlecht verteidigt

Die Zweite lieferte trotz gewisser Aufstellungssorgen ein gutes Spiel, auch wenn am Ende die Munzinger noch effektiver waren und den Heimdreier einfuhren.

Es begann gut für die Portos mit einer Co-Produktion von Familie Abreu. Nein, nicht das Comeback von Jose und Jonny, sondern die Brüder Mauro und Rui Abreu! Mauro brachte von der rechten Seite eine hohe Flanke in den Strafraum, Bruder Rui lief einfach durch und nickte den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die Heimelf versuchte es oft mit Fernschüssen. Da die Schützen oft viel Zeit hatten, sich die Bälle zu Recht zulegen, verwunderte es, dass sie zunächst das Tor deutlich verfehlten. Nach gut zwanzig Minuten konnte Albo einen Schuss aus spitzem Winkel gerade noch zur Ecke abwehren. Doch zwei Minuten später war es mit der Führung vorbei: auf der rechten Seite konnte ein Stürmer entwischen, weil die Abstimmung in der Rückwärtsbewegung nicht stimmte. Seine Flanke wurde ebenfalls per Kopf zum 1:1 ins Tor bugsiert. Doch die Freude währte nur kurz. Quasi im Gegenzug war Rui nun der Flankengeber und Fabian erzielte das dritte (Kopfball)tor des Spiels zur neuerlichen Führung der Portugiesen (27.). Dann gab es eine Trinkpause und diese führte wie schon häufiger zu beobachten zu einem Konzentrationsabfall der Roten. Das Stellungspiel in der Abwehr war miserabel, als ein Pass wieder von der rechten Angriffsseite der Munzinger flach hereingebracht wurde, stand ein Stürmer völlig blank und hatte wenig Mühe zum Ausgleich einzuschieben. Nach einer halben Stunde hatten die Portos Glück, als ein Freistoß der Heimelf am Pfosten landete. Aber nur fünf Minuten später gingen die Munzinger erstmals in Führung. Ein erster Schuss wurde abgeblockt, doch dann traf der zweite Schütze aus 25 Metern ins Tor (3:2, 36.Minute). Wieder nur zwei Minuten später die zweite Duselnummer. Ein Stürmer war links durchgegangen und schob den Ball aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei. Aber eine Minute später präsentierte sich die Abwehr einmal mehr wie ein Hühnerhaufen. Kein Verteidiger mochte entscheidend zu stören und so fiel fünf Minuten vor dem Wechsel das 4:2 für die Einheimischen.

Die Pause und die Wechsel schienen den Portugiesen gut getan zu haben. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff brachte Giuliano Martins eine Ecke mit Zug herein und Benny erzielte im zweiten Spiel das zweite Tor, auch er war per Kopf erfolgreich (51.). Nur vier Minuten später der Ausgleich, nach demselben Schema. Giuliano brachte eine scharfe Ecke herein und dann machte auch Nando, der seinen Spitznamen Girafa unter anderem trägt, weil ihn seine Größe für Kopfballtore prädestiniert, einen Treffer mit Köpfchen. Vier Kopfballtore der Portugiesen in einem Spiel sind eine Rarität. Wie das Auftreten von Vater-Sohn-Tandems in einer Aktivenmannschaft, auch das gab es in diesem interessanten Spiel nach der Einwechslung von Daniel Martins. Und dann gelang Nando beinahe noch die Führung. Guido war durch das Mittelfeld marschiert und spielte einen feinen Pass in die Spitze. Nando ließ den Verteidiger stehen, traf dann mit seinem Fernschuss aber nur den Außenpfosten. Bitter, dass mit dem Gegenangriff die Führung für die Munzinger fiel. Einen ersten Schuss konnte Albo abwehren, doch der Ball kam zu einem Munzinger der mit einem Weitschuss ins Dreieck zum 5:4 traf (61.). Bald darauf verhinderte Albo das 6:4, als er einen Schuss zur Ecke abwehren konnte. Dies kam herein, wurde noch einmal abgewehrt, doch die Munzinger bleiben in Ballbesitz und als die Flanke hereinkam hielt ein Stürmer das Brettchen hin und traf zum 6:4. Nun waren die Portos geschockt und taten sich schwer, wieder ins Spiel zu finden. Diese Verwirrung nutzten die Munzinger eine Viertelstunde vor Schluss bei einem schnellen Angriff. Die Verteidiger kamen nur langsam hinterher, der Stürmer legte quer und es stand 7:4. Immerhin fing sich die Mannschaft wieder und verhinderte weitere Gegentreffer. Ein abwechslungsreiches Spiel, leider mit dem besseren Ende für die Heimelf.

 

19.08.2019 ⇒ ASV Merdingen II –FC Portugiesen II 1:2 (1:0)

Neue Plätze und neue Gesichter

Die Reserve führte sich in Merdingen mit einem Sieg gut in der neuen Liga ein. Dabei trugen sich zwei neue Spieler als Torschützen ein und belegen das erfolgreiche Werben um neue Mitstreiter. Allerdings tat sich die Zweite zu Beginn schwer, viele Abstimmungsfehler spielten dem Gegner in die Karten. Alex war bei vielen Rückpässen als Libero oder gar als Ausputzer gefragt. In der zehnten Minute wurde er bei einer zu kurzen Rückgabe überlaufen. Zum Glück zog der Stürmer nicht nur an Alex, sondern auch den Ball am leeren Tor vorbei. Vorne mühte Ingo sich redlich, die langen Bälle festzumachen, aber in Halbzeit eins war er oft auf sich allein gestellt. Kurz vor dem Pausenpfiff waren die Gastgeber schnell unterwegs. Auf dem rechten Flügel lief der Angreifer dem Verteidiger und Alex davon. Seine scharfe Hereingabe konnte Gaspar auf der Linie nur noch ins Tor grätschen.

Nach dem Wechsel zeigten die Einwechslungen von Philipp Wirkung. Rui spielte fünf Minuten nach der Pause einen langen Ball auf Ingo, der sich um den Verteidiger drehte und aus elf Metern den Ball unter die Latte hämmerte. Er verwertete nahezu jeden Ball, nur ab und zu hatten die Mitspieler Mühe, die direkte Weiterleitung zu erfassen. Auch am Führungstreffer war er maßgeblich beteiligt. Zunächst zog der auf dem linken Flügel das Foul. Dann brachte er den Freistoß mit Zug aufs Tor. Der Keeper ließ den Ball abprallen und der eingewechselte Benny lupfte den Ball technisch gekonnt mit dem Außenrist über den Torwart. Spiel gedreht. Nach der Trinkpause hatten die Merdinger mit einem Fernschuss eine gute Gelegenheit, die Alex aus dem Dreieck boxte. Die Abwehr geriet zusehends unter Druck. Niggi warf sich zweimal in einen Schussversuch und konnte mit seinem Ganzkörpereinsatz einen Treffer verhindern. Kurz vor Schluss rutschte er beim Versuch eines Tacklings weg und wurde überlaufen, doch Alex konnte den Schuss abwehren und den Sieg retten.

 

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