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20.09.2019 ⇒ FC Portugiesen II – BW Wiehre II 0:8 (0:1)

Im (halben ) Dutzend billiger

Oder: von der Ersten lernen heißt verlieren lernen. Jedenfalls fing sich die Reserve gegen die Wiehre eine ordentliche Packung ein. Nach gut einer halben Stunde hatten die Portos Glück, als ein Stürmer Mauro entwischte, aber den Ball neben das offene Tor setze. Kurz vor dem Wechsel fällte Daniel Martins einen Wiehremer kurz vor dem Strafraum und sah die gelbe Karte von Kevin. Das verbale Scharmützel mit Daniel beeindruckte den Schützen wenig, mit etwas Windunterstützung versenkte er den Ball im Dreieck zur Pausenführung für die Gäste.

Kurz nach dem Wechsel gelang den Gästen der zweite Treffer, begünstigt einmal mehr durch unzulängliche Defensivarbeit. Auch beim dritten Gegentreffer wurde die Mannschaft in der Vorwärtsbewegung kalt erwischt mit einem Konter. Doch an diesem Tag war auch die Offensive maßgeblich an dem schlechten Ergebnis beteiligt. Zehn Minuten vor Schluss trafen die Stürmer Latte und Pfosten mehrfach, aber nicht das leere Tor. Besser machten es die Blau-Weißen, die beim Gegenstoß auf 4:0 stellten. Da es so leicht schien, ein Tor zu erzielen, stürmte Wiehre munter weiter. Aber auch die Portugiesen, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. Während sich die Portos im Auslassen klarster Chancen übertrafen, konnten die Gäste noch zwei Mal jubeln, weil die Rückwärtsbewegung weitgehend eingestellt wurde. So endete das Spiel mit 0:6, obwohl sicher auch ein 5:8 oder gar 5:6 möglich gewesen wäre. Und auch die Tatsache, dass es das erste Spiel auf dem Hartplatz war, taugt nicht als Entschuldigung. Denn wie immer spielten beide Mannschaften auf demselben Untergrund.

 

22.09.2019 ⇒ VfR Pfaffenweiler II – FC Portugiesen II 4:3 (2:2)

Gib’ mir fünf … auch bei der Zweiten

Tore satt wie meist, wenn die Portugiesen beteiligt sind, aber am Ende kann der Gegner noch nachlegen und behält die Punkte für sich.

Nach fünf Minuten gerieten die Portos nach dem bekannten Schema in Rückstand: Ballverlust beim Spielaufbau, langer Ball in die Spitze, Gegner verwertet und führt. Aber die Zweite hat Comeback-Qualitäten und kam schon fünf Minuten später zum Ausgleich. Ingo hatte Fabi steil geschickt, der legte zurück auf Kevin. Als die Zuschauer schon lamentierten, dass Kevin sich den Ball zu weit vorgelegt hatte, erwischt er ihn genau richtig und traf ins lange Eck zum 1:1. Und zehn Minuten später gingen die Portos sogar in Führung. Einen Freistoß aus knapp zwanzig Metern setzte Ingo gut über die Mauer, so dass der Torwart den Ball nur noch ins eigene Tor klatschen konnte. Kurz darauf verhinderte Alex mit einer guten Abwehr nach einem weiteren Patzer in der Abwehr den Ausgleich. Das defensive Stellungsspiel bleibt mangelhaft. Doch es dauerte bis zur 40. Minute, ehe die Gastgeber eine erneute Unsicherheit ausnutzen konnten: Eine Flanke kam zu einem völlig freistehenden Stürmer. Dessen Schuss klatschte Alex nach vorne ab, doch der Nachschuss des zweiten Stürmers, auch er nur minimal gestört, saß. So ging es mit 2:2 in die Pause.

Fünf Minuten nach dem Wechsel hatten die Schneckenstädter drei Ecken, aber weder ein Tor noch ein Elfer war das Resultat, die dritte Ecke wurde am Pfosten vorbei geköpft. Auf der Gegenseite setze sich Ingo im Sechzehner gut durch, traf aber ebenso knapp neben den Pfosten. Mitte der zweiten Halbzeit verschätzte sich der eingewechselte Jochen beim Abwehrversuch. Der Stürmer lief allein auf Alex zu, schlug einen Haken an Alex und dann den Ball am Tor vorbei. Doch die nächste Chance brachte die erneute Führung für die Heimelf. Nach einem Freistoß konnte Gaspar einen Kopfball auf der Linie zur Ecke abwehren. Die Ecke kam scharf herein und am zweiten Pfosten köpfte ein Stürmer ein zum 3:2. Postwendend der Ausgleich. Nach einem Rückpass schien der gegnerische Torwart am Ball, doch Ingo setzte nach, eroberte den Ball und schob flach ein zum 3:3. (69.) Nur eine Minute später sogar die Chance zur Führung. Janis hatte Ingo geschickt, der zog in den Sechzehner, kam auch am Torwart vorbei, doch irgendwie konnte der Torwart den Ball mit der Hand noch blocken und seinen Fehler vom dritten Gegentreffer wieder wettmachen. Zehn Minuten vor Schluss segelt ein Freistoß hoch in den Strafraum. Alex segelt vorbei, der Ball streicht knapp neben dem Pfosten ins Aus. Dann das kurioseste Tor des Tages. Alex schlägt nach dem Ausball den Abstoß, trifft genau den Kopf eines Stürmers und von dessen Birne fliegt der Ball als Lob ins leere Tor, 4:3, ein echter Genickbrecher. So war es nicht verwunderlich, dass die Pfaffenweilermer Reserve fünf Minuten vor dem Ende noch einen draufsetzte. Wieder ein Fehler im Defensivverbund. Zwei Verteidiger gehen auf denselben Stürmer, der legt auf die Außenbahn, wo der frei gelassene Spieler Zeit hat, die Flanke gut zu timen, in der Mitte verwandelt der dritte Stürmer per Direktabnahme zum 5:3. Da die Heimelf ein Chancenplus hatte, geht der Sieg insoweit in Ordnung, aber bei einer konsequenteren Verteidigung und dem einen oder anderen glücklicheren Abschluss wäre ein Remis möglich gewesen. So blieb die bittere Tatsache, dass drei und sogar vier Auswärtstore nicht für ein für einziges Pünktchen gereicht haben. s

 

01.09.2019 ⇒ SV Munzingen II –FC Portugiesen II 7:4 (4:2)

Gut geköpft, schlecht verteidigt

Die Zweite lieferte trotz gewisser Aufstellungssorgen ein gutes Spiel, auch wenn am Ende die Munzinger noch effektiver waren und den Heimdreier einfuhren.

Es begann gut für die Portos mit einer Co-Produktion von Familie Abreu. Nein, nicht das Comeback von Jose und Jonny, sondern die Brüder Mauro und Rui Abreu! Mauro brachte von der rechten Seite eine hohe Flanke in den Strafraum, Bruder Rui lief einfach durch und nickte den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die Heimelf versuchte es oft mit Fernschüssen. Da die Schützen oft viel Zeit hatten, sich die Bälle zu Recht zulegen, verwunderte es, dass sie zunächst das Tor deutlich verfehlten. Nach gut zwanzig Minuten konnte Albo einen Schuss aus spitzem Winkel gerade noch zur Ecke abwehren. Doch zwei Minuten später war es mit der Führung vorbei: auf der rechten Seite konnte ein Stürmer entwischen, weil die Abstimmung in der Rückwärtsbewegung nicht stimmte. Seine Flanke wurde ebenfalls per Kopf zum 1:1 ins Tor bugsiert. Doch die Freude währte nur kurz. Quasi im Gegenzug war Rui nun der Flankengeber und Fabian erzielte das dritte (Kopfball)tor des Spiels zur neuerlichen Führung der Portugiesen (27.). Dann gab es eine Trinkpause und diese führte wie schon häufiger zu beobachten zu einem Konzentrationsabfall der Roten. Das Stellungspiel in der Abwehr war miserabel, als ein Pass wieder von der rechten Angriffsseite der Munzinger flach hereingebracht wurde, stand ein Stürmer völlig blank und hatte wenig Mühe zum Ausgleich einzuschieben. Nach einer halben Stunde hatten die Portos Glück, als ein Freistoß der Heimelf am Pfosten landete. Aber nur fünf Minuten später gingen die Munzinger erstmals in Führung. Ein erster Schuss wurde abgeblockt, doch dann traf der zweite Schütze aus 25 Metern ins Tor (3:2, 36.Minute). Wieder nur zwei Minuten später die zweite Duselnummer. Ein Stürmer war links durchgegangen und schob den Ball aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei. Aber eine Minute später präsentierte sich die Abwehr einmal mehr wie ein Hühnerhaufen. Kein Verteidiger mochte entscheidend zu stören und so fiel fünf Minuten vor dem Wechsel das 4:2 für die Einheimischen.

Die Pause und die Wechsel schienen den Portugiesen gut getan zu haben. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff brachte Giuliano Martins eine Ecke mit Zug herein und Benny erzielte im zweiten Spiel das zweite Tor, auch er war per Kopf erfolgreich (51.). Nur vier Minuten später der Ausgleich, nach demselben Schema. Giuliano brachte eine scharfe Ecke herein und dann machte auch Nando, der seinen Spitznamen Girafa unter anderem trägt, weil ihn seine Größe für Kopfballtore prädestiniert, einen Treffer mit Köpfchen. Vier Kopfballtore der Portugiesen in einem Spiel sind eine Rarität. Wie das Auftreten von Vater-Sohn-Tandems in einer Aktivenmannschaft, auch das gab es in diesem interessanten Spiel nach der Einwechslung von Daniel Martins. Und dann gelang Nando beinahe noch die Führung. Guido war durch das Mittelfeld marschiert und spielte einen feinen Pass in die Spitze. Nando ließ den Verteidiger stehen, traf dann mit seinem Fernschuss aber nur den Außenpfosten. Bitter, dass mit dem Gegenangriff die Führung für die Munzinger fiel. Einen ersten Schuss konnte Albo abwehren, doch der Ball kam zu einem Munzinger der mit einem Weitschuss ins Dreieck zum 5:4 traf (61.). Bald darauf verhinderte Albo das 6:4, als er einen Schuss zur Ecke abwehren konnte. Dies kam herein, wurde noch einmal abgewehrt, doch die Munzinger bleiben in Ballbesitz und als die Flanke hereinkam hielt ein Stürmer das Brettchen hin und traf zum 6:4. Nun waren die Portos geschockt und taten sich schwer, wieder ins Spiel zu finden. Diese Verwirrung nutzten die Munzinger eine Viertelstunde vor Schluss bei einem schnellen Angriff. Die Verteidiger kamen nur langsam hinterher, der Stürmer legte quer und es stand 7:4. Immerhin fing sich die Mannschaft wieder und verhinderte weitere Gegentreffer. Ein abwechslungsreiches Spiel, leider mit dem besseren Ende für die Heimelf.

 

19.08.2019 ⇒ ASV Merdingen II –FC Portugiesen II 1:2 (1:0)

Neue Plätze und neue Gesichter

Die Reserve führte sich in Merdingen mit einem Sieg gut in der neuen Liga ein. Dabei trugen sich zwei neue Spieler als Torschützen ein und belegen das erfolgreiche Werben um neue Mitstreiter. Allerdings tat sich die Zweite zu Beginn schwer, viele Abstimmungsfehler spielten dem Gegner in die Karten. Alex war bei vielen Rückpässen als Libero oder gar als Ausputzer gefragt. In der zehnten Minute wurde er bei einer zu kurzen Rückgabe überlaufen. Zum Glück zog der Stürmer nicht nur an Alex, sondern auch den Ball am leeren Tor vorbei. Vorne mühte Ingo sich redlich, die langen Bälle festzumachen, aber in Halbzeit eins war er oft auf sich allein gestellt. Kurz vor dem Pausenpfiff waren die Gastgeber schnell unterwegs. Auf dem rechten Flügel lief der Angreifer dem Verteidiger und Alex davon. Seine scharfe Hereingabe konnte Gaspar auf der Linie nur noch ins Tor grätschen.

Nach dem Wechsel zeigten die Einwechslungen von Philipp Wirkung. Rui spielte fünf Minuten nach der Pause einen langen Ball auf Ingo, der sich um den Verteidiger drehte und aus elf Metern den Ball unter die Latte hämmerte. Er verwertete nahezu jeden Ball, nur ab und zu hatten die Mitspieler Mühe, die direkte Weiterleitung zu erfassen. Auch am Führungstreffer war er maßgeblich beteiligt. Zunächst zog der auf dem linken Flügel das Foul. Dann brachte er den Freistoß mit Zug aufs Tor. Der Keeper ließ den Ball abprallen und der eingewechselte Benny lupfte den Ball technisch gekonnt mit dem Außenrist über den Torwart. Spiel gedreht. Nach der Trinkpause hatten die Merdinger mit einem Fernschuss eine gute Gelegenheit, die Alex aus dem Dreieck boxte. Die Abwehr geriet zusehends unter Druck. Niggi warf sich zweimal in einen Schussversuch und konnte mit seinem Ganzkörpereinsatz einen Treffer verhindern. Kurz vor Schluss rutschte er beim Versuch eines Tacklings weg und wurde überlaufen, doch Alex konnte den Schuss abwehren und den Sieg retten.

 

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