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08.10.2017 ⇒ FC Portugiesen II – VfR Pfaffenweiler II 2:6 (1:2)

Ein Dutzend Chancen, ein halbes Dutzend Tore...

...für den Gegner. In der letzten Saison habe ich oft geschrieben, dass die Zweite nur eine gute Halbzeit zu Wege bringt. Nach diesem Spiel sieht es aus, als fällt die Reserve in alte Muster zurück.

Die Mannschaft stand kaum auf dem Platz, lag sie mit 0:1 hinten. Konzentration sieht anders aus. Nach zehn Minuten eine scharfe Hereingabe der Portugiesen in den Fünfer, aber keiner, der in den Ball grätscht. Nach einer Viertelstunde schickte Patrick Sebbo mit einem Pass, der für Umbe ablegte, aber der scheiterte am Torwart. Beim nächsten Angriff haute Sebbo einen Volleyschuss über das Tor. Dann erhöhten die Gäste fast aus dem Nichts auf 2:0. Ein Angriff wurde mit einem Foul gestoppt, die Distanz zum Tor schien aber ungefährlich. Dennoch versuchte es der Schütze direkt und traf über die Mauer neben dem Pfosten ins Tor. Der Ball war lange unterwegs, so dass er nicht unhaltbar schien. Die Chance zum 3:0 wurde dann glücklicherweise gleich zwei Mal kläglich vergeben. So konnten die Portugiesen nach dem Anschlusstreffer wieder hoffen. Nach einem guten Angriff folgte ein Getümmel im Strafraum. Tugay kam an den Ball, seinen Schuss konnte der Torwart aber abwehren. Aber im Nachschuss war Mike erfolgreich. (33. Minute). Nun kam die beste Phase der Portos. Zwei Minuten nach dem Tor kam der Ball wieder zu Mike, doch der schob die Kugel knapp am Tor vorbei. Dann setzte sich Niki klasse im Mittelfeld durch und brachte eine schöne Flanke, die Tugay direkt nahm, aber wieder konnte der Torwart der Gäste abwehren. Zwei Minuten vor der Pause zog Tugay auf der linken Außenbahn am Verteidiger vorbei, doch sein Versuch mit dem Außenrist landete neben dem Tor. Und in der letzten Aktion vor dem Wechsel zog Sebbo im Strafraum ab. Der Keeper konnte den scharf getretenen Ball aber abwehren, er lag frei vor ihm. Mike schaltete am schnellsten, brachte den Ball aber nicht über die Linie.

Direkt nach der Halbzeit hatte Umbe den Ausgleich auf dem Fuß, doch im 1:1 konnte er sich nicht gegen den guten Gästeschlussmann durchsetzen. In der 53. Minute setzte Niki einen Schuss über das Tor. Nach gut einer Stunde gelang der Ausgleich. Bei einem langen Pass konnte Umbe seine Geschwindigkeit einsetzen, doch der Verteidiger konnte seinen Schuss zur Ecke blocken. Als diese abgewehrt wurde, köpfte Mauro fast vom Sechzehner an den Pfosten, nachdem er seinen Gegenspieler ungestraft weggeschoben hatte. Der Torwart dachte wohl, der Ball ginge neben das Tor, doch er prallte an den Pfosten. Sebbo stand richtig, weil er richtig spekuliert hatte und traf zum 2:2 (65. Minute). Wer nun gedacht hatte, das Momentum sei auf Seiten der Portos sah sich nach gut zehn Minuten getäuscht: Die Gäste hatten nach einem Angriff drei Ecken in Folge, weil die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam. Dann legte Mauro mit einem Kopfball nach hinten den Ball für einen Stürmer auf, der zum 3:2 vollendete. Nun ging bei den Portugiesen gar nichts mehr. Zehn Minuten vor dem Ende erhöhten die Gäste auf 2:4. Damit wäre das Ergebnis noch erträglich gewesen. Doch ohne große Gegenwehr konnten die Gäste in der 84. und 90. Minute noch auf 6:2 erhöhen. Und zwei Minuten vor dem letzten Tor schaffte es ein Gästestürmer, eine Hereingabe am leeren Tor vorbeizusemmeln. Also wieder nur 45 Minuten gut gespielt, wenn auch auf beide Hälften verteilt, aber vier Gegentore in zwanzig Minuten sind nicht akzeptabel, nicht in Opfingen und nicht in Tiengen.

 

01.10.2017 ⇒ SV Opfingen II – FC Portugiesen II 10:0 (3:0)

...

...da fehlen dir die Worte. Eine zweistellige Niederlage ist auch bei den Reserven ein Ereignis mit Seltenheitswert, aber diese Klatsche kam unerwartet, auch wenn letzte Woche eine Heimniederlage gegen das Schlusslicht vorausgegangen war. Solche haarsträubenden Fehler hat man lange nicht mehr gesehen. Die erste Viertelstunde beschnupperten sich die Mannschaften ohne viel Gefahr auszustrahlen, auch die erste Chance wurde erst gefährlich, als ein Schuss abgefälscht wurde, dann aber das Ziel verfehlte. Das Ziel seines Einwurfs verfehlte dann auch Björn, als er entgegen der Trainerregel den Ball nach hinten warf. Ein Stürmer hatte die Situation erfasst, sprintete dem Ball hinterher und konnte den Verteidiger ausspielen und an Alex vorbei quer legen, sein Sturmpartner brauchte nur einzuschieben. Nur fünf Minuten später das nächste Unglück: Wieder ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld. Der Stürmer wollte flanken, der Ball rutscht ihm über den Spann und fliegt ins Dreieck, auch Alex war von der Flugkurve überrascht. Beim dritten Treffer zeigten sich gleich zwei Fehler im Defensivverhalten: erst lief der Verteidiger nicht mit beim Angriff der Opfinger. Alex kann zwar abwehren, aber auch der zweite Ball landet bei einem Stürmer, weil kein Verteidiger mitgeht, der Stürmer dreht sich um die eigene Achse und trifft ins Tor (33.). Fünf Minuten später rutschte Patrick bei einem Fernschuss aus, dennoch verfehlte er das Ziel nur knapp. Dann hatte Sebbo Pech, als ein Seitfallzieher nicht klappen wollte (40.). Kurz danach der zweite unglückliche Einwurf der Portos. Sebbo wird von drei Weißen abgeschirmt als der Ball zu ihm kommt, die Verteidiger behalten die Oberhand und leiten den Konter ein, der wie das 1:0 verläuft: Ball über außen nach vorne gebracht, Pass nach innen, der zweite Stürmer schiebt unbedrängt ein.

Trotz des deutlichen Rückstands versuchten die Portos weiter ihr Glück in der Offensive. Eine Hereingabe von Tugay verpasste erst Mauro, Sebbo schoss darauf einen Gegner an, die folgende Ecke brachte nichts ein (47.) In der 55. Minute konnte Alex einem Stürmer den Ball abnehmen, doch nach einer Viertelstunde war der Versuch der Schadensbegrenzung wieder beendet. Nach einer Stunde ließ der flinke Afrikaner zwei Verteidiger mit einer Körpertäuschung stehen, passte flacht nach innen und schon stand es 5:0. Alex wehrte sich nach Kräften, fischte einen Fernschuss aus dem Dreieck bevor es erneut einschlug. Auch Thomas ließ sich anstecken und spielte einen Abstoß als Flugball zu Marko. Doch der Stürmer war einmal mehr schneller und machte mit einem schnellen Antritt das halbe Dutzend voll. Kurz darauf ein entschlossener Angriff aus dem Mittelfeld und es stand 7:0. Dann hatte Sebbo einen satten Schuss aus zehn Metern abgefeuert, aber der Torwart wehrte glänzend ab, der Ehrentreffer wollte nicht gelingen. Dafür legten die Gastgeber eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Elfmeter nach und erhöhten auf 8:0. Und immer noch nicht machten die Portos die Schotten dicht. So konnten die Opfinger in den letzten vier Minuten noch zwei Treffer erzielen und ein zweistelliges Ergebnis erreichen. Noch eine alte Faustregel: wenn du mit vier Toren hinten liegst, verstärke die Abwehr, nicht den Angriff. Oder lass dir die Hütte vollhauen.

 

24.09.2017 ⇒ FC Portugiesen II – SV Au-Wittnau III 1:3 (0:2)

Endlich der erste Sieg...

...für die Gastmannschaft. Angesichts von sieben Niederlagen und einer Tordifferenz von -24 liegt der Verdacht nahe, dass der Gegner auf die leichte Schulter genommen wurde oder das Ergebnis schon vor dem Anpfiff feststand. Dem war aber nicht so. Die Gäste spielten deutlich besser als der Tabellenplatz und hatten schon in den ersten zwanzig Minuten gute Gelegenheiten. Einmal trafen sie sogar den Pfosten. Das führte dann auch zu einer Reaktion der Portos. Mitte der ersten Halbzeit traf Patrick mit einem Freistoß das rechte Tordreieck nur von außen. Nach 35 Minuten hatte Mauro einen Ball weit vorgelegt und versuchte es aus spitzem Winkel statt den Ball nach innen zu passen. Der Torwart konnte zur Ecke klären, die nichts einbrachte. Kurz darauf gab es erneut einen Eckball, doch keiner der Stürmer spekulierte auf den Abpraller im Fünfmeter. So konnten die Gäste nicht nur klären, sondern einen gefährlichen Konter einleiten. Als Thomas auf den Angreifer ging, passte der nach rechts auf den Flügel zu seinem mitgelaufenen Kollegen. Der konnte sich den Ball zurecht legen und traf aus vierzehn Metern ins lange Dreieck, keine Chance für Alex. Die Portugiesen waren zu behäbig im Aufbau, insbesondere versäumten sie es, die Schnelligkeit von Tugay oder Sebbo in die Waagschale zu werfen. Als Sebbo einen langen Ball besser einschätzte als der Verteidiger, ging er volles Risiko, doch der Ball ging -volley genommen- am Tor vorbei (43.Minute). Und zu allem Überfluss schafften es die Gäste mit der letzten Chance vor der Halbzeit auf 2:0 zu erhöhen.

Damit nicht genug, die Gäste kamen auch besser aus den Gängen nach dem Wechsel und erhöhten schnell auf 3:0. Eine Aktion von Heitz hätte vielleicht eine Wende bringen können, doch er hatte kein Glück. Erst schlug er eine gute Flanke, die aber abgewehrt wurde, genau in seinen Lauf. Dann zog er ab aus 18 Metern, traf aber auch nur das Tordreieck von außen. Dann musste Alex in einer 1:1 Situation retten. Mit ein bisschen Glück konnte er das Tor verhindern. Der Stürmer versuchte ihn zu tunneln, traf aber das Bein, so dass der Ball entscheidend gebremst und abgefälscht wurde und neben dem Pfosten ins Aus ging. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde Pedro beim Versuch, im Strafraum den Verteidiger zu umdribbeln von den Beinen geholt. Sebbo verwandelte den Elfmeter sicher, aber auch jetzt konnten die Portos nicht mehr Druck aufbauen, um den Gegner noch einmal in Bedrängnis zu bringen. Die brachten den Vorsprung locker über die Zeit und hätten sogar noch höher gewinnen können. In der letzten Minute säbelte Janis einen Stürmer im Strafraum um, doch Alex, der ein sehr gutes Spiel machte, konnte auch den Elfmeter halten. Allein, es hat nicht viel genützt, denn am Ende stand eine unerwartete und unerwartete deutliche 1:3 Niederlage gegen das bisherige Schlusslicht zu Buche.

 

17.09.2017 ⇒ FSV Ebringen II – FC Portugiesen II 0:2 (0:1)

Die Zweite tut sich schwer...

...aber sie tut gewinnen. Und das mit Mühe gegen eine zusammen telefonierte AH-Truppe. Aber wen interessiert das noch in zwei Wochen. Phrasenschwein die Erste: Lieber ein hässlicher Sieg als eine schöne Niederlage. Aufgrund von Guidos Blinddarmblitzoperation und anderer Sekretionsprobleme hatte Trainer Sven Selektionsprobleme und einmal mehr lief eine andere Anfangself auf als vor Wochenfrist. Vielleicht war das der Grund, warum die Portugiesen erst einen Lattenkracher der Gastgeber nach 20 Minuten brauchten, um richtig wach zu werden. Nach einer halben Stunde hatte Rückkehrer Mauro eine gute Gelegenheit nach einer Ecke, doch sein Flachschuss wurde auf der Linie geblockt. Drei Minuten später verschätzte sich Alex bei einer Flanke, doch auch der Stürmer konnte -überrascht wie er war, dass der Ball vor ihm landete - nicht mehr reagieren und der Ball ging ins Aus. Es folgte eine harmlose Ecke. Zwei Minuten vor der Pause versprang Mauro ein guter Pass von Marco Fernandes, der nicht nur defensiv unterwegs war, sondern auch das Spiel nach vorne anzukurbeln wusste. Mauro konnte den Ball aber wieder sichern und mit einem Flachschuss die Führung der Portugiesen markieren. Die war etwas schmeichelhaft aber sie fiel (Phrasenschwein die Zweite) zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt für das Heimteam.

Im zweiten Abschnitt begannen die Portos gut, Fabi dribbelte sich durch, sein Pass fand den freien Mauro aber im Abseits. Eine Viertelstunde vor Schluss hatten sie dann Glück, als nach einem Getümmel im Strafraum der Ball am Außennetzt landete. Acht Minuten vor Schluss wurde Sebbo perfekt angespielt, doch statt den Ball direkt zu nehmen, wollte er stoppen und der Abschluss misslang. Zum Glück traf drei Minuten später Marco zum entscheidenden 2:0. Eine Hereingabe schob er mit links (!) am Keeper vorbei, nachdem dieser die rechte Ecke gewählt hatte und das Tor offen stand. A win is a win is a win sagen die Footballer.

 

10.09.2017 ⇒ FC Portugiesen II – FC Wolfenweiler-Schallstadt II 1:1 (0:0)

Einen Punkt erkämpft...

...klingt besser als zwei verloren. Zumal Wolfenweiler zu den besseren Reserven in unserer Staffel zählt. So setzten sie in der neunten Minute einen Schuss nur knapp über das Ziel. Aber Guido konterte mit einem guten Freistoß nur eine Minute später. Noch besser war ein Freistoß von Patrick nach einer Viertelstunde, der von der Latte runter tropfte wie damals in Wembley. Als auch beide Nachschussversuche vom Torwart der Gäste vereitelt wurden, riefen die Zuschauer nach dem Videobeweis, vergeblich. In der 20. Minute legte Guido von der Außenlinie auf Janis zurück dessen Direktabnahme verfehlte das Tor nur um Zentimeter. Dann war Alex gegen einen Stürmer gefordert und konnte zur Ecke klären (24.) Und wieder nur eine Zeigerumdrehung später düpierte ein Gästestürmer zwei Verteidiger an der Außenlinie, Alex konnte den Schuss aus spitzem Winkel parieren. Nach einer halben Stunde hatte Sebbo in diesem munteren Spiel eine Gelegenheit gegen den Torwart, fiel dann aber hin, so dass der Torwart Sieger blieb, ebenso wie Alex in der nächsten Situation am anderen Spielfeldende. Und auch in der 33. Minute kann er eine gefährliche Flanke der Schallstädter entschärfen. Und in der 43. Minute musste er noch einmal zupacken, um das Unentschieden in die Pause einer unterhaltsamen ersten Halbzeit zu retten.

Nach dem Wechsel ging der Schlagabtausch weiter, wobei die Portos den ersten Treffer setzten. Einen guten Pass aus dem Mittelfeld von Patrick erlief Sebbo und schoss auf das Tor. Der Torwart konnte den Ball zwar abwehren, aber Guido hatte richtig spekuliert und drückte den Abpraller über die Linie zum 1:0. Die Führung gab leider nicht die erhoffte Sicherheit, denn nur wenige Minuten später gelang den Gästen der Ausgleich. Der bullige Mittelstürmer setzte sich an der Strafraumlinie gegen zwei Verteidiger durch und brachte eine scharfe Flanke nach innen, die ein Mitspieler problemlos in die Maschen verlängerte. In der letzten Viertelstunde hätte der Stürmer mit der Footballerstatur die Portugiesen abschießen können. Technisch geschickt setzte er sich dreimal gegen die portugiesische Verteidigung durch. Aber seine strammen Schüsse gingen rechts und links vorbei und über das Tor, jeweils nur knapp. Immerhin zeigte er nach dem Spiel, das 1:1 endete, Größe und brachte seinen Mannschaftskameraden sofort eine Kiste Bier, die üblicherweise nur nach einem verschossenen Elfmeter fällig wird. Muss ich erwähnen, dass auch die Zweite der Portugiesen den einen oder anderen Kasten leerte nach dem Unentschieden, das (siehe oben) schwer einzuordnen ist? Aber zumindest ist die Zweite auf gutem Weg, die Punkteausbeute der letzten Saison schon in der Vorrunde zu übertreffen. Da wird noch einige Male gefeiert werden.

 

03.09.2017 ⇒ SV Biengen II – FC Portugiesen II 1:0 (0:0)

Knapp gescheitert

Bei diesem Spiel hätte man sich die erste Hälfte schenken können, denn es gab nur zwei Möglichkeiten für den SV Biengen. In der 10. Minute hatte die Abwehr einen Stürmer übersehen, Alex konnte aber im kurzen Eck klären. Und nach einer halben Stunde gab es eine Ecke für die Gastgeber, bei der Alex Glück hatte. Trotz seines Leo-Rufs kam er nicht an den Ball, doch der Stürmer verfehlte das Tor. Ansonsten gab es viele Fehlpässe und etliche Fouls, da die Schiedsrichterin nicht durchgriff.

In der zweiten Runde hatte Biengen nach fünf Minuten einen guten Schuss, der knapp vorbei ging, die Abwehr war zu zögerlich. In der 52. Minute endlich eine gefährliche Situation der Portos. Sebi nahm einen weiten Freistoß von Patrick Niegoth direkt, doch er traf nur das Außennetz aus ganz spitzem Winkel. Nach einer Stunde war Sebi durch, doch der Abseitspfiff machte die Chance zunichte. In der 70. Minute kam Janis frei zum Abschluss, der Ball wurde aber von einem Verteidiger touchiert und dadurch so gebremst, dass der Torwart den Ball festhalten konnte. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte Umbo, nachdem ihm Sebi einen Querpass perfekt zugespielt hatte. Umbo schloss sofort ab, statt noch ein paar Schritte zu laufen. Sein Schuss gegen die Laufrichtung des Keepers ging am linken Pfosten vorbei. Drei Minuten später konnte Alex gerade noch vor zwei Stürmern klären. Doch zehn Minuten vor Schluss hatte die Bettelei um das Gegentor ein Ende: Ein flacher Ball in den Strafraum wird vom ersten Stürmer nicht getroffen, doch der zweite findet das Netzt. FünfMinuten vor dem Ende gab es einen indirekten Freistoß, weil der Torwart der Biengener den Ball zu lange gehalten hatte, doch auch dieses Geschenk nahmen die Portos nicht an. Der Freistoß bleibt in der Mauer stecken. So verloren die Portugiesen en Spiel, das keinen Sieger verdient gehabt hätte.

 

01.09.2017 ⇒ FC Portugiesen II – Spvgg Buchenbach II 1:2 (0:2)

Schade um den Punkt

Das Ziel im Amateurfussball wie im Profibereich ist, dass die Mannschaften den gleichen Fußball spielen. Aber die Kopie, die die Zweite in der englischen Woche nach der Ersten ablieferte, war so nicht gewollt. Schon nach acht Minuten der Führungstreffer für die Gäste: mach schwachem Abwehrverhalten kommt der Ball quer durch den Strafraum zu einem Stürmer, der aus kurzer Distanz schießen darf. Alex kann nur nach vorne abklatschen und per Abstauber erzielen die Gäste das 1:0. Die Portos danach bemüht, aber wenig effizient. Ganz anders die Gäste in der Mitte der ersten Hälfte: Mit ihrer zweiten Gelegenheit machen sie das zweite Tor. Bei einer Ecke steht ein Angreifer völlig frei, so dass er nicht einmal hoch springen muss, um den Kopfball zu platzieren. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff wird Alex bei einem Schuss auf dem falschen Fuß erwischt, kann aber dennoch klären und Schlimmeres verhindern.

Sogleich nach dem Wechsel hatte Umbo nach einem guten Querpass den Ausgleich auf dem Fuß, doch beim Schuss geriet er in Rücklage und traf nur die Oberkante der Latte. Wenig später setzte sich Guido durch, doch sein Ball ging rechts am Tor vorbei (55.). Nach einer Stunde hätte Buchenbach den Sack zumachen können: der Ball kam parallel zur Torlinie an Alex vorbei, doch am zweiten Pfosten schaffte es der Stürmer, den Ball in die Bäume neben der Kiste zu dreschen. Zwei Minuten später die nächste Großchance der Gäste, wieder war der Stürmer allein, doch er köpfte Alex an, so dass der abwehren konnte. In der 70. Minute konnte er sich bei einem Freistoß der Gäste auszeichnen. Eine Viertelstunde vor Schluss dann doch der Anschlusstreffer: Ricardo bekam kurz nach der Mittellinie den Ball und sah den Torwart weit vor dem Gehäuse. Mit einem Heber aus fast 30 Metern überwand er den Keeper. Die Portos setzten alles auf eine Karte, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen, es blieb beim Resultat der Ersten: 1:2. Unnötig gegen diesen Gegner.

 

27.08.2017 ⇒ SF Grißheim II – FC Portugiesen II 4:2 (3:2)

Ein Punkt wäre verdient gewesen...

...aber dann hätten die Portos nur eines statt dreier Gastgeschenke verteilen dürfen. Das Spiel begann ruhig in der ersten Viertelstunde, auch die einheimischen Ultras waren noch nicht am Start. Dann hatten die Grißheimer die erste Möglichkeit über die linke Seite: der Stürmer entwischte Gaspar, der ihn nicht mehr hart bedrängen konnte, da er schon in den Sechzehner eingedrungen war. Alex kam ihm entgegen und verkürzte den Winkel, so dass der Stürmer den Ball am rechten Pfosten vorbeisetzte. Nur drei Minuten später eine Kopie der Situation: wieder war mit einem Flankenwechsel die linke Seite geöffnet, der Stürmer marschiert in den Strafraum, Alex kommt ihm entgegen, doch dieses Mal kann er den Ball besser platzieren und trifft zum 1:0 (21.). Doch die Portos hatten die Antwort schon wenige Minuten später parat: Bei einem langen Ball auf Sebi sah dieser, dass der Torwart weit vor seinem Gehäuse stand und brachte einen Lupfer aus 18 Metern auf die Kiste. Der Lob senkte sich über den Torwart, der noch eine Hand an den Ball brachte, aber nicht verhindern konnte, dass er zum 1:1 im Netz landete (29.). Ein schöner Treffer des Goalgetters der Zweiten. Und auch hier gab es eine Kopie, nach einer halben Stunde: bei einem langem Pass in die Spitze spielte Umbo seine Geschwindigkeit aus und entlief dem Verteidiger. Als der Keeper aus dem Tor kam, überlief er auch diesen, wurde aber nach links abgedrängt. Fast von der Strafraumgrenze sah er das freie Tor und überwand den Torwart ebenfalls mit einem hohen Lupfer (30.), ein wahrer Doppelschlag. Doch wie sie das Spiel gedreht hatten, verdaddelten die Portos diese Führung wieder. Alex spielte einen Abstoß zu Daniel, der den Ball an einen Stürmer verlor, der schnell nach innen passte, wo sein Kollege den Ball locker über die Linie brachte zum 2:2 Ausgleich. Dann hatten die Portos Pech, nach einem guten Angriff hatten sie zwei Ecken, die zweite wurde mittig abgewehrt, direkt in den Lauf eines Roten. Der brachte einen satten Flachschuss am Keeper vorbei, doch am Pfosten stand ein Verteidiger und verhinderte die erneute Führung der Gäste. Und was es noch schlimmer machte: mit einem sauberen Konter gingen die Grißheimer wieder in Führung. Die Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und als ein Stürmer auf der Grundlinie den Ball nach innen brachte, wurde Alex getunnelt und am zweiten Pfosten kullerte der Ball auf der abschüssigen Grundlinie ins Tor zur Pausenführung für die Sportfreunde.

In der zweiten Halbzeit tat sich spielerisch nicht viel, die Hälfte war geprägt von Nickligkeiten und vielen gelben Karten, Umbo hätte sogar eine rote sehen können, doch dann nahm ihn Sven vom Platz um Schlimmeres zu verhindern. Damit fehlte dem Spiel der Portos Geschwindigkeit. Und in der Abwehr der Biss beim vierten Gegentor. Der Stürmer konnte sich an drei Verteidigern vorbeidribbeln und traf dann mit einem Flachschuss neben dem Pfosten zum 4:2 (75.). Und nur drei Minuten später strich ein Schuss der Grißheimer knapp über die Latte. Nun hatten die einheimischen die Partie im Griff und zwei Minuten vor dem Schlusspfiff verhinderte Alex mit einer guten Parade ein weiteres Tor. Doch die Niederlage konnte er nicht verhindern, da hätten seine Vorderleute konsequenter und konzentrierter arbeiten müssen. Das wird noch wichtiger sein gegen den nächsten Gegner, die spielstarke Buchenbacher Reserve.

 

19.08.2017 ⇒ Spvgg Buggingingen II – FC Portugiesen II 6:1 (4:1)

Auf den Kunstoffboden der Tatsachen zurückgeholt

Während einige Zuschauer Runden um das schön gelegene und großzügig gebaute, aber schlecht ausgeschilderte Stadion drehten, verpassten sie einen furiosen Auftakt. Die Seefelder gingen schon nach sieben Minuten in Führung. Diese egalisierte Guido, gut eingesetzt von Goncalo postwendend (10.). Doch die Seefelder legten sofort nach und gingen nur vier Minuten später erneut mit 2:1 in Führung. Die Frage war, wie würde diese Auftaktspektakel enden. Die Antwort: leider mit dem deutlich schlechteren Ende für die Portugiesen. Denn nach weiteren zehn Minuten erhöhte die Heimelf leichtfüßig auf 3:1. Auch beim vierten Treffer zeigten sich Geschwindigkeitsvorteile der jungen Aufstiegself: auf dem linken Flügel wurden Mark und Thomas überlaufen, der Spieler ging auf die Grundlinie und passte mustergültig zurück, wo sein Mitspieler mit dem Brettchen aus fünf Metern vollenden konnte. Da war es gut, dass die Pause kam.

lm zweiten Abschnitt starteten die Portos mit einer Chance für Guido, dessen Schuss nach ungewollter Vorlage eines Verteidigers am Pfosten vorbeistrich. Schnell zeigte aber die Heimelf, wer Herr im Hause war an diesem Tag, denn nur drei Minuten nach diesem Hoffnungsschimmer erhöhten sie auf 5:1 (51.) Nun war in der Tat ein Debakel zu befürchten, und Chancen dafür gab es genug, da die Portugiesen immer noch nicht auf Schadensbegrenzung umgestellt hatten. Doch nach und nach wurden die jungen Wilden egoistischer und so dauerte es letztlich bis zur 89. Minute, ehe sie noch einen Treffer verbuchen konnten. Aber mit einem halben Dutzend schafften sie doch einen Kantersieg, der Schlusspfiff war fast eine Erlösung für das gebeutelte Team der Portos. Nun muss sich die Zweite wieder auf ihre im ersten Spiel gezeigte Effektivität besinnen (die weilte an diesem Spieltag wohl in Malle), um wieder in die Erfolgsspur zu finden.

 

13.08.2017 ⇒ FC Portugiesen II – BW Waltershofen II 3:0 (2:0)

Heimauftakt bestätigt Vorbereitung

Die Zweite nahm den Schwung aus den Vorbereitungsspielen mit und kam zu einem deutlichen 3:0 Sieg gegen die Reserve von Waltershofen. Den furiosen Start krönte Sebi mit einem Doppelpack zum 2:0. Allerdings halfen die Gäste beim ersten Treffer mit: Der Torwart war aus seinem Tor geeilt, um eine Situation auf dem Flügel zu bereinigen. Sein Mitspieler hatte das nicht gesehen oder seinen Pass falsch getimt, er passte in die Mitte, wo er in Sebi einen dankbaren Abnehmer fand, der zum 1:0 einschob. Kurz danach zeigte Neuzugang Patrick Niegoth ein schönes Dribbling, ließ drei Gegner aussteigen und passte in die Mitte zu Sebi. Der machte zwei weitere Verteidiger nass und erhöhte auf 2:0. Nach einer Viertelstunde rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Nun aber waren die Waltershofener aufgewacht und starteten ihre Gegenwehr. Schnell überbrückten sie das Mittelfeld und obwohl die Roten in der Abwehr in Überzahl waren, bekamen die Blauen viele Chancen. Doch entweder wurden ihre Schussversuche geblockt oder sie scheiterten an ihrem Unvermögen oder auch an Alex, der seinen Kasten sauber hielt. Selbst als Marko im Strafraum einen Querpass zum Gegner spielte, konnten sie dieses Missgeschick nicht nutzen. Statt direkt abzuschließen legte der Angreifer noch einmal quer, doch der Schuss seines Mitspielers wurde zur Ecke abgewehrt. So konnten die Portos den Vorsprung in die Pause mitnehmen.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild: Waltershofen machte Druck und konnte auch im Strafraum den Ball laufen lassen, aber wenn es ernst wurde, war immer ein Abwehrbein oder Goalie Alex dazwischen. Das Highlight der zweiten Hälfte setzten wieder die Roten: Gonzalo steckte einen Ball klasse zu Daniel Pinto durch, der fackelte nicht lange und zog aus 18 Metern ab. Sein Strich sprang vom Pfosten ins Tor, der Torwart hatte keine Chance. Das Spiel war gelaufen, drei Tore brachten drei Punkte.

 

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