SpVgg. Gundelfingen/Wildtal II
3:1 (1:0)
FC Portugiesen Freiburg

09. November 2025

Dämpfer in Gundelfingen

Die Portugiesen begannen nach den letzten Erfolgen gut und hätten schon in den ersten Minuten einen Elfmeter bekommen müssen, als Jan im Strafraum von seinem Gegenspieler getroffen wurde, der Schiri aber weiterlaufen ließ. Die erste Chance hatte dann Luis in der fünften Minute. Jan verlängerte den Ball mit dem Kopf und Luis traf per Kopf die Latte. Danach lieferten sich die Teams eine intensive Partie. Gundelfingen versuchte es immer wieder mit langen Bällen und Albo hatte alle Hände voll zu tun. Nach einer halben Stunde bekam Luis den Ball vom gegnerischen Torwart serviert, spielte aber einen ungenauen Pass auf Jan und die Chance war weg. Kurz darauf rettete Luca mit einer Grätsche auf der Linie, nachdem Albo einen Schuss nach einem weiteren langen Ball nur abklatschen konnte. Dann köpfte ein Stürmer gegen die Laufrichtung Albos am rechten Pfosten vorbei. Die Führung der Spvgg deutete sich an, aber wie diese dann fiel, war ärgerlich. Einen Einwurf für die Portos schnappte sich der Gundelfinger Verteidiger und führte aus. Über zwei Stationen kam der Ball in den Sechzehner. Samu konnte den ersten Abschluss verhindern, aber dann knallte der Nachschuss halbhoch in die Maschen. In der letzten Minute vor der Pause musste Albo mit einem Reflex den zweiten Treffer verhindern.

Der fiel dann direkt nach der Pause. Einen Fernschuss lenkte Albo gegen die Latte, konnte den Abpraller nicht mehr fassen und der Stürmer nickte zum 2:0 ein. Die Portos gaben nicht auf und stellten um, aber die wichtigen Pässe kamen nicht an. In der 65. Minute die Entscheidung. Aus einer Ecke für die Portos entwickelte sich ein Konter, den der Stürmer mit einem strammen Schuss abschloss, der unter Albo zum 3:0 ins Netz zischte. In der 72. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf. Jan passte einen abgefangenen Ball direkt steil auf Noah, der die Kugel flach nach innen brachte und Luis (wer sonst?) traf zum Anschlusstreffer. Bald darauf brachte Noah einen Ball auf Jan, dessen Abschluss der Torwart zur Ecke klären konnte. Dann schoss Benny, der oft zu viel wollte bei seinen Dribblings auf den Torwart statt ins Tor. Wäre das 3:2 gefallen, wäre es sicher noch einmal spannend geworden. So aber blieb es beim Heimsieg der Gundelfinger. Zumindest ein Punkt wäre verdient gewesen. Die Gundelfinger zeigten sich zwar als spielstarke und technisch versierte Mannschaft, aber der nicht gegebene Elfer und die Entstehung des ersten Treffers lassen einen faden Beigeschmack zurück.