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25.10.2020 ⇒ ASY Merdingen II – FC Portugiesen II 4:1 (2:1)

Merda in Merdingen

Wenn nur zwei Mann auf der Bank sitzen, denkt man an Aufstellungssorgen, dennoch lieferte die Reserve zumindest in der ersten Hälfte ein gutes Spiel, auch wenn am Ende die Merdinger cleverer waren und den Heimdreier einfuhren.

Es begann nicht gut für die Portos, denn schon in der ersten Minute gerieten sie in Rückstand. Da befand sich der Autor noch auf der Suche nach dem im Industriegebiet versteckten Platz, so dass die Details des Führungstores fehlen. Mit ruhigem Aufbau versuchten die Portugiesen, den Angriffsschwung der Einheimischen zu dämpfen. Das gelang bis Mitte der ersten Halbzeit, ehe ein Roter (der ASV spielte in „unseren“ Farben) sich ein Herz fasst und durchs ganze Mittelfeld marschierte. Erst im Sechzehner wurde er beim Schuss geblockt, die Ecke brachte nichts ein. Fast im Gegenzug hatten die Portugiesen eine Doppelchance per Kopf nach einer Ecke, doch der Torwart hielt den Ball beim zweiten Versuch sicher. In der 25. Minute dann ein „großzügiger“ Elfmeter für die Heimmannschaft. Ein Stürmer zieht von links in den Strafraum. Der Verteidiger hat den Arm beim Kontakt unübersehbar weit ausgestreckt, aber derartige Zweikämpfe gibt es im Dutzend, ohne dass ein Foul gepfiffen wird. Die Proteste der Portos nützten nichts. Der Schütze verwandelte zum 2:0, auch wenn Albo die Ecke geahnt hatte. Doch die Mannschaft kam zwei Minuten später zurück: nach einem Freistoß von Ingo aus dem rechten Halbfeld konnte der Torwart abwehren, doch der Ball blieb im Strafraum und kam dann zu Demir am Fünfer, der die Kugel zum Anschlusstreffer über die Linie drückte. Und wieder zwei Minuten später verpasste Mauro den Ausgleich als er nach einem Querpass nur den Torwart traf. Fünf Minuten vor dem Wechsel brachte Ingo eine gute Ecke, aber am zweiten Pfosten konnte Mauro die Hereingabe nicht verwerten. Auf der anderen Seite standen zwei Stürner nach einem Freistoß vor Albo, aber im Nachfassen konnte er die Situation entschärfen. Bei einem guten Pass in die Mitte hatte er im Anschluss Dusel, dass der Stürmer knapp neben das Tor schoss. Die letzte Aktion vor der Pause gehörte den Portugiesen. Wieder brachte Ingo eine Ecke scharf herein, der Torwart konnte den Ball nicht fassen und hatte Glück, das ein Nachschuss aus dem Getümmel auf der Linie geklärt wurde.

Fünf Minuten nach dem Wechsel wehrte Albo einen Fernschuss gut ab, von Diogo prallte der Ball zu ihm zurück. Der Schiri traf die zweite unglückliche Entscheidung und entschied auf indirekten Freistoß. Doch die Merdinger hatten offenbar auch keinen bewussten Rückpass erkannt und spielten den Ball fair zu Albo zurück. Die erhoffte Aufholjagd im zweiten Abschnitt blieb aus, es fehlte die Kraft. Nicht so bei den Gastgebern, sie erhöhten nun die Schlagzahl. In der 65.Minute hatten sie Pech mit einem Lattenknaller. In der 70. Minute erneut ein gefährlicher Fernschuss, der das Ziel nur knapp verfehlte. Dann die nächste Riesenchance nach einem Abschlag. Albo verschätzt sich beim Herauslaufen und der Stürmer lupft den Ball über ihn Richtung Tor, doch auf der Linie kann Niggi den Ball gerade noch wegschlagen. Doch die nächste Szene begann wieder mit einem weiten Abschlag. Dieses Mal konnte der Stürmer in den Strafraum laufen und mit einem platzierten Flachsschuss auf 3:1 zu erhöhen. Eine Viertelstunde vor Schluss versuchte Mauro mit einem Schlenzer zum Erfolg zu kommen, der Versuch gelang nicht. Zehn Minuten vor Schluss wurde Ingo bei einem Dribbling hart getroffen, doch der Schiri ließ weiterlaufen. Paulo wollte reklamieren und übersah, dass der über ihn fliegende Ball einem Stürmer genau in den Lauf fiel, der dann wenig Mühe hatte auf 4:1 zu stellen. Eine letzte Gelegenheit zur Ergebnisverbesserung bot ein Freistoß ziemlich mittig am Sechzehner, doch Ingo setzte den Standard über das Tor. Schade, dass er keinen der vielen Freistöße verwandeln konnte. So gab zwar die erste Halbzeit Hoffnung auf Stabilisierung, aber ohne Kondition wird es schwierig bleiben, 90 Minuten dagegenzuhalten.

 

17.10.2020 ⇒ FC Portugiesen II – SvO Rieselfeld II 2:7 (0:3)

Die Zweite bleibt sich treu...

...und kassiert viele Treffer. Dass gegen SvO nicht viel zu holen sein würde, dürfte einigen Spielern klar gewesen sein, aber sieben Gegentore sind der unrühmliche Rekord der jungen Saison.

Schon nach fünf Minuten konnte Alex einen Fernschuss mit den Fingerspitzen nur berühren, der Ball schlug im Dreieck ein zum 0:1. Die Abwehr stand nahezu permanent unter Druck, da die Entlastung gegen die junge Truppe der Gäste kaum stattfand. Nach zwanzig Minuten wurde ein Angriff der Orangen mit einem Foul im Sechzehner gestoppt. Wieder war Alex mit den Fingerspitzen am Ball, konnte das 0:2 aber nicht verhindern. Das dritte Tor fiel nach dem bekannten Dreiklang: Fehlpass, Querpass, Tor. Das Spiel war zur Halbzeit entschieden.

Wenige Minuten nach dem Wechsel erhöhten die Gäste auf 4:0. Ein Solo wurde nicht unterbunden, der Stürmer knallte den Ball an die Latte. Den Abpraller erreichte er als erster und traf im Nachschuss. Nach einer Stunde stand es 5:0. Ein Angriff über links, die Grätsche zur Abwehr geht ins Leere. Den Querpass trifft der Spieler nicht richtig, aber im zweiten Anlauf klappt es mit dem Tor. Dem 6:0 ging ein Freistoß der Portos voraus, der zu nieder war. Die Gäste konterten mit fünf Mann und machten das halbe Dutzend voll. Eine Viertelstunde vor Schluss leistete sich Paulo einen Fehlpass im Mittelfeld, auch hier kam sofort der Ball in die Tiefe. Ob der Schnippler vom Schützen so gewollt war, sei dahingestellt, jedenfalls landete er zum 7:0 im Tor.

Und nun zum positiven Schluss der Partie: In der 80. Minute kombinierten Jochen und Guido sich an der Linie nach vorne. Guido bedient Ingo, der aus gut 25 Metern traf, der holprige Boden kam ihm zugute. Eine ähnliche Situation, Pass Ingo auf Guido klappte nicht, Guido traf den Ball nicht so genau. In der letzten Minute traf Daniel zum 2:7, als sich seine Flanke Richtung Tor drehte und über den Torwart den Weg ins Netz fand, Schlusspunkt und Schlusspfiff in einem.

 

04.10.2020 ⇒ FC Portugiesen II – BW Wiehre II 2:4 (0:2)

Es wird langsam besser

Nach zwei deftigen Niederlagen zum Auftakt schaffte die zweite Mannschaft ein Ergebnis, das man als Fortschritt betrachten kann. Es gelangen die ersten Tore und es wurden „nur“ vier Gegentore.

Vielleicht wäre das Spiel anders gelaufen, hätte der Keeper nicht Ingos guten Freistoß in den ersten Minuten um den Pfosten gedreht. Wäre, wäre, Fahrradkette sagt der Loddar. So kamen die jungen und diszipliniert auftretenden Gäste immer besser ins Spiel. Oft allerdings auch begünstigt durch Abspielfehler oder unnötige Zweikämpfe. Alex konnte sich schon in der ersten Viertelstunde zweimal bewähren, um einen Rückstand zu verhindern Nach zwanzig Minuten bekam er bei einem scharf getretenen Freistoß gerade noch die Beine zusammen. Nach gut einer halben Stunde landete ein missglückter Klärungsversuch bei einem Stürmer am linken Fünfereck. Der passt gedankenschnell nach innen und sein Mitspieler braucht nur das Brettle hinzuhalten zum 0:1. Nur eine Minute später stand die Abwehr wieder schlecht sortiert und hatte Glück, dass ein Stürmer am Fünfer die Flanke mit der Innenseite neben das Tor setzte. Doch unmittelbar vor der Pause war es wieder passiert: Nach einem gewonnenen Zweikampf zieht ein Blau-Weißer in den Strafraum, allenfalls ein taktisches Foul hätte geholfen. Den ersten Schuss konnte Alex blocken, doch im Nachschuss war der Stürmer – wieder schneller als die Verteidigung - erfolgreich, so dass es mit 0:2 in die Kabinen ging.

Nach dem Wechsel kam mit Demir mehr Schwung in den Angriff der Portugiesen. Er war es auch, der nach einer guten Aktion den Anschlusstreffer markierte. Die Hoffnung auf einen Motivationsschub durch das erste Tor dauerte keine fünf Minuten, da spazierten die Gäste wieder durch eine Abwehr, die den Zweikampf zu scheuen schien an diesem Tag und stellten den Zwei-Tore- Abstand wieder her. Auch beim vierten Gegentreffer agierte die Abwehr zu zahm. In Zeiten von Corona soll zwar der Abstand gewahrt werden, aber auf dem Fußballfeld passt das nicht zum Spiel. Immerhin gelang noch ein zweiter Treffer. Wieder war Demir maßgeblich beteiligt: Er lief mit Tempo auf den Strafraum, sah aber den völlig frei stehenden Rui und bediente ihn mit einem genauen Pass. Rui hämmerte den Ball aus gut 18 Metern flach ins lange Eck zum 2:4. Wieder wurde die Erwartung enttäuscht, das mit diesem Treffer ein Ruck durch die Mannschaft gehen würde, der Wille die Partie zumindest ausgeglichen zu gestalten war nicht zu erkennen. So blieb es bei einer erneuten Niederlage, auch wenn diese verkraftbarer erscheint als ein Fünferpack.

 

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