… auch im Pokal. Auf dem Kunstgrasen (einige der alten Herren haben dort schon gespielt, als es noch ein Hartplatz war) hatten die Portos zunächst mehr Spielanteile, versäumten es aber zunächst, dieses Plus in Tore umzumünzen. Die Gutacher waren hinten gädrig und vorne zielstrebig, oft begünstigt durch Abspielfehler der Gäste. Nach einer Viertelstunde wechselte Nando sich selbst ein. Und sorgte gleich für die Führung. Nach einem Zweikampf auf der Außenbahn landete der Ball bei ihm und mit einem Flachschuss brachte er seine Mannschaft in Führung (20.) Die Gutacher verdankten ihre beste Chance einem Missverständnis im Strafraum zwischen Albo und einem Verteidiger. Der Stürmer konnte die Kugel über beide lupfen und verfehlte den Pfosten nur um eine Ballbreite. Im Gegenzug ein guter Angriff der Portos und eine gute Flanke von Patrick, die Girafa locker einnicken konnte. Ein Doppelpack kurz vor der Halbzeit (39.)
Zu Beginn der zweiten Hälfte ein guter Freistoß in den Sechzehner, aber Patrick bekommt keinen Druck hinter seinen Kopfball. In der 53. Minute sah Rino, dass der Keeper zu weit vor dem Tor stand und versuchte es von der Mittellinie mit einem Schuss, der das Ziel nur Ballbreite verfehlte. Zehn Minuten später nahm Dani einen Freistoß im Sechzehner technisch schön herunter, seinen Heber lupfte er dann aber auf die Latte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Rino. Er hatte viele Ballkontakte und wurde entsprechend oft getroffen, eben Elztäler Härte, gelegentlich auch übertrieben. Einen feinen Pass von Marko Pusic nahm er kurz vor dem Sechzehner an, ließ zwei Verteidiger elegant aussteigen (die Verteidiger sahen dabei nicht so elegant aus) und vollendete aus der Distanz zum 3:0, die richtige Antwort, auch für das heimische Publikum. Für Gutach ist der Pokal damit beendet, für die Portos hat er erst angefangen.